Aus Linux-Magazin 12/2007

Zu Besuch bei Linux4afrika in Tansania

Linux4afrika sammelt in Deutschland gebrauchte Hardware, um afrikanische Schulen damit auszustatten. Linux-Magazin-Redakteur Markus Feilner hat sich in Daressalam, Sansibar und anderen Orten in Tansania auf Spurensuche nach Linux-Rechnern begeben.

Urlaub. Endlich. Aber dieser wird anders, ein Auftrag schlummert im Gepäck. Es geht in eines der ärmsten Länder der Welt, nach Tansania in Ostafrika, wo das Linux4afrika-Projekt [1] gerade beginnt, afrikanische Schulen mit Computernetzen auf LTSP-Edubuntu-Basis auszustatten. Meine Reisebegleitung und ich werden uns Schulen im ganzen Land anschauen und danach mit Paul Koyi von Agumba Computers, dem Technologie-Partner vor Ort, den aktuellen Stand des Projekts begutachten.

Abbildung 1: Die Gnus in den Nationalparks Ngorongoro und Serengeti ignorieren die Touristen.

Abbildung 1: Die Gnus in den Nationalparks Ngorongoro und Serengeti ignorieren die Touristen.

Karibu, willkommen!

Daressalam, die Hauptstadt (Abbildung 2). Einfallstor für anderthalb Millionen Touristen jedes Jahr, Tendenz zunehmend. Die Warteschlangen für das Visum winden sich über geflieste Treppen und durch muffige, grau-beige Gänge. Unter einer ehemals bunten Werbung für ein Chinarestaurant beten strenggläubige tansanische Moslems, nach Norden (Mekka) geneigt, mit dem Koran in der Hand. Die Djellabas leuchten im Sonnenuntergang, sie schleifen auf dem Boden. Tansania ist ein Schmelztiegel der Kulturen: Inder, Araber, Deutsche, Engländer, Chinesen sind hier, teilweise seit Jahrhunderten. Die Dreimillionenstadt Dar brodelt, sie ist eine Drehscheibe für den indischen Ozean.

Abbildung 2: Die brodelnde Metropole Daressalam bei Nacht. Geschätzt 3,5 Millionen Einwohner.

Abbildung 2: Die brodelnde Metropole Daressalam bei Nacht. Geschätzt 3,5 Millionen Einwohner.

Ein ehrwürdiger, graubärtiger Mullah im Rollstuhl wird an der Schlange vorbeigeschoben, nachdem ein Geldbündel blasser tansanischer Schillinge den Besitzer gewechselt hat. Unsere Pässe und der Dollarschein fürs Visum wandern durch sieben Hände, bis der grüne Aufkleber samt Stempel im Pass ist.

Mein Handy piepst. Der lokale GSM-Provider versucht mich auf Deutsch willkommen zu heißen: “Vodacom begrüßt Sie nach Tanzania, das Land der Einfassung Kilimanjaro! Vorwahlknopf 101 für Kunde Obacht, +255… für deutsche Botschaft.” Ein kurzer Test zeigt: Internet über GPRS geht nicht – gut, dass der Laptop in Deutschland liegt.

Der Inlandsflug der Precision Air lässt auf sich warten. Ich blättere im Reiseführer. Tansania hatte seit der Unabhängigkeit 1961 keinen Bürgerkrieg, keine Stammesfehden, keine bewaffneten Konflikte im Land, obwohl sich über 120 verschiedene Stämme wie die Sukuma, Nyakusa, Nyamwezi und Chagga das Land teilen. Zusammen mit den Massai, Europäern und Asiaten leben hier 35 Millionen Einwohner, die Hälfte davon Kinder. Fast 80 Prozent der Einwohner über 15 können lesen und schreiben. Im Nachbarland Mosambik beherrscht dies nur ein Drittel.

Der Baba wa Taifa

Ein wesentlicher Grund für den Bildungsstandard hängt als Poster fast überall im Land, am Zollschalter, im Büro von Agumba Computers (Abbildung 3), im Restaurant, im Hotel oder in vielen kleinen Läden, die Bananen, Tomaten und vielleicht ein paar alte Turnschuhe verkaufen.

Abbildung 3: Paul Koyi von Agumba Computers koordiniert die Aktivitäten von Linux4afrika in Tansania.

Abbildung 3: Paul Koyi von Agumba Computers koordiniert die Aktivitäten von Linux4afrika in Tansania.

Das Portrait zeigt Julius Nyerere, den “Baba wa Taifa”, Vater der Nation, der fast dreißig Jahre lang gewählter Staatspräsident des Landes war. Als Nelson Mandela Tansanias prägte er eine nationale Identität, die die Tansanier akzeptieren und über ihre Stammeszugehörigkeit stellen.

