Dropbox war der erste einer ganzen Riege von Cloudanbietern. Das Gefühl von Sicherheit vermitteln aber nur Dienste, die dem Benutzer volle Kontrolle über die eigenen Daten versprechen. Dieser Artikel bringt einen Überblick über neun Cloudprojekte und zwei Bittorrent-Tools.
“Nebel wie Dunst unterscheiden sich von Wolken nur durch ihren Bodenkontakt, sind jedoch ansonsten nahezu identisch mit ihnen.” Die der deutschen Wikipedia entnommene Definition [1] beschreibt die Mehrdeutigkeit des Themas Cloud-Software und -Dienste recht treffend. Der Erfolg von Cloud-Filesharing und -Synchronisations-Diensten wie Dropbox lässt alternative Angebote und Projekte wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden schießen.
Vorbild : Dropbox, aber bitte selbst verwaltet
Allen gemein ist, dass die Nutzer ihre Daten einem Dritten zur treuhänderischen Verwaltung überlassen. Die meisten Clouddienste haben heute aber nur noch das Transportmittel gemein und verführen mit teilweise kostenlosen oder zumindest äußerst bequemen Angeboten die Anwender dazu, mit ihrer Hilfe Daten überall im Zugriff zu haben und mit anderen teilen zu können.
Die Erkenntnis, dass dies nicht immer eine gute Idee ist, reifte nicht erst, seitdem es pikante Bildchen halbwegs bekannter junger Damen aus der Wolke regnet. Auch die kein Ende nehmenden Erkenntnissen über die Sammelleidenschaft ausnahmslos aller Schlapphutbehörden. Die Beteuerung “Wir sind die Guten” steht ja letztlich immer relativ zu den Ambitionen der Vortragenden.
Neunmal Cloud, zweimal Bittorrent im Vergleich
Sich die Möglichkeiten der Wolke in eigener Regie bereitzustellen, kann ein Weg sein, vielfältige Abhängigkeiten zu lösen. Der nachfolgende Artikel untersucht Software, die sich sowohl an Privatanwender als auch an Unternehmen richtet. Als Mindestanforderung galt den Testern, dass sie elementare Dateisynchronisations-Mechanismen beherrscht und zumindest ansatzweise auch die kontrollierte Weitergabe von Daten erlaubt, also alles, was unter den Begriff “Filesync and Share” (FSS) fällt.
Der folgende Vergleich beginnt mit Owncloud und stellt dann zehn Alternativen (in alphabetischer Reihenfolge) vor, die Linux-Anwendern ähnliche Dienste anbieten. Quasi außer Konkurrenz zeigt er danach noch die Peer-to-Peer-basierten Ansätze von Bittorrent Sync und Synthing. In Tabelle 1 finden sich die wichtigsten Features, dazu bietet der Kasten “Anekdoten aus der Wolke” drei Tipps aus dem Cloudalltag für Admins, die eine eigene Wolke aufbauen – egal mit welcher Software.
Tabelle 1
Cloudsoftware im Überblick
|
Name |
Owncloud |
Cozy |
Novell Filr |
Git-Annex |
Grau Data Store |
Pydio |
Seafile |
Sparkleshare |
Tonido/Filecloud |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Allgemeines |
||||||||||
|
Anbieter/Entwickler |
Owncloud Inc. |
Cozy Cloud |
Novell Inc. |
Joey Hess |
Grau Data AG |
Abstrium SAS |
Seafile Inc. |
Hylke Bons |
Codelathe LLC |
|
|
Webseite für freies oder kostenloses Angebot |
– |
– |
||||||||
|
Webseite für kommerzielles Angebot |
– |
– |
– |
|||||||
|
Kosten pro Monat und Nutzer (Basis 50 Nutzer) |
7,14 Euro, (Preis für Owncloud auf UCS) |
– |
10,21 Euro |
– |
5,95 Euro |
1,00 Euro (mit französischer Umsatzsteuer) |
2,78 Euro (ab zweitem Jahr halber Preis) |
– |
4,51 Euro (aus US-Dollar-Preis ermittelt) |
|
|
Lizenz(en) |
AGPL, kommerziell |
GPL, LGPL, AGPL |
kommerziell |
GPLv3, AGPL |
kommerziell |
AGPL + kommerziell |
GPL + kommerziell |
GPLv3 |
kommerziell |
|
|
Quellen verfügbar |
– |
a.A. für Kunden |
– |
|||||||
|
Aktuelle Version (Stand Oktober 2014) |
7.0.2 (Community) |
1.0.25 |
1.1 |
5.20141013 |
2.2 |
5.2.3 |
3.1.7 |
1.4 |
7.0 |
|
|
