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Projektverwaltung
01/11, S. 36: Ich habe “Projektverwaltungs-Software im Vergleich” sehr aufmerksam gelesen und dabei zwar Trac, leider aber nicht das viel mächtigere Redmine gefunden. Mit Redmine lassen sich mehrere Projekte parallel verwalten, daneben zu jedem Projekt ein Repository. Die in Ruby on Rails umgesetzte Software ist unter http://www.redmine.org erhältlich.
Bernhard Schauer, per E-Mail
CVS-Locking
01/11, S. 42: Zum Artikel über Versionsverwaltung: CVS beherrscht durchaus Locking und serialisiert Commits, die gleichzeitig auf dieselben Verzeichnisse zugreifen möchten. Ein Commit sperrt erst alle beteiligten Verzeichnisse, arbeitet dann und entsperrt hinterher. Von daher ist die Behauptung der Korruption unsinnig. Allenfalls bei Dateisystem-Korruption, Reboot mitten im Commit mit manuellem Aufräumen der Locks hinterher oder Ähnlichem kann so etwas passieren. Als CVS-Liebhaber (und mit meinem Mir-BSD-Hut auf) bitte ich um Berichtigung.
Thorsten Glaser, per E-Mail
Kopieren für Cluster
01/11, S. 85: Sysadmin Charly hat das Tool Cluster SSH vorgestellt, das ich auch schon länger einsetze. Ich verwende es allerdings zusammen mit Cluster SCP https://launchpad.net/cscp. Während »cssh« es erlaubt, mehrere Rechner gleichzeitig zu administrieren, kann »cscp« Dateien auf mehrere Systeme übertragen. Cluster SCP verwendet ebenfalls die in »/etc/clusters« definierten Cluster, ansonsten ist die Syntax fast die gleiche wie bei SCP. Der einzige Unterschied besteht in den Optionen, die hier ans Ende der Kommandozeile kommen:
cscp QuelleZielcluster:Ziel [Optionen]
Die Cluster-Varianten von SSH und SCP zusammen erleichtern mir die Verwaltung von geclusterten oder sonstwie gleichartigen Systemen ganz erheblich.
Harald Husemann, per E-Mail
Linux-Organisationen
01/11, S. 18: Zum Kommentar von Nils Magnus bezüglich Linux-Verband und Lisog: Die Bekämpfung von Softwarepatenten, die Optimierung von Vergaberichtlinien, Überzeugungsarbeit für Open-Source-Software oder die Entwicklung von Subskriptionsmodellen für Libre Office sind einige der Themen, bei denen Sie schreiben, Linux-Verband und Lisog hätten in der Vergangenheit zu wenig getan. Obwohl man über inhaltliche Details und Schwerpunkte sicher streiten kann, gebe ich Ihnen gerne recht: Es hätte mehr getan werden können, und es wäre gut, wenn mehr getan würde!
Jede gute Tat braucht aber einen Täter, und ich frage mich, wem Sie hier eigentlich einen Vorwurf machen: Den Verbandsmitgliedern und Vorständen, die neben ihrer Tätigkeit für ein Unternehmen unentgeltlich Zeit aufbringen, um sich für wichtige Verbandsziele einzusetzen? Oder denjenigen, die schlicht gar nicht in Erscheinung treten? Leider ist der Kreis der Aktiven klein, und genau das ist der Grund, warum wir eine Konsolidierung brauchen.
Weiter schreiben Sie, die Mitglieder würden nicht eingebunden. Das Gegenteil ist der Fall: Die Dinge sind sowohl in der Mitgliederversammlung des Linux-Verbandes als auch bei der Lisog ausführlich und konstruktiv diskutiert worden. Die Aussage, dass der Linux-Verband eine “ausgeprägte Diskussionskultur” hätte und die Lisog “eher patriarchalisch” organisiert sei, halte ich für falsch. Ein Blick in die Satzungen zeigt, dass beide durch ihre Mitglieder gesteuert werden. Im Übrigen geben diejenigen den Ton an, die Zeit und andere Ressourcen aufwenden, um die Vereinsziele zu unterstützen.
Peter Ganten (Linux-Verband), per E-Mail
Erratum
12/10, S. 50: Anders als im Artikel “Jäger und Sammler” behauptet, überträgt der Client nie private Schlüssel an die Rechner von Cacert. Eine widersprechende Beschreibung im Cacert-Wiki stellte sich als Bug heraus. Dank an den Leser Ralf Krüdewagen für den Hinweis.




