Aus Linux-Magazin 12/2025

Python 3.13: Verbesserungen, Gründe fürs Zögern und Upgrade-Tipps

© mikkiorso / 123RF.com

Die aktuelle Version von Python glänzt mit neuen Features wie JIT, farbigen Tracebacks und echtem Parallelismus. Doch Umstiegshürden bremsen die Verbreitung. Wer den Wandel richtig plant, profitiert von Performance-Gewinnen und besserer Ergonomie, ohne Altprojekte zu gefährden.

Python ist eine der populärsten Sprachen, doch laut einer PSF-Erhebung [1] nutzen nur rund 15 Prozent der Befragten bereits Version 3.13. Die Masse verharrt auf 3.12 (35 Prozent) und 3.11 (21 Prozent) und argumentiert mit Zufriedenheit mit dem bestehenden Setup (53 Prozent), Zeitmangel (25 Prozent) oder fehlender Kompatibilität ihrer Abhängigkeiten (27 Prozent). Eine dominierende Sprache mit langsamer Versionsadoption lässt sich als Paradox durchaus erklären.

Offene Fragen sind, was Python 3.13 technisch bietet, warum viele Teams zögern und wie man das Upgrade pragmatisch angehen kann. Die Version 3.13.0 [2] samt Lebenszyklus wurde am 7. Oktober 2024 veröffentlicht. Mit diesem Release hat sich der Support-Zeitraum verlängert: Seit 3.13 erhalten neue Hauptversionen zwei Jahre vollständigen Support und drei Jahre Sicherheitsupdates [3]. Zeitgleich haben die Entwickler veraltete Standardbibliotheken wie »aifc«, »audioop«, »chunk« und das Tool »2to3« entfernt. Diese Veränderungen betreffen vor allem ältere Codebasen und unterstreichen, dass die Maintainer Python einer kontinuierlichen Modernisierung unterziehen.

Mit den nachfolgenden Wartungsversionen bis 3.13.7 lieferten die Entwickler zwar keine neuen Sprachfeatures, aber zahlreiche Verbesserungen. Beispielsweise sind Sicherheitslücken geschlossen, unter anderem in »ssl«, »tarfile« und bei der Zertifikatsvalidierung. Zudem gab es Stabilitäts-Updates für »asyncio«, »multiprocessing« und den neuen JIT-Compiler, bei denen das Team mehrere ...

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2 Kommentare
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Ludwig Van Hodengnom
8 Monate her

Die Versionsnummer in der Überschrift und im ersten Absatz der Zeitschrift passt nicht zum Inhalt (weder online noch in der Print-Ausgabe)

Editor
8 Monate her

Danke, der Zahlendreher ist zumindest online korrigiert

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