Haben Sie Anregungen, Statements oder Kommentare? Dann schreiben Sie an [redaktion@linux-magazin.de]. Die Redaktion behält es sich vor, die Zuschriften und Leserbriefe zu kürzen. Sie veröffentlicht alle Beiträge mit Namen, sofern der Autor nicht ausdrücklich Anonymität wünscht.
Patch für Pofo
03/08, S. 40: Im Zuge einer Leseranfrage hat sich herausgestellt, dass das Skript »pofo« aus der März-Ausgabe des Perl-Snapshot keine Aktientickersymbole verarbeitet, die einen Punkt enthalten (beispielsweise »sie.de«). Ich habe diesen Mangel nun behoben.
Mike Schilli, per Mail
Die neue Version des Skripts stellen wir im Listing-Download-Bereich des Linux-Magazins unter [ftp://ftp.linux-magazin.de/pub/listings/magazin/2008/03/Perl/] zur Verfügung. (fjl)
UCS en gros
04/08, S. 40: Herzlichen Dank für die spannende Übersicht im Artikel “Der lange Marsch”. Gewundert haben wir uns über die Bemerkung, der Univention Corporate Server (UCS) sei nicht für Rechenzentren oder Dax-Konzerne geeignet. Wie kommt Ihr darauf? Das Produkt ist in Szenarien mit über 75000 Benutzern und in mehreren Dax- und Dow-Jones-Konzernen im Einsatz, obwohl die so genannten KMUs natürlich einen beträchtlichen Anteil der Anwender stellen. Interessant wäre für manchen Leser sicher noch gewesen, ob die miteinander verglichenen Lösungen als Open-Source-Software veröffentlicht sind.
Peter Ganten, Univention GmbH, per Mail
Vielen Dank für die Anregung, da hatte sich ein Tippfehler eingeschlichen, der den Sinn des Satzes etwas verdreht hatte. Richtig wäre gewesen: “Rechenzentren der Dax-Konzerne”, nicht “oder”. Doch muss ich zugeben, dass mir bisher entgangen war, dass Univention auch in diesen Größenordnungen vertreten ist.
Zur zweiten Frage: SLES und RHEL sind ja nur teilweise als beschränkte Testversionen erhältlich, ebenso Xandros. Alle drei implementieren auch proprietäre Softwarepakete. Corebiz stellt das Produkt aus Open-Source-Software zusammen, allerdings gibt es das nur auf Anfrage beim Hersteller. Univention scheint der einzige Kandidat im Vergleich, der komplett als Open-Source-Software downloadbar ist. Das soll nicht unerwähnt bleiben. (mfe)
Inline-Dokumentation
04/08, S. 51: Im Artikel “Sprachenvielfalt” ist abgebildet, wie viele Prozent des Code in den aufgeführten Programmiersprachen Dokumentation sind. Diese Statistik ist aber mit Vorsicht zu genießen, da Ohloh zum Beispiel für Python die so genannten Docstrings noch nicht mitzählt. Diese kommen zur API-Dokumentation von Modulen, Klassen und Methoden zum Einsatz und machen normalerweise die Mehrzahl der Kommentare aus. Das wirft ein schlechtes Licht auf die Programmiersprache Python, was sie nicht verdient. Unter [http://www.ohloh.net/topics/261] gibt es einen Forumsbeitrag zu diesem Thema.
Robin Stocker, per E-Mail
Passwort-Tresor
04/08, S. 101: Da sich in einem Leserbrief ein Benutzer schon über komplizierte Passwörter beschwert hat, hier ein Tipp für ihn: Das Open-Source-Programm Keepass [http://keepass.info] hält die Passwörter vor, legt sie in einer verschlüsselten Datei ab und ist unter Linux und Windows benutzbar. Da verlieren komplizierte Passwörter ihren Schrecken.
Kay Gröning, per Mail
Shell-Karussell
04/08, S. 118: Im Artikel “Grenzübertritt” schreibt der Autor, dass bei Solaris “standardmäßig die Korn-Shell zum Einsatz” komme; die Solaris-Dokumentation bezeichnet jedoch die Bourne-Shell als Default-Shell. Als Beispiel für eine Inkompatibilität zwischen der Korn-Shell (Ksh) und der Bourne-Again-Shell (Bash) führt der Artikel den C-Shell-Ausdruck »setenv var /Pfad/Datei« an. Den Ausdruck »export var=/Pfad/Datei« versteht allerdings sowohl die Ksh als auch die Bash, gemäß Single Unix Specification (The Open Group Base Specifications Issue 6, IEEE Std 1003.1, 2004 Edition).
Beim Programmieren von Shellskripten sollte man sich an dieser Spezifikation orientieren und auf Shell-spezifische Features verzichten; dann ist es eigentlich egal, ob Bash, Ksh oder eine standardkonforme »sh« verwendet wird.
Jens M. Felderhoff, per E-Mail
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04/08, S. 42: In Tabelle 1 sind versehentlich die Lizenzpreise für Windows Server 2008 im Gegensatz zum restlichen Testfeld ohne Mehrwertsteuer angegeben. Richtig ist Folgendes: Inklusive 19 Prozent deutscher Mehrwertsteuer kostet eine Lizenz für Windows Server 2008 etwa 950 bis 1200 Euro (Standard, inkl. 5 User) plus 32 Euro pro User beziehungsweise rund 2400 bis 3000 Euro (Enterprise, inkl. 25 User). |





