Vi-Lookalike Ad 0.3.1, Cat-Alternative Batless 0.3.0, schlichter Dateimanager Ifm 0.0.7, Website-Generator Krik 0.1.27, Verbindungsverwalter Lazyssh 0.2.0, Aufgabenmanager Tasks 2.5.2.
Ad 0.3.1
Vi-ähnlicher Editor
Quelle: https://github.com/sminez/ad
Lizenz: MIT
Alternativen: Nano, Vi
Zwar herrscht unter Linux keinerlei Mangel an Editoren, dennoch gibt es gelegentlich interessante Neuvorstellungen wie das Rust-basierte Ad. Die Entwickler ließen sich vom Plan9-Editor Acme inspirieren und streben ein möglichst flexibel erweiterbares Tool an. Sie müssen Ad selbst aus den Quellen kompilieren. Es kommt ohne grafische Benutzeroberfläche und erinnert nach dem Start stark an Vi. Die zu editierende Datei geben Sie wahlweise beim Aufruf an oder laden sie später nach. Die Zeilennummerierung ist aktiviert und lässt sich auch nicht deaktivieren. Viele Tastenbelegungen und das Konzept mit separatem Editier- und Befehlsmodus haben die Entwickler von Vi entliehen. Kommandos geben Sie wie von Vi gewohnt hinter einem Doppelpunkt in der Fußzeile ein. Mit dem Befehl »:help« öffnen Sie die Onlinehilfe mit einer Erläuterung der Modi sowie Erklärungen zur Tastenbelegung und den integrierten Befehlen. Eine darüber hinausgehende Dokumentation existiert zurzeit noch nicht. Beim ersten Aufruf legt der Editor die Konfigurationsdatei »$HOME/.ad/config.toml« an, in der Sie unter anderem Puffergrößen und die Farbgebungen festlegen können. In Sachen Parser greift Ad dabei auf Tree-sitter zurück.
Ad kann lediglich eine einzelne Datei geöffnet halten, eine Reiterstruktur wie Vim besitzt der Editor nicht. Auch ein Verlauf für den Befehlsmodus fehlt noch. Das recht junge Projekt wird jedoch aktiv weiterentwickelt.
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