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Prezi-Zubehör
10/12, S. 46: Danke für den Beitrag zu Präsentationen mit Prezi & Co. Vielleicht interessiert Sie das von mir entwickelte und unter GPL verfügbare Tool Prezi Player. Damit lassen sich Prezi-Präsentationen unter Linux offline nutzen. Es ist unter https://github.com/TomFreudenberg/preziplayer zu finden und nutzt Bash, Gettext und Zenity.
Thomas Freudenberg, per E-Mail
Tückischer Kernel-Bug
10/12, S. 34: Ich arbeite seit mehr als zwölf Jahren als System- und Netzwerk-Administrator in Umgebungen mit Hunderten Linux-Systemen aller großen Distributionen. Trotz Mailinglisten, Distributoren-Newsletter und täglicher Recherche in allen verfügbaren Quellen, zu denen auch das Linux-Magazin gehört, sind meine Kollegen und ich nicht rechtzeitig auf einen schwerwiegenden Kernel-Bug aufmerksam geworden, der unter anderem unter http://www.novell.com/support/kb/doc.php?id=7009834 dokumentiert ist.
Der Bug schlägt unter bestimmten Bedingungen bei einer Uptime von ungefähr 209 Tagen zu. Auf unseren Datenbankservern führte er dazu, dass von den acht verfügbaren CPUs schlagartig nur noch eine für MySQL bereitstand. Nach dem Performance-Einbruch fiel das eine oder andere System komplett aus.
Dass ein derart gravierender Bug, dessen Geschichte bis in das Jahr 2009 zurückreicht, überhaupt in den Kernel gelangen kann, ist schon schwer zu glauben. Als wesentlich schlimmer empfinden allerdings alle Betroffenen, dass weder die Distributoren noch Medien wie das Linux-Magazin proaktiv informiert haben. Das schadet meines Erachtens sowohl dem Ruf von Linux als auch dem von Distributoren und Medien, die mit Linux Geld verdienen.
Marcel Bruckner, per E-Mail
Frauen in der IT
11/12, S. 3: Ich kann nur hoffen, dass sich Ihr Chefredakteur – Herr Kleinert – und alle Beteiligten der Redaktion, welche sich entschlossen haben, dieses unsägliche Editorial zu drucken, den offenen Brief von Silke Meyer unter http://silkemeyer.net gründlich durchlesen und über das von ihr geschilderte Grundsatzproblem nachzudenken.
Es ist nicht hauptsächlich die Aufgabe von strukturell Benachteiligten, egal um welches Problem es sich handelt, gegen diese Strukturen anzugehen. Privilegierte Menschen müssen sich ihrer Rolle bewusst werden und sich fragen, wie sie andere einbringen können. Ich finde es unglaublich, dass Ihnen das tatsächlich noch jemand erklären muss.
Laura Danzeisen, per E-Mail
Aus dieser Gemengelage ergibt sich meine Argumentation: Ich vertrete im Editorial letztlich die liberale Ansicht, dass jeder und jede den Beruf ergreifen möge, der ihm oder ihr Freude bereitet.Bleiben Sie dem Linux-Magazin als wache Leserin bitte gewogen, auch wenn gelegentlich ein Artikel erscheint, den Sie selbst so gewiss nicht verfasst hätten. (jk)




