Aus Linux-Magazin 05/2011

Auf den Punkt gebracht

Haben Sie Anregungen, Statements oder Kommentare? Dann schreiben Sie an redaktion@linux-magazin.de. Die Redaktion behält es sich vor, die Zuschriften und Leserbriefe zu kürzen. Sie veröffentlicht alle Beiträge mit Namen, sofern der Autor nicht ausdrücklich Anonymität wünscht.

Verschlüsseln

03/2011, S. 57: Zum Artikel “Magic Discs”: Die Empfehlung, Truecrypt-Container für sensible Daten zu nutzen, ist sicher nicht die schlechteste. Allerdings bringen diese einen erheblichen Nachteil mit sich: Nach jeder Änderung innerhalb des Containers wird der gesamte Container erneut auf den Server und alle anderen entsprechend konfigurierten Clients synchronisiert. Als Alternative bietet sich Enc-FS an, das alle Dateien einzeln verschlüsselt und ablegt. Andererseits hat das Linux-Dateisystem den Nachteil, dass es nicht für alle Betriebssysteme verfügbar ist.

Thorsten Alge, per E-Mail

Webanwendungen

03/2011, S. 38: Zum Artikel über die Mängel Web-basierter Anwendungen: Ich möchte Sie auf meine Webdatenbank-Software Topincs aufmerksam machen, denn sie vermeidet drei von den vier Nachteilen Ihrer Auflistung. Am besten stellen sie sich ein Wiki vor, das allerdings nicht Wiki-Markup verwendet, sondern ein Formular, das aus dem zugrunde liegenden Datenmodell generiert ist.

Topincs verwendet ein einfaches, einheitliches Bedienkonzept, das sich über alle Webdatenbanken zieht, die damit betrieben werden. Es lässt sich auch vollständig mit der Tastatur bedienen. Die Entwicklung einer Webdatenbank mit Topincs dauert für Geübte, wenn das Modell mal in groben Zügen spezifiziert ist, zwischen zwei und vier Stunden.

Ich vertreibe Topincs http://www.cerny-online.com/topincs/ unter einer proprietären Lizenz, die Verwendung in einem privaten Netzwerk ist aber für jeden Zweck gestattet. In einem öffentlichen Netzwerk ist es auf den nicht kommerziellen Einsatz eingeschränkt.

Robert Cerny, per E-Mail

Strom sparen

04/11, S. 59: In den “Tooltipps” steht zu Powertop, das Programm funktioniere nur mit Intel-Prozessoren. Gemeint sind hier sicherlich Prozessoren der I-386-Architektur. Powertop läuft problemlos auch auf Prozessoren der Konkurrenz, beispielsweise auf AMDs Athlon-Serie.

Dominik Vogt, per E-Mail

HA und Virtualisierung

04/11, S. 94: Zur Besprechung meines Buchs “Linux-Hochverfügbarkeit”: Die Rezension kritisiert, dass ich kommerzielle Produkte dort nicht oder nur kurz erwähne. Es ist gerade der Sinn dieses Buchs, dass es die Umsetzung von Hochverfügbarkeit ausschließlich mit frei verfügbarer, nicht proprietärer Linux-Software sowie mit moderaten Hardware-Ressourcen vermittelt. Viele Unternehmen und Administratoren sind darauf angewiesen, Hochverfügbarkeit auf Budget-schonende Weise zu gewährleisten, was ihnen mit den Inhalten des Buchs gelingt – mit den kommerziellen Lösungen dagegen nicht.

Zudem bemängelt der Rezensent, dass ich von “voll virtualisierten” Gästen in Produktivumgebungen abrate. Das Buch nimmt ausdrücklich Bezug auf voll emulierte Gäste, die erhebliche Timing- und Zeitdrift-Probleme aufweisen und damit für zeitkritische Anwendungen in Produktivumgebungen wie beispielsweise Multimaster-Replikationen von OpenLDAP absolut unbrauchbar sind.

Oliver Liebel, per E-Mail

Errata

04/11, S. 3: Der im Editorial “London calling” auftauchende Nokia-CEO heißt in Wirklichkeit Stephen Elop, nicht etwa Elrop. Danke an den Leser Stefan Kost, dem der Fehler aufgefallen ist.

04/11, S. 118: Im Qt-Mobility-Artikel “Grenzen überwinden” steht in Listing 1 am Ende von Zeile 8 ein »&&« , das dort nicht hingehört.

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