Aus Linux-Magazin 03/2013

Auf den Punkt gebracht

Haben Sie Anregungen, Statements oder Kommentare? Dann schreiben Sie an redaktion@linux-magazin.de. Die Redaktion behält es sich vor, die Zuschriften und Leserbriefe zu kürzen. Sie veröffentlicht alle Beiträge mit Namen, sofern der Autor nicht ausdrücklich Anonymität wünscht.

Browser-Vielfalt

07/12, S. 68: Aus welchem fernen Jahr stammt denn dieser Artikel, in dem es keinen Linux-Browser Opera mehr gibt, aber Microsofts Internet Explorer sich unter die modernen (und im Linux Magazin ja wohl für Linux angebotenen) Browser reiht? Damals, als es Opera noch gab, war er immer wieder der modernste, der den anderen als Vorbild für Reiter, Mausgesten und hochgradig konfigurierbare Oberfläche diente.

Daniel Pfeiffer, per E-Mail

Switch-Update

10/12, S. 22: Der Artikel “Aufgedeckt: Unsicheres Konfigurationsprotokoll für einen Switch” hat mich dazu veranlasst, ein Ticket beim Hersteller Netgear zu eröffnen. Nun habe ich die Nachricht bekommen, das Problem sei behoben. Leider kann ich das selbst nicht testen, da ich den Switch nicht mehr habe. Die Firmware steht unter http://support.netgear.com/product/GS108Ev2 bereit, setzt aber zum Herunterladen eine Registrierung voraus.

Christian Haase, per E-Mail

Lizenz zum Tracen

01/13, S. 40: Ich habe noch zwei Fragen zu der gelungenen Übersicht über die Ablaufverfolgungswerkzeuge. Vor etwa zwei Jahren habe ich mir Systemtap mal als Pendant zum bereits auf Solaris verwendeten Dtrace angesehen. Ein Manko, das es vom Einsatz als normales Werkzeug für Software-Entwickler ausschloss, war ein unzureichendes Rechtekonzept: In dem Moment, wenn ich Systemtap überhaupt benutzen durfte, hatte ich dadurch bereits so viele Rechte, dass es mir beispielsweise relativ problemlos möglich war, alle ansonsten verdeckten Passworteingaben auf einer Maschine im Klartext mitzuschneiden.

Bei Dtrace auf Solaris ist dies erst möglich, wenn man das kritische Kernel-Privileg bekommt. Mit den beiden anderen Privilegien kann man aber bereits sehr viel Nützliches analysieren – aber eben nicht an fremden Prozessen.

Hat Dtrace auf Linux ein vergleichbares Rechtekonzept und zeichnet sich bei Systemtap eine Verbesserung ab?

Thomas Dorner, per E-Mail

Die kurze Antwort lautet: Im Prinzip ist die Lage noch so, wie Sie beschreiben. Detaillierte Informationen zur Rechtevergabe für Systemtap finden sich in der Dokumentation unterhttp://sourceware.org/systemtap/SystemTap_Beginners_Guide/using-usage.html. Dtrace dagegen versteckt die entsprechenden Informationen in der Datei doc/security.txt im Quellcode-Archiv. (Tim Schürmann)

Df kann es auch

01/13, S. 51: Zum Beitrag “Di gehört dazu” möchte ich zur Ehrenrettung des Coreutils-Projekts hinzufügen, dass der Klassiker »df« fast die gleiche Flexibilität besitzt – genauer gesagt in der nächsten Release bekommt.

Der Artikel nennt die Varianten »di -I ext4« und »df -x proc,tmpfs« zum Ein- und Ausschließen von Dateisystemen des genannten Typs. Dazu bietet das GNU-Tool seit Langem die Optionen »-t Typ« und »-x Typ« .

Interessanter war das Beispiel zum Ausgeben der prozentualen Belegung eines Dateisystems:

$ di -dH -I ext4 -n -f p

Dabei dürfte »-dH« wegen der Prozentangabe unwirksam sein.

Ab der kommenden Release Coreutils 8.21 wird auch GNU Df eine beliebige Liste von Spalten ausgeben können. Seit Herbst 2012 enthält das Git-Repository der Entwickler dazu die neue Option »–output« . Das GNU-Äquivalent zu obigem Di-Aufruf wäre also einfach (gleich mit abgekürzter Option):

$ df --o=pcent -t ext4
Use%
 66%

Gibt der Anwender keine »FIELD_LIST« an, zeigt Df alle bekannten Felder an, produziert also eine gemischte Übersicht von Block- und Inode-Informationen. Zum Unterdrücken der Headerzeile empfehlen die Coreutils-Maintainer, sie in einer Pipeline durch ein zweites Tool wie Sed auzufiltern, etwa mittels »df –o | sed 1d« .

Bernhard Voelker, per Mail

Erratum

01/13, S. 51: In Charlys “Di gehört dazu” befindet sich ein Fehler in der abgedruckten URL. Die richtige Bezugsquelle für das Programm ist http://freecode.com/projects/diskinfo, daneben besitzt es eine Homepage unter http://www.gentoo.com/di/.

DIESEN ARTIKEL ALS PDF KAUFEN
EXPRESS-KAUF ALS PDFUmfang: 1 HeftseitePreis €0,99
(inkl. 19% MwSt.)
LINUX-MAGAZIN KAUFEN
EINZELNE AUSGABE Print-Ausgaben Digitale Ausgaben
ABONNEMENTS Print-Abos Digitales Abo
TABLET & SMARTPHONE APPS Readly Logo
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben