
Abbildung 1: Univentions UDC bringt Samba 4 und verspricht als erste Linux-Distribution, eine Active-Directory-Domäne zu verwalten. Die DELUG-DVD enthält ein vorinstalliertes Image der Linux-Distribution.
Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Von der einen Seite der DVD bootet Oracles gehärtetes Enterprise-Linux 6.2, auf der anderen Seite gibt es einen Schwerpunkt rund um Samba 4 mit mehren VMs, Isos und einem Video. Dazu viel Software und ein E-Book.

Abbildung 1: Univentions UDC bringt Samba 4 und verspricht als erste Linux-Distribution, eine Active-Directory-Domäne zu verwalten. Die DELUG-DVD enthält ein vorinstalliertes Image der Linux-Distribution.
Neben einem normalen Linux-Magazin ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, die in der jeweiligen Magazin-Ausgabe getestet und besprochen werden. Zudem gibt es von der Redaktion besonders empfohlene Software – alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.
Aus aktuellem Anlass bootet von der ersten Seite der DVD die Installationsroutine von Oracle Linux 6.2: Der Datenbankhersteller Oracle hat erst wenige Tage vor Redaktionsschluss die Online-Updates für sein Enterprise-Linux freigegeben.
Oracle Linux
Seit Ende 2006 vertreibt der Datenbankriese seine eigene, Red-Hat-basierte GPL-Distribution. Auch Support für das mit dem Unbreakable Linux-Kernel ausgestattete System bietet die Firma, und zwar zu deutlich besseren Konditionen als die roten Hüte selbst. Im Laufe der Jahre entstand – wie bei Centos oder Scientific Linux – ein freier, ausgereifter RHEL-Klon, für den Anwender erst dann zahlen müssen, wenn sie Support oder offizielle Updates von Oracle wollen. Eine weitere Hürde beseitigte Oracle Ende März: Unter [1] können ab sofort alle Anwender auch in den Genuss kostenloser Patches gelangen.
Wer den Silberling umdreht und mit dem Browser darauf zugreift, findet ein HTML-Menü mit exklusiven Inhalten.
Samba 4
Der zweite Menüpunkt auf der DELUG-DVD bildet einen kleinen Schwerpunkt rund um Samba 4. Das Projekt nähert sich – nach langen Jahren der Entwicklung – einer stabilen Release. Erstmals lässt sich damit ein vollständiger Active-Directory-Domänencontroller auf Linux-Basis einrichten, der alle MS-Betriebssysteme unterstützt.
Auf der Cebit präsentierte sich Univention als “erste Linux-Distribution mit Samba-4-Domänencontroller” (als VM auf der DVD, Abbildung 1), jetzt halten die Entwickler von Sernet dagegen und bringen mit einem eigenen Debian-Installer namens Dcpromo eine frühe Version des Konfigurationstools auf den Markt (als ISO-Image auf der DVD).
Dazu gibt es ein Video von Samba-Entwickler Michael Adam (ebenfalls Sernet), der fast eine Stunde lang die neuen Features von Samba 4 und der Sernet-Appliance erklärt. In einer weiteren virtuellen Maschine findet sich die Beta 2 von Ubuntu 12.04 (Precise Pangolin), die die Alpha 14 von Samba 4 mitbringt und für die Domäne »Linux-Magazin« eingerichtet ist.
Gratis-E-Book: Serendipity
Damit noch nicht genug: Neben Software und Skripten aus den Tooltipps, der Bitparade und dem Artikel über das Cmd-FS in der Sysadmin-Rubrik – das ebenfalls in der Ubuntu-VM integriert ist – findet sich auf der DVD auch das komplette E-Book “Serendipity” (Abbildung 2). Das Buch von Garvin Hicking beschreibt Installation, Einrichtung, Kern und Plugins des PHP-basierten Weblog-Systems. In gedruckter Form kostet dieses Buch 20 Euro, DELUG-Abonnenten erhalten es einfach so.

Abbildung 2: Komplett als E-Book auf der DELUG-DVD: Garvin Hickings “Serendipity” von Open Source Press. Auf 700 Seiten findet sich hier alles über das freie CMS.
Infos
- Updates für Oracle Linux: http://public-yum.oracle.com