Releasedatum |
08/2014 |
07/2014 |
10/2014 |
10/2014 |
03/2014 |
03/2014 |
09/2014 |
04/2014 |
10/2014 |
|
|
Server |
||||||||||
|
Linux |
Tar.gz, Pakete im OBS |
ja |
Novell OES |
ja |
bevorzugt Debian |
Tar.gz, Pakete |
Tar.gz |
benötigt Git-Repository |
Deb, Rpm |
|
|
Windows |
ja |
nein |
ja |
ja |
nein |
nein |
ja |
nein |
ja |
|
|
Andere |
Mac OS (unsupported), diverse Portierungen für Geräte auf Linux-Basis |
Raspberry Pi, Cubie |
nein |
nein |
nein |
Raspberry Pi |
nein |
nein |
nein |
|
|
Datenablage |
Dateisystem |
Couch DB |
Dateisystem |
Dateisystem |
Hybrid (CIFS, SQL, Object Storage) |
Dateisystem |
Dateisystem |
Git |
Mongo DB |
|
|
Datenbank für Metadaten |
MySQL, SQlite, MS-SQL |
Couch DB |
MySQL |
Git-Annex |
MySQL |
MySQL, SQlite |
MySQL, SQlite |
Git |
Mongo DB |
|
|
Server-seitige Verschlüsselung |
ja |
ja |
nein |
ja |
ja |
ja (Enc FS) |
ja |
Git |
geplant |
|
|
Einbindung externer Speicher … |
ja |
ja |
im lokalen Netz |
Git |
ja |
ja |
ja |
Git |
Object Storage |
|
|
… durch den Benutzer? |
ja |
ja |
nein |
k.A. |
nein |
nein |
nein |
nein |
nein |
|
|
Webinterface Administration |
ja |
nein (single user) |
ja |
via Git-Annex-Assistant |
ja |
ja |
ja |
nein |
ja |
|
|
Webinterface für Benutzer |
ja |
ja |
ja |
via Git-Annex-Assistant |
ja |
ja |
ja |
nein |
ja |
|
|
Webdav |
ja |
ja |
ja |
nein |
ja |
ja |
ja |
nein |
ja |
|
|
Erweiterungsmöglichkeit |
Apps |
Apps |
nein. |
nein |
nein |
Server-seitige Plugins |
via API |
nein |
nein |
|
|
Desktopclients |
||||||||||
|
Linux |
ja |
geplant |
nein |
ja |
nein (via CMIS möglich) |
ja (Redesign angekündigt) |
ja |
ja |
Ubuntu |
|
|
Windows |
ja |
nein |
ja |
ja (Beta) |
ja |
ja (Redesign angekündigt) |
ja |
ja |
ja |
|
|
Mac OS X |
ja |
geplant |
ja |
ja |
ja |
ja (Redesign angekündigt) |
ja |
ja |
ja |
|
|
Mobile Clients |
||||||||||
|
Android |
ja |
ja |
ja |
ja (Beta) |
ja |
ja |
ja |
ja |
ja |
|
|
I-OS |
ja |
ja |
ja |
geplant |
ja |
ja |
ja |
ja |
ja |
|
|
Windows Phone |
nein |
nein |
nein |
nein |
ja |
nein |
nein |
nein |
ja |
|
|
Blackberry 10 |
nein |
nein |
ja |
nein |
ja |
nein |
nein- |
nein |
nein |
|
|
Andere |
Thunderbird Filelink (3rd Party) |
– |
– |
– |
CMIS, Owncloud Clients, CIFS |
Thunderbird Filelink |
Thunderbird Filelink, Terminal Client |
– |
Outlook-Add-on, Filecloud Drive for Windows |
|
Anekdoten aus der Wolke
Meist offenbaren neue Funktionen erst im Alltagsbetrieb ihr wahres Gesicht. Drei typische Beispiele aus dem Administratorleben zeigen, welche Probleme bei der eigenen Wolke auftauchen – manchmal sind die Ursachen fast absurd und nur schwer einzukalkulieren.
“Mein Netzwerk ist lahm.” Es ist schon praktisch, alles synchronisieren zu können. Einfach den Home-Ordner zum Syncen aktivieren und nie wieder Sorgen um ein aktuelles Backup machen. Dumm nur, wenn das Syncen auch Verzeichnisse erfasst, die das Betriebssystem (Konfigurationsdaten) oder Programme (beispielsweise Chatprotokolle) fortlaufend ändern. Selbst wenn der Client Deltasync beherrscht, kommt er schnell auf einen durchschnittlichen Datendurchsatz von einigen 100 KByte pro Sekunde. Angesichts der Drosselmanie einiger DSL-Provider wird das vor allem für den Heimanwender oder den Mitarbeiter im Homeoffice problematisch.
“Server voll – der Papierkorb auch!” Da denkt der Admin, durch ausgeklügeltes Einbinden externen Speichers den gemeinsam genutzten Storagebereich überprovisionieren zu können, und stellt fest, dass es nicht reicht, weil Dateien aus dem externen Speicher im Papierkorb landen. Je nach Implementierung passiert das auch noch versioniert. Das Resultat ist hohe Auslastung, obwohl die Anwender noch gar nichts hochgeladen haben.