Auch wenn er 1999 ein Land hinterließ, in dem das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen etwa 1 Dollar pro Tag beträgt, hat er gerade bei der Bildung Vorbildliches erreicht. Heute besuchen 94 Prozent der Kinder eine Grundschule, auch das ein im restlichen Afrika seltener Wert. Gute Voraussetzungen für ein Bildungsprojekt [2].

Die Grundversorgung bedarf der Gewöhnung

Tage später: Karatu, am Ende der Teerstraße zu den Nationalparks, vor dem Ngorongoro-Krater und den endlosen Ebenen der Serengeti. Der mehlige rote Staub auf dem Boden kriecht überall hinein, nur die Durchgangsstraße ist geteert, Frauen in bunten Kleidern balancieren mühelos Schüsseln mit Kaffee, Obst und Gemüse auf dem Kopf.

Wir besuchen ein Internetcafé (Abbildung 4). Auf den drei Rechnern läuft Windows 2000, ein Techniker repariert gerade einen davon. Ich frage ihn, ob er Linux kennt. Ja, er habe davon gehört, aber hier kennt sich ja weit und breit keiner damit aus. Die Verbindung erreicht ab und zu Modemspeed, aber jede zweite Anfrage erzeugt einen Fehler. Ein schlechter Tag, meint der Angestellte, aber immerhin hätten wir ja heute meistens Strom. Auch der Hardwareshop nebenan bietet nicht das erhoffte Aha-Erlebnis (Abbildung 5).

Abbildung 4: Ein Internetcafé auf dem Land, in Karatu. Ab und zu gibt's auch eine Verbindung.

Abbildung 4: Ein Internetcafé auf dem Land, in Karatu. Ab und zu gibt’s auch eine Verbindung.

Abbildung 5: Hardware, afrikanisch. Internet und Ersatzteile zu bekommen gestaltet sich schwierig.

Abbildung 5: Hardware, afrikanisch. Internet und Ersatzteile zu bekommen gestaltet sich schwierig.

Strom, Internet, Know-how und Hardware – das sind nur einige Mängel, mit denen sich auch das Linux4afrika-Projekt (L4A)) befassen muss. Der Computerunterricht in den Schulen braucht zwar keine Internetverbindung, aber Strom. USVs sind in Afrika wegen der zahlreichen, meist kurzen Stromausfälle gang und gäbe. Thin-Client-PCs, wie sie das Projekt anvisiert, ermöglichen darüber hinaus den Betrieb mehrerer Rechner an einer USV.

Serverdienste lokal

Der L4A-Terminalserver hat Web- und Mailserver, Contentmanagement, ein Wiki und Lernsoftware wie Moodle installiert und stellt die Projektseite [1] lokal für die Schüler zur Verfügung. Die Client-PCs ohne Festplatte booten Edubuntu vom LTSP-Server, meist kommen dafür ausrangierte Pentium-III-Systeme zum Einsatz, die über mindestens 128 MByte RAM verfügen.

Das entspricht ungefähr den Standard-PCs, die sich in tansanischen Unternehmen, Internetcafés oder in gut ausgestatteten Privatschulen finden. In Deutschland wird diese Generation gerade ausgemustert. Der gemeinnützige Verein Freioss e.V. sammelt gebrauchte Rechner, checkt, repariert und bereitet sie auf den Dienst in afrikanischen Klassenzimmern vor. Aus Spenden finanzieren die Organisatoren die Terminalserver und den Transport nach Afrika.

Shule unter Bananen

Mto wa Mbu (Abbildung 6). Der Ortsname bedeutet “Fluss der Moskitos”, das Leben spielt sich, wie überall im Land, auf der Straße ab. Wir besichtigen in der 20000-Einwohner-Stadt eine Buschschule mitten in der Bananenplantage (Abbildung 7). Auch wenn sie sich aus Witterungsgründen wohl noch länger nicht für das Linux4afrika-Projekt eignet, die Schüler sind auch hier unglaublich motiviert und lernbegeistert.

Abbildung 6: Bananenverkäuferinnen in Mto wa Mbu verkaufen auch die seltenen roten Bananen.

Abbildung 6: Bananenverkäuferinnen in Mto wa Mbu verkaufen auch die seltenen roten Bananen.

Abbildung 7: Grundschule in Mto wa Mbu. Bananenblätter als Wände, Strom und Internet Fehlanzeige.

Abbildung 7: Grundschule in Mto wa Mbu. Bananenblätter als Wände, Strom und Internet Fehlanzeige.

Nyerere vermittelte den Tansaniern erfolgreich, dass der Weg Afrikas zur echten Selbstständigkeit und Unabhängigkeit nur über die Erziehung und Bildung führen kann. Heute gibt es im Land 15000 Grundschulen (Primary Schools bis zