Die Monitoring Plugins liefern Nagios-Testroutinen für viele Anwendungsbereiche.
Bvi 1.40beta
Vi-basierter Hexeditor
Quelle: http://bvi.sourceforge.net
Lizenz: GPLv2
Alternativen: Hview, Dhex
Vi-Fans, die auf der Suche nach einem Hexeditor sind, sollten bei Bvi vorstellig werden, da sie das Tool genauso wie ihren geliebten Texteditor bedienen. Im Archiv ist ebenfalls das Programm Bmore enthalten, das als Hexbetrachter gute Dienste leistet. Beim Start übergeben Nutzer die Binärdatei. Wer nicht das ganze File einlesen möchte, definiert mit dem Parameter »-s« eine alternative Startadresse. Ebenso ist es möglich, mit »-e« ein Ende zu bestimmen. Alternativ lädt Bvi mit »-n« die ersten n Bytes.
Die Ausgabe orientiert sich an der bei Hexeditoren üblichen Darstellung: Ganz links zeigt Bvi eine Offsetadresse in hexadezimaler Schreibweise, mittig den hexadezimal kodierten Inhalt der Adresse und rechts die Bytes der jeweils aktuellen Zeile als Text. Benutzer verwenden die Standard-Vi-Kommandos, um in den Binärdateien zu navigieren. Suchen und Ersetzen funktionieren ebenfalls genauso. Um das File zu verändern, geben Anwender aus Sicherheitsgründen zunächst im Befehlsmodus das Kommando »:set memmove« ein.
Die Konfiguration gleicht der Vi-Einrichtung. Anwender geben ihre Wünsche entweder im Bearbeitungsmodus hinter »:set« oder in der Datei »~/.bvirc« an.
Wer häufig Binärdateien bearbeiten muss und mit dem Vi vertraut ist, der sollte Bvi eine Chance geben.
Balance 3.56
Load Balancing mit TCP-Proxy
Quelle: http://www.inlab.de/balance.html
Lizenz: GPLv2
Alternativen: Proto Balance
Balance ist ein einfacher TCP-Proxy, der eingehende Verbindungen nach dem Round-Robin-Verfahren auf mehrere Systeme verteilt. Da das Tool auch Failover-Funktionen besitzt, eignet es sich auch als Load Balancer für kleinere Infrastrukturen. Da Balance auf der Empfängerseite IPv6 unterstützt, kann es als 6-to-4-Gateway dienen.
Eine Konfigurationsdatei gibt es nicht. Sämtliche Wünsche übergibt der Anwender beim Start. Um eine Verbindung an einen anderen Rechner weiterzugeben, reicht es, Balance zusammen mit dem eingehenden Port und der Adresse des Zielrechners aufzurufen. Das Programm lauscht nun auf allen Schnittstellen am angegebenen Port nach Verbindungsanfragen und reicht sie an den gleichen Port des Zielsystems weiter. Sollte der Dienst dort auf einem anderen Port laufen, hängen Anwender diesen mit einem Doppelpunkt an die Zieladresse an. Optional beschränken Nutzer die Anzahl der Verbindungen.
Balance spricht auf Wunsch mehrere Ziele an. Dazu schreiben Anwender diese durch Leerzeichen getrennt hintereinander. Mehrere Zielsysteme fassen sie mit einem Trennungssymbol zu einem so genannten Channel zusammen. Das Ausrufezeichen sorgt dafür, dass Balance die Verbindungen nach dem Round-Robin-Prinzip verteilt. Tippt der Nutzer hingegen ein Prozentzeichen als Trenner ein, verwendet das Tool einen Hash-Algorithmus beim Aufteilen. Der Parameter »-b« definiert gezielt Interfaces, und zum Weiterleiten dient »-B« .