“Auch mal an die Kollegen denken.” Der Kollege nebenan stöhnt verzweifelt, weil er seit Minuten von seinem Arbeitsgerät kaum Rückmeldungen bekommt. Manchmal kommt noch ein Warnhinweis »Das Verzeichnis /home ist fast voll« . Der Kollege meinte “es doch nur gut mit den Kollegen”, als er heute früh den ISO-Ordner mit 200 GByte Daten für alle freigegeben hat. Hätte er doch nur gewusst, dass fast alle Desktop-Clients einfach alles synchronisieren, was sie sehen.
Owncloud
Nicht nur der beschreibende Name des 2010 von Frank Karlitschek initiierten Projekts hat Owncloud (Abbildung 1, [2]) zu einem der bekanntesten Vertreter selbst zu betreibender Cloudsoftware gemacht. Der modulare Aufbau der auf PHP und SQL-Datenbanken aufsetzenden Softwaresuite bietet weit mehr als eine reine Dateisynchronisation und Freigabemöglichkeiten, zahlreiche Apps erweitern den Funktionsumfang.
Diese Universalität mag einer der Gründe dafür gewesen sein, dass sich die eigenen Entwicklerressourcen auf zu viele Features verteilten und den anfänglich oft bemängelten wenig performanten Filesync gerade bei großen Datenmengen lange Zeit als einen Schwachpunkt unbeachtet ließen. Indirekt haben die Entwickler dies auch durch die nominelle Unterstützung von SQlite als Datenbank-Backend begünstigt.
Über Probleme berichteten Anwender auch bei den Synchronisationsclients. Das war den Entwicklern durchaus bewusst, weshalb sie nach eigener Aussage seit einiger Zeit zusätzliche Features wie etwa das Sharing aus dem Desktopclient oder den binären Deltasync, der eine effiziente Übertragung sehr großer Dateien ermöglicht, zugunsten besserer Kernfunktionalität zurückstellten.
Die zurzeit noch im Betastatus befindliche Version 1.7 der Clients soll aber beispielsweise die lang ersehnten Overlay-Icons bringen, anhand derer der Anwender schon im Dateimanager erkennen kann, welche Daten mit anderen geteilt wurden. Ein großer Pluspunkt von Owncloud ist die fast unüberschaubare Anzahl zusätzlicher Applikationen, die zu einem großen Teil aus der starken Community stammen. Über deren Einsatz entscheidet immer der Administrator der Owncloud-Instanz. Damit kann er auch für den Einsatz im Unternehmen ein maßgeschneidertes Paket schnüren. Selbst eine eigene Erweiterung, zum Beispiel zur Abbildung von Arbeitsabläufen, ist mit Hilfe einer App denkbar.
Flexibel und umfangreich
Owncloud lässt sich auf den gängigen Linux-Distributionen und Windows, aber auch auf NAS-Geräten, Raspberry Pis oder Open-WRT-Routern installieren. Die Architektur ermöglicht aber auch den Betrieb auf den meisten Webservern und Hostingpaketen. Wer sich die Installation und die dauerhafte Pflege nicht zutraut, kann in einer Liste auf Owncloud.org nachschauen, ob er einen vertrauenswürdigen Provider findet.
Server-seitige Verschüsselung
Owncloud bietet eine Server-seitige Verschlüsselung der Daten, die insbesondere dann zwingend aktiviert sein sollte, wenn man externen Speicher einbindet, der nicht unter eigener Kontrolle ist. Die Dokumentation listet Daten, die in der Owncloud-Instanz unverschlüsselt bleiben, zum Beispiel Thumbnails oder auch Informationen im Suchindex.
Neben dem Webinterface gelingt der Zugriff auf Owncloud über native Desktopclients für Linux, Mac OS X und Windows sowie Apps für Androiden und I-OS-basierte Geräte. Nutzer anderer mobiler Plattformen müssen auf vorhandene Webdav-Clients oder den mit der Version 7 für Mobile-Browser optimierten Webzugang ausweichen.
Community- und Enterprise-Version
In der Community-Version ist Owncloud generell kostenfrei installier- und einsetzbar. Für Unternehmen bietet Owncloud Inc. darüber hinaus eine Enterprise-Version an. Diese unterscheidet sich von der Community-Variante zum einen durch zusätzliche Applikationen, die nicht mehr wie alle anderen Komponenten unter der AGPL, sondern unter einer kommerziellen Lizenz stehen. Zum Enterprise-Angebot gehören Supportleistungen. Eine Übersicht findet sich auf der Owncloud-Webseite.
Für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Owncloud-Nutzern gibt es zudem ein spezielles Angebot für den Univention Corporate Server (UCS), das über das so genannte App Center installierbar ist und über Univention-Partner bezogen werden kann.
Fazit: Owncloud zeichnet sich durch einen umfassenden Ansatz aus und kann weit über einen simplen Dropbox-Ersatz hinaus sowohl privat als auch in Unternehmen überzeugen.
