Aus Linux-Magazin 06/2014

Auf den Punkt gebracht

Abbildung 1: In diesem OMD-Dialog wählt der Anwender den Kern für seinen Monitoring-Server.

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Hypervisoren-Bremstest

03/14, S. 81: Vielen Dank für den Hypervisoren-Vergleich. Ich fand die Darstellung zur Leistungsfähigkeit sehr interessant. Meine Erfahrungen beschränken sich primär auf KVM mit Qemu und Paravirtualisierung. Bei CPU- und RAM-lastigen Workloads – vergleichbar zur Übersetzung großer Pakete – konnte ich dabei bisher nur Leistungseinbußen zwischen 1 und 2 Prozent beobachten. Im Artikel liegen die Einbußen hingegen durchgehend über alle Hypervisoren eine Größenordnung darüber. Können Sie erklären, wodurch die Leistungsfähigkeit der virtuellen Maschinen in Ihrem Test beschränkt wurde?

Hubert Schmid, per E-Mail

Shell-Spitzfindigkeiten

04/14, S. 81: Zur Auflösung von Frage 14 des Winterrätsels: In der Urversion der Bourne-Shell gab es noch keine Job Control (für Hintergrundprozesse), die kam erst viel später in SVR4 (1989) hinzu. Die Job Control wurde von C-Shell und Korn-Shell übernommen, ist also keine Erfindung von Stephen Bourne.

Christian Rusa, per E-Mail

Abbildung 1: In diesem OMD-Dialog wählt der Anwender den Kern für seinen Monitoring-Server.

Abbildung 1: In diesem OMD-Dialog wählt der Anwender den Kern für seinen Monitoring-Server.

Monitoring-Distribution

05/14, S. 27: Danke für die gelungenen Artikel zum Thema Monitoring. Aber habt ihr schon einmal von der Open Monitoring Distribution http://omdistro.org gehört? Das ist eine super Sache für Neueinsteiger und faule Admins, die schnell am Start sein wollen.

Man lädt sich das Paket herunter und installiert es samt den Abhängigkeiten. Die Befehle »omd create Instanz« und »omd start Instanz« reichen, um unter »http://Host/Instanz« ein Nagios mit Check_mk und Multi-Site zu betreiben.

Über »omd config Instanzname« darf der Admin außerdem einstellen, ob die Monitoring-Instanz (er kann auch mehrere davon auf dem gleichen Host haben) einen eigenen Apachen besitzen soll, welches GUI starten soll (Abbildung 1), wenn man die URL aufruft, und ob er Nagios, Icinga oder Shinken als Core verwenden will (Abbildung 2).

Schneller kommt man meiner Meinung nach nicht zu einem Monitoring-System, vor allem ist bei dieser Distribution vieles schon vorkonfiguriert.

Alexander Gabriel, per E-Mail

Abbildung 2: Auch bei der Weboberfläche bietet die Open Monitoring Distribution einen einfachen Dialog mit Wahlmöglichkeit.

Abbildung 2: Auch bei der Weboberfläche bietet die Open Monitoring Distribution einen einfachen Dialog mit Wahlmöglichkeit.

Erratum

05/14, S. 88: Im Insecurity-Bulletin hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Die Libgd-Version 2.1.0 stammt nicht vom Mai 2014, sondern vom Mai 2013.

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