Aus Linux-Magazin 08/2008

Auf den Punkt gebracht

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Scribus im Praxistest

6/08 S. 54: Ein großes Lob erst mal für den Scribus-Artikel und ein noch größeres dafür, dass diesmal kein reiner Open-Source-Guru geschrieben hat, sondern ein Autor, der die professionellen Layoutprogramme gut kennt und so viel qualifizierter beurteilen kann, was Scribus schon gut kann und was weniger.

Weniger einverstanden bin ich mit der Kritik der Abstandseinstellung bei Grafik-Umrandungen. Ich finde, ein solches Feature würde die Bedienung eher erschweren als erleichtern. Denn so wie es Scribus derzeit handhabt, zeichnet man einfach ein unsichtbares Polygon um die Grafik und kann so ganz wunderbar individuell und zeichengenau bestimmen, wo genau der umfließende Text umbrochen werden soll und wo nicht.

Ansonsten ist es schade, dass Scribus so viele Bugs hat, zumindest in der Mac-Version. Habe mir aber vorgenommen, es mal wieder unter Linux zu versuchen.

Rudolf Mittelmann, per E-Mail

Danke für das Lob. Ich habe tatsächlich sowohl mit Quark als auch mit Indesign gearbeitet. Auf jeden Fall ist es toll, dass es eine freie Alternative für Software gibt, die ja sonst über 1000 Euro kostet.

Scribus wird recht schnell besser. Auch wir Redakteure und Autoren möchten dazu beitragen, etwa durch weitere Artikel über Scribus und seine Funktionen. Geplant ist zum Beispiel ein Beitrag über den Schriftsatz. Auch überlegen wir, das Layout unserer Zeitschrift probeweise einmal in Indesign und in Scribus zu erstellen. Daraus sollten sich wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung ergeben.

Was den Umfluss von Bildern angeht: Ich verstehe Ihr Argument sehr wohl. Allerdings könnte man das in den professionellen Programmen natürlich trotz der vorhandenen Einstellung genau so machen wie Sie vorschlagen – viele Layouter wechseln je nach Situation sogar zwischen beiden Techniken. Ich habe das Fehlen des Features bemängelt, weil es ohne einstellbaren Umflussabstand deutlich schwerer ist, zügig ein konsistentes Layout zu erstellen. (pkr)

Abbildung 1: Linux-Magazin-Leser Heiko Besemann (rechts) nutzte den Linuxtag, um seinen Gewinn, einen Eee-PC mit vorinstalliertem Linux, in Empfang zu nehmen. Redakteur Nils Magnus gratulierte dem Entwickler aus Itzehoe, der die meisten Antworten im Linux-Rätsel korrekt beantwortet hatte. Besemann, in seinem Job von Windows-Entwicklern umgeben, freute sich: „Als Python-Fan kommt ein Linux-Subnotebook natürlich sehr gelegen.“ Er sagte zu, der Redaktion von seinen Erfahrungen mit dem Winzling von Asus zu berichten.

Abbildung 1: Linux-Magazin-Leser Heiko Besemann (rechts) nutzte den Linuxtag, um seinen Gewinn, einen Eee-PC mit vorinstalliertem Linux, in Empfang zu nehmen. Redakteur Nils Magnus gratulierte dem Entwickler aus Itzehoe, der die meisten Antworten im Linux-Rätsel korrekt beantwortet hatte. Besemann, in seinem Job von Windows-Entwicklern umgeben, freute sich: „Als Python-Fan kommt ein Linux-Subnotebook natürlich sehr gelegen.“ Er sagte zu, der Redaktion von seinen Erfahrungen mit dem Winzling von Asus zu berichten.

Mairegen

03/07 S. 110: Mit Begeisterung habe ich Ihre Beregnungslösung aus dem Artikel “Der Mörder ist nimmer der Gärtner” übernommen. Leider geht seit Anfang Mai die Wetterabfrage nicht mehr, als Fehlermeldung erhalte ich »Weather::Com::Base: ERROR Bad or missing query parameters in request«. Am 28. April habe ich noch Daten erhalten. Für weiterführende Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Paul Eussner, per E-Mail

Besten Dank für den Hinweis: Jetzt ist mir klar, warum meine Balkonpflanzen vertrocknet sind! Das wird mir eine Lehre sein. Die neue Version wird gleich in meinen Nagios-Monitor eingehängt.

Der Maintainer von »Weather::Com::Base« hat das Problem erkannt, die nächste Release soll Abhilfe schaffen, siehe dazu [http://rt.cpan.org/Public/Bug/Display.html?id=35681]. Alternativ kann man »Waterscore.pm« auch auf den Dienst von Google Weather umstellen. Im Perlmeister-Forum unter der URL [http://www.perlmeister.com/forum/viewtopic.php?p=3444#3444] beschreibe ich, wie das geht. (Michael Schilli)

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