Cozy
Vom französischen Startup Cozy Cloud kommt mit Cozy (Abbildung 2, [3]) ein weiteres Client-Server-Produkt mit dem Fokus auf ein umfassend konfigurierbares Webinterface.
Die in Python geschriebene Suite nutzt die Dokumenten-orientierte NoSQL-Datenbank Couch DB als Backend. Cozy lässt sich auch auf schwächerer Hardware, zum Beispiel Raspberry-Maschinen, oder Systemen mit wenig RAM installieren. Hierbei müssen Anwender allerdings Abstriche bei den installierbaren Diensten – hier wie üblich Apps genannt – machen.
Kuschelig
Neben der Files-App zum Zugriff auf die online verfügbaren Dateien existieren Anwendungen zur Kalender-, Kontakte- und Foto-Verwaltung sowie diverse Apps aus der Community. Hervorzuheben ist, dass nicht nur Installations- und Upgrade-Anleitung auf der Webseite zu finden sind, sondern auch eine detaillierte Deinstallationsanweisung, falls Cozy dem einen oder anderen Anwender dann doch zu unbequem ist.
Keine Wolke für mehrere Benutzer
Cozy ist ganz im Sinne des Wortes eine wirklich eigene Cloud, da der Anwender zwar seine eigenen Daten verwalten und bei Bedarf mit Externen teilen kann, das Konzept aber derzeit auch nur einen einzelnen Nutzer pro Cozy zulässt. Das Einbinden anderer Cozies, hier Federation genannt, ist noch nicht möglich.
Via Cozy-Sync-App kann der Anwender mit Webdav-Clients auf die Daten zugreifen. Auch ein Android-Client findet sich im Play Store. Desktopclients sind laut Cozy-Forum in Arbeit.
Selbst wenn in diesem Projekt noch einiges im Fluss ist, hat das Entwicklerteam offensichtlich genügend Überzeugungskraft, um zahlungskräftige Investoren von der Qualität seiner Arbeit zu begeistern und somit dem Projekt eine solide finanzielle Basis zu geben [4].
Fazit: Der vielversprechende technische Ansatz und eine offensichtlich gesicherte Finanzierung sind Grund genug, Cozy auch dann im Auge zu behalten, wenn es gegenwärtig noch nicht den eigenen Ansprüchen genügt.
Filr
Nach der Übergabe von I-Folder in die Kablink-Community setzt Novell seit Ende 2012 für sicheren Datenaustausch auf Filr (Abbildung 3, [5]). Über dessen Teilnahme am Test kann man geteilter Meinung sein, ausschlaggebender Grund für war letztlich, dass es außer auf Windows-Servern auch auf Novell OES 11 läuft. Dieser wiederum basiert auf dem Suse Linux Enterprise Server 11.
Filr ist ganz auf den Einsatz in Unternehmen zugeschnitten, Novell versteht darunter aber augenscheinlich hauptsächlich Kunden mit SLES-, OES- oder Windows-Infrastruktur. Das Produkt gibt es als virtualisierte Appliance auf VMware, Hyper-V oder der Xen-Implementierung des SLES 11 ab SP2.
Die Dokumentation erwähnt bezüglich unterstützter Verzeichnisdienste zwar nur (entsprechend der Zielgruppe) Windows Active Directory und Novells E-Directory, eine Integration mit Open LDAP soll aber auch möglich sein.
Hohe Hardware-Anforderung
Die für den Betrieb angegebenen Hardware-Anforderungen sind relativ hoch. Für eine Single-Server-Installation als Appliance werden 12 GByte RAM und vier CPU-Kerne gefordert. Das ist für eine auf Java und Tomcat aufsetzende Applikation aber eher normal. Bei größeren, verteilten Installationen nivellieren sich die Anforderungen etwas.
Filr ist hauptsächlich darauf ausgelegt, Zugriff auf bestehende interne Dateisysteme zu bieten, das Anbinden externer Speicher fehlt derzeit. Linux-Desktops sind in der Zielgruppe auch kein Thema: Novell bietet Filr-Synchronisationsclients für Windows und Mac OS X. Bei den Mobilclients hingegen besteht mit I-OS, Android, Windows Phone und Blackberry 10 eine umfassende Auswahl. Ob bestimmte Clients im eigenen System zulässig sind, muss der Administrator aber festlegen.
Fazit: Filr ist eine interessante und teilweise flexible FSS-Lösung für Novell-OES-Kunden und Unternehmen mit starkem Fokus auf einer Windows-Infrastruktur.
Git-Annex
Die Filesynchronisations-Software Git-Annex [6] selbst hat das Linux-Magazin bereits vor einem guten Jahr beschrieben [7]. Wer auf der Suche nach einer noch ausführlicheren technischen Beschreibung in deutscher Sprache ist, wird beispielsweise im Wiki von Thomas Krenn fündig [8].
Hauptvorteil von Git-Annex gegenüber reinen Git-Lösungen wie etwa Sparkleshare ist das Herauslösen der eigentlichen Daten aus dem Repository. Erst hierdurch erlangt der Anwender eine sinnvolle Möglichkeit zur Ablage großer Dateien oder zu eigenen Git-Repositories. Nutzer mit eher geringer Neigung zur Kommandozeile bekommen mit Git-Annex-Assistant, das nach einer überaus erfolgreichen Kickstarter-Kampagne des Entwicklers Bestandteil des Projekts ist, gute Chancen, ihre eigenen Dateien über eine Weboberfläche mit Git-Annex zu synchronisieren.
In den Repositories
Die Software ist, wenn auch manchmal in älteren Versionen, bereits in den einzelnen Standard-Repositories der gängigen Linux-Distributionen enthalten. Aktuellere Releases gibt es, wie auch den OS-X-Port und den noch im Betastadium befindlichen Windows-Installer, auf der Projektseite. Auch die Android-App ist noch Beta und daher vorerst auch nur dort erhältlich.
Fazit: Git-basierte Synchronisation ohne die Nachteile von Git.
Grau Data Space
Von der Firma Grau Data [9] aus Schwäbisch Gmünd kommt mit dem Grau Data Space (GDS) ein Produkt, das nur schwer mit den anderen Kandidaten dieses Tests vergleichbar ist.
Grau Data kann auf langjährige Erfahrungen im Bereich Hierarchical Storage Management (HSM), Archivierung und Datenaustausch verweisen und adressiert mit dem GDS vorrangig Unternehmen und Provider. Von der Architektur her fällt der Grau Data Space eher in die Kategorie Contentmanagement als unter die freien Wolken.
Eine Master-Master-Replikation ergänzt bei Grau das Client-Server-Modell. Damit lässt sich zum Beispiel eine standortübergreifende, umfassende Datenreplikation erreichen, die selbst komplexeste Szenarien bis hin zum Aufbau von Notfall-Rechenzentren in einer hybriden Cloud gestattet. Bei der Wahl des Speicherbackends gibt sich der GDS dementsprechend offen. Während Grau Metadaten immer in einer SQL-Datenbank verwaltet, kann die Datenablage selbst ebenfalls in der Datenbank, einem beliebigen CIFS-Speicher oder in einem Objectstore wie beispielsweise Open Stack Swift oder Amazon S3 erfolgen.
Eher ein CMS als eine Cloud
Auch bezüglich der Client-Zugriffsmethoden geht der GDS neben dem üblichen, allerdings schon auf HTML5 optimierten Webinterface, andere Wege. Die Unterstützung der aus dem Enterprise Content Management (ECM) stammenden Content Management Interoperability Services (CMIS) erlaubt einerseits den Datenaustausch mit anderen CMIS-fähigen Applikationen, etwa SAP oder Sharepoint, andererseits aber auch, auf bereits vorhandene CMIS-Clients wie Cmis Sync zuzugreifen. CMIS ist ebenfalls die Grundlage für native Clients auf Mobilgeräten, die neben Android und I-OS auch für Windows Phone und Blackberry verfügbar sind.
Ein auf Smartphones und Tablets optimiertes Webinterface namens Touch UI rundet das Angebot ab. Eine weitere Möglichkeit, auf die im GDS gespeicherten Daten zuzugreifen, ist ein Gateway, über das sich Owncloud-Synchronisationsclients verbinden. Im lokalen Netz kann der Admin außerdem den Zugriff über CIFS erlauben.
Für das vierte Quartal 2014 plant Grau Data die Veröffentlichung der Version 2.4 des GDS. Die bringt neben einer stark überarbeiten Architektur der Desktop-Synchronisation und einem “Server-Papierkorb” die Mandantenfähigkeit für den Einsatz im Hosting.
Fazit: Grau Data Space ist eine stark skalierbare Plattform zum Datenaustausch für Unternehmen und Organisationen.
Pydio
Das im Jahre 2010 als Ajaxplorer gestartete Projekt des französischen Programmierers Charles du Jeu haben die Entwickler im Oktober 2013 in Pydio (Put Your Data In Orbit, Abbildung 4, [10]) umbenannt. Allem Anschein nach soll damit auch der Übergang zu einem zusätzlichen kommerziellen Angebot der Firma Abstrium SAS, deren Webseite allerdings noch im Aufbau ist, kommen. Die Server-seitige Architektur zeigt viele Parallelen zu Owncloud, angesichts des nahezu gleichzeitigen Starts beider Projekte ist die Frage “Wer hat’s erfunden?” aber kaum zu beantworten.
Bei beiden greift ein in PHP geschriebenes Frontend zur Verwaltung der Metadaten auf eine MySQL- oder SQlite-Datenbank zurück und legt die eigentlichen Informationen auf externem oder lokalem Speicher ab. Im Moment beschränkt sich der Zugang zu den Informationen in Pydio auf das Webfrontend und mobile Apps für I-OS und Android sowie eine Webdav-Schnittstelle. Der in Java geschriebene Desktopclient ist seit Januar 2014 in der Betaphase eingefroren und wird komplett überarbeitet.
