Zum Editorial
08/16, S. 3: Schade, dass Sie Ihre Nase noch nie in ein kleines oder mittelständisches IT-Unternehmen stecken mussten. Sonst wüssten Sie nämlich, dass wir nicht in der Lage sind, “Nerd-Streicheleinheiten” anzubieten (man sieht wirklich, dass so ein Zeitschriftenmensch eine ganz andere Berufserfahrung hat).
Der Kostendruck setzt sich immer von den größeren (unsere Kunden) auf die kleineren Unternehmen (uns) durch – nicht nur in der IT-Branche. Ein Redakteur sollte so etwas Prinzipielles eigentlich wissen.
Klaus Heintzenberg, per E-Mail
08/16, S. 3: Daumen hoch für das Editorial. Blöderweise erzählen Sie es vermutlich genau denen, die das eh schon merken. Interessanterweise ist es trotzdem abhängig vom Recruiter: Ich kenne einige Recruiter in großen Agenturen, die trotz der Möglichkeiten der Software die CVs noch manuell scannen.
Jens Rehsack, per E-Mail
Bildschirmauflösung erkennen
06/16, Heft-DVD: Debian, so las ich, ist für Zuverlässigkeit bekannt. So erstand ich für einen Quereinstieg Ihr Heft 6/16 mit Freude. Die Installation verlief problemlos – bis sich die Bildschirmproportionen nicht korrekt einstellen ließen. Die 1600-mal-900-Auflösung wird nicht erkannt. Nach manueller Erstellung einer »xorg.conf« erhielt ich bei dem darauf folgenden Bootvorgang die Meldung:
radeon kernel modesetting / requires firmware-linux-nonfree
Schließlich fand sich ein Forenbeitrag, demzufolge man die »/etc/apt/sources.list« jeweils um das Suffix »contrib non-free« ergänzen muss, um »apt-get install firmware-linux-nonfree« nach vorherigem »apt-get update« erfolgreich ausführen zu können. Das hat geholfen.
Finn Anklam, per E-Mail
Nicht scannen, nicht drucken?
04/16, Heft-DVD: Es wurde nichts dazu gesagt, dass die Startvorgänge in der 64-Bit-Version von DVD eine Windows-verdächtige Zeitdauer erfordern. Weniger erfreulich ist auch, dass ich mit Linux weder drucken noch scannen kann. Auf diese Weise bekommt man weder neue Leser am Kiosk noch neue Abonnenten. Ich brauche nicht einmal unbedingt eine Verschlüsselung, aber die Garantie offline zu bleiben, wenn ich das wünsche. Allem Anschein nach gibt es so etwas nicht. Und trotz der großen Selbstbeweihräucherung ist auch Linux leider (!!!!) keine Alternative zu Windows.
Michael Andres, per E-Mail
Herzlichen Dank für Ihre Mail. Leider trifft sie in der Sache nicht zu: Man kann mit Linux sowohl scannen als auch drucken, man kann offline bleiben, wenn man will. Darüber hinaus startet das System vergleichsweise schnell (wenn auch natürlich nicht von DVD, das ist Prinzip-bedingt keinem Betriebssystem möglich).Wie immer im Leben braucht der Anwender allerdings hier und da etwas Know-how, in diesem Fall, um dem Rechner vermitteln zu können, was er tun soll. Ich empfehle Ihnen unsere Schwesterzeitschrift “Easy Linux” (http://www.easylinux.de), ein Magazin für Ein- und Umsteiger. Zudem existiert eine ganze Reihe von Büchern, die Sie auf den ersten Schritten mit Linux hilfreich begleiten können. (Jens-Christoph Brendel)
Erratum
09/16, S. 28: Es freut mich, dass Eisfair in Ihrem Artikel “Ein wilder Ritt” erwähnt wurde. Nur – einen so alten Kernel 2.22.0 haben auch wir nicht mehr im Einsatz, das ist eine Eisfair-Paket-Versionsnummer. ;-) Bis zum Kernel 3.2.81 haben auch wir uns inzwischen schon hochgearbeitet. ;-)
Holger Bruenjes, per E-Mail