Ajaxplorer, das Thunderbird-Plugin
Thunderbird-Nutzer finden bei den Mozilla-Add-ons einen noch als Ajaxplorer gebrandeten Provider für File Link und können so direkt aus dem Mailclient Dateien hochladen und Sharinglinks erzeugen. Während die Dateiverwaltungsmöglichkeiten in den Pydio-Arbeitsbereichen (Workspaces) der Weboberfläche sehr umfassend ausfallen, sucht man zurzeit Funktionen vergeblich, die darüber hinausgehen. Bei der Kernfunktionalität, vom fehlenden stabilen Desktopclient abgesehen, leistet sich Pydio dagegen kaum Schwächen.
Die Entwickler bieten sowohl kommerziellen Fall-Support für die unter der AGPL stehenden Community-Version als auch das Abonnement einer herstellerzertifizierten Edition.
Fazit: Pydio taugt gut als Alternative zu Owncloud und überrascht mit seinem Thunderbird-Plugin.
Seafile
Hinter Seafile (Abbildung 5, [11]) steht ein kleines Team aus China, Vietnam, Kanada und Deutschland. Die Installation der Serverkomponente ist für Linux (Red-Hat-basiert, Debian und Raspberry Pi) als auch für Windows beschrieben. Beim Setup als auch beim Upgrade des als »tar.gz-Datei« bereitgestellten Servers ist etwas Handarbeit auf der Kommandozeile angesagt. Angesichts der guten Dokumentation scheint das allerdings leicht leistbar.
Im Webinterface von Seafile finden sich neben den Funktionen zur Dateiverwaltung auch ein paar elementare Komponenten für die gemeinsame Arbeit an Projekten, etwa ein Diskussionsforum und ein Wiki. Viewer für Dokumente im Open Document Format (ODF) sind in der Community Edition verfügbar. Für die Vorschau von Microsoft-Office-Dateien wird die Business Edition benötigt. Letztere enthält außerdem eine Volltextsuche, Unterstützung für Object Storage, Clusterunterstützung sowie Funktionen zur Nachverfolgung von Aktivitäten in den Daten der Teams.
Neben Desktopclients für Windows, Mac OS X und Linux kann man unter Linux auch über einen Kommandozeilen-basierten Client die Daten aus der eigenen Seafile-Cloud synchronisieren. Das Filelink-Add-on für Thunderbird-Anwender ist über ein auf der Seafile-Webseite verlinktes Github-Projekt beziehbar.
Mobile Anwender von Android- und I-OS-Geräten finden in den jeweiligen Appstores Software zur Synchronisation. Synchronisations-Mechanismen und die Stabilität von Seafile werden allgemein gelobt. Laut Roadmap steht für das vierte Quartal 2014 eine neue Major-Version an.
Fazit: Wer eine Client-Server-Lösung vorrangig für stabile Datei-Synchronisation und -Freigabe sucht und die Kommandozeile nicht scheut, sollte Seafile in seine Favoritenliste aufnehmen.
Sparkleshare
Die Macher von Sparkleshare [12] waren so freundlich und ehrlich, gleich auf ihrer Einstiegseite zu schreiben, wozu Sparkleshare sich eignet und wofür weniger. Haupteinsatzbereich des Tools ist demzufolge die Synchronisation kleiner oder mittelgroßer Dateien unter fortlaufender Versionskontrolle.
Wer ansonsten mit Git in irgendeiner Form arbeitet, wird sich auf Anhieb gut zurechtfinden, allen anderen könnte bereits das spröde Setup eventuell etwas zu technisch sein. Es ist schwer vorstellbar, dass man diesen Dienst selbst bei guter administrativer Vorbereitung einem normalen Anwender zur Nutzung überlassen kann. Viewgit oder andere Git-Frontends dürften den meisten auch zu komplex sein.
Der eingegrenzte Nutzerkreis könnte auch die Ursache dafür sein, dass seit gut zwei Jahren niemand die Android- und I-OS-Clients für Sparkleshare aktualisiert hat. Dem Github-Pulse zufolge scheint das Projekt aber weiterhin aktiv, wenngleich auch nicht mit allzu großer Beteiligung. Die letzte größere Aktualisierung stammt vom April 2014.
Fazit: Der Einsatzbereich von Sparkleshare ist zwar begrenzt, aber für einfache Synchronisationsaufgaben durchaus geeignet.
Tonido und Filecloud
Das texanische Unternehmen Codelathe bietet zwei separate Varianten seiner Software an [13]. Während Tonido sich primär an private Nutzer und kleine Unternehmen (SOHO) richtet, adressiert Filecloud eher Geschäftskunden ab 20 Nutzern. Beide Varianten sind paketiert oder als Archiv für diverse Linux-Distributionen, Mac OS X und Windows verfügbar.
Tonido ist darüber hinaus auch für den Raspberry Pi erhältlich. Letzteres ist für den typischen Privatgebrauch (bis fünf Freigaben und fünf Gastkonten) kostenlos, kann aber mit jährlichen Subskriptionen erweitert werden.
Obwohl die Daten selbst weiterhin auf den eigenen Systemen bleiben, erfordert der Zugriff eine so genannte Tonido-ID (etwa »user@tonidoid.com« ), die die Funktion des sonst nötigen Dyn-DNS-Dienstes ersetzt. Was für einige eine nette Komfortfunktion sein mag, wird Selfhosting-Puristen wahrscheinlich mindestens eine hochgezogene Augenbraue entlocken. Seine Kernfunktionen implementiert Tonido unter Linux auch noch durch Closed-Source-Binaries.
Kommerzielle Lizenz
Die Unternehmenslösung Filecloud steht ebenfalls komplett unter einer kommerziellen Lizenz. Große Teile der gegen eine Mongo-DB-Datenbank arbeitenden PHP-Skripte sind über Ioncube vor prüfenden Blicken in den Code gesichert. Jegliches Reverse-Engineering ist in den Terms of Services von Filecloud untersagt. Ebenfalls Bestandteil der Terms sind die Bedingung, dass Filecloud beim Anbieter nach Software-Updates schaut, sowie die eigentlich für Tonido geschriebenen Privacy-Regeln,
Funktional lässt Filecloud als FSS-Lösung wenig Wünsche offen. Neben Web-UI, Webdav-Zugang und Desktop-Syncern, liefert Codelathe auch eine eigene Windows-Applikation namens “File Cloud Drive”, die Cloudspeicher direkt als Laufwerk anbindet.
Für den mobilen Zugriff existiert neben I-OS- und Android-Unterstützung auch eine App für Windows Phone. Outlook-Nutzer können mit einem speziellen Add-on ihre Mails von Anhängen befreien und statt dessen Sharinglinks versenden. Wie für ein kommerzielles Angebot zu erwarten, fällt auch die Dokumentation umfangreich aus.
Fazit: Das Gespann Tonido und Filecloud ist eine auch preislich interessante Alternative zur Datei-Synchronisation und -Freigabe, vorausgesetzt man vertraut den Angaben und Absichten des Anbieters.
Bittorrent Sync
Torrents kennen viele ” nur vom Hörensagen” im Kontext mit illegalen Filesharing-Aktivitäten [14]. Das Peer-to-Peer Protokoll eignet sich aber per Definition auch dazu, eigene Dateien auf mehreren Geräte zu synchronisieren oder anderen Nutzern freizugeben. Das Venture-finanzierte Unternehmen Bittorrent Inc. bietet neben den normalen Bittorrent-Clients auch eine Software namens Bittorrent Sync (kurz Sync) an, die genau dies leistet (Abbildung 6, [15].
Der kostenlose Sync-Client erlaubt es, Daten zwischen verschiedenen Rechnern und Systemen zu synchronisieren, im LAN aber dank NAT-Traversal und UPnP-Portmapping auch über das Internet – und lässt sich daher auch als Home-Cloudsystem einsetzen.
Jede Bittorrent-Sync-Instanz tritt wahlweise als Sender (Client) oder Empfänger (Server) von Daten auf. Läuft im Haus zum Beispiel ein Raspberry Pi mit einer Serverinstanz, empfängt diese die Daten stationärer und mobiler Clients, auf denen die Clients laufen. Im Betrieb gibt es dabei zwei Modi: Den Read-only- und den Full-Access-Modus. In beiden hält Bittorrent Sync die Daten zwischen dem Quellverzeichnis (Client) und dem Zielverzeichnis (Server) synchron.
Der Unterschied: Im Full-Access-Betrieb löscht Btsync Dateien aus dem Quellverzeichnis, sobald sie aus dem Zielverzeichnis verschwinden, was im Read-only-Modus nicht passiert. Gelöschte Dateien schiebt Btsync auf Wunsch erst mal in den Unterordner ».SyncArchive« .
Bittorrent Sync verschlüsselt nach Angaben der Hersteller den Datenstrom mit einem AES-Schlüssel und einem Sicherheitsschlüssel, der 20 Bytes lang ist. Wie sicher die Verschlüsselung tatsächlich ist, lässt sich wegen des fehlenden Quellcodes nicht feststellen. Wer der Verschlüsselung misstraut, kann Btysnc auch rein lokal einsetzen.
Schön ist, dass Bittorrent Sync plattformübergreifend und im Hintergrund läuft, einfach zu bedienen ist und auch mobile Clients berücksichtigt. Etwas zeitaufwändig gestaltet sich aber die Pflege der Software, sobald sie auf mehreren Rechnern läuft. Nach einem Upgrade auf eine neue Version ist Btsync überall neu einzurichten. Zudem hingen im Linux-Magazin-Test öfter einige der Sync-Prozesse, der Admin musste sie dann Server-seitig neu einrichten.
Im Gegensatz zur Architektur anderer FSS-Lösungen benötigt Sync keine Server. Daten werden ausschließlich zwischen den Geräten, auf denen Sync läuft, aktuell gehalten. Der Benutzer kann anderen Sync-Nutzern Freigaben erteilen und etwa per Mail oder QR-Code übermitteln. Dabei ist sowohl der Vollzugriff als auch ein reines Leserecht einstellbar.
Dass Torrent auch gut mit großen Dateien umgehen kann, ist zumindest Nutzern des herkömmlichen Bittorrent-Clients bekannt. Bittorrent Inc. bietet Closed-Source-Clients für Linux, Windows, Mac OS X und Free BSD an. Bei mobilen Geräten reicht die Palette von Android über I-OS bis zu Windows Phone. Sync ist auch für einige NAS-Geräte, etwa von QNAP und Netgear, verfügbar.
Die fehlende Möglichkeit, auf die Daten ohne Sync-Client zuzugreifen, schränkt den Einsatzbereich des Tools etwas ein. Zwar behält der Anwender weiterhin die Kontrolle über die unter eigener Hoheit stehenden Systeme und kann auch Freigaben beeinflussen, muss sich aber darauf verlassen, dass die Clients keine Datenlecks enthalten. Das nicht vollständig transparente Geschäftsmodell der Bittorrent Inc. zumindest in Bezug auf Sync dürfte meist dazu führen, noch einen “Plan B” für die eigene Synchronisationsstrategie zu entwickeln.
Fazit: Sync bietet stabile Dateisynchronisation ohne Server und – wenn auch eingeschränkte – Möglichkeiten zur externen Datenfreigabe, ist aber leider Closed Source.
Syncthing (Pulse)
Eine offene und sichere Alternative zu Btsync will Syncthing [16] werden. Aktuell ist Version 0.10.1, die Software steckt also noch in den Kinderschuhen. Sie synchronisiert Dateien im LAN und über das Internet und bringt Web-basierte Clients für Linux, Windows und OS X mit.
Syncthing ist hinsichtlich der Funktionalität die Open-Source-Variante von Bittorrent Sync. Das vom schwedischen Entwickler Jakob Borg im letzten Jahr initiierte Projekt hat auf Github schon etliche Mitstreiter gefunden. Die Portierungen des Desktop-Clients von Syncthing reichen von Linux (inklusive ARM-5- und ARM-6-Architektur), Windows, Mac OS X und Free BSD bis zu Solaris.
An mobilen Geräten wird derzeit nur Android über eine ebenfalls auf Github im Sourcecode verfügbare App unterstützt. Zurzeit dürfte Syncthing aufgrund des relativ frühen Entwicklungsstadiums hauptsächlich eine für technisch affine Anwender interessante Alternative zu Bittorrent Sync sein.
Ind.ie
Im Oktober 2014 wurde Syncthing, jetzt zu Pulse umbenannt, Teil des Ind.ie-Projekts http://17.
Mit Ind.ie will Aral Balkan (seine OX-Summit-Keynote liegt als HD-Video auf der DELUG-DVD), finanziert durch eine noch im November 2014 anlaufende Kickstarter-Kampagne, mit dem Ind.ie-OS, dem Social-Network-Client Heartbeat, Pulse und nicht zuletzt dem Ind.ie Phone, mehr Unabhängigkeit von Google, Apple & Co. erreichen. Ein Grund mehr, das Projekt im Blick zu behalten.
Fazit: Beachtenswerte Open-Source-Alternative zu Bittorrent Sync.
Infos
- Wolken und Dunst: http://de.wikipedia.org/wiki/Nebel
- Owncloud: http://www.owncloud.org
- Cozy: http://cozy.io/
- Cozy-Cloud erhält 1 Million US-Dollar: https://www.linux-magazin.de/NEWS/Cozy-Cloud-erhaelt-1-Million-US-Dollar
- Filr: https://www.novell.com/de-de/products/filr/
- Git-Annex: https://git-annex.branchable.com
- Mathias Huber, “Daten-Lagerist”: Linux-Magazin 11/13, S. 58, https://www.linux-magazin.de/Ausgaben/2013/11/Git-Annex
- Thomas-Krenn-Wiki zu Git-Annex: http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Git-annex
- Grau Data Space: http://www.graudata.com/DataSpace
- Pydio: https://pyd.io
- Seafile: http://seafile.com/en/home/
- Sparkleshare: http://sparkleshare.org
- Tonido Filecloud: http://www.tonido.com/tonidodesktop/
- Martin Loschwitz, “Alles Piraten oder was?”: Linux-Magazin 11/14, S. 48
- Bittorrent Sync: http://www.bittorrent.com/sync/
- Syncthing (Pulse): http://syncthing.net
- Ind.ie: https://ind.ie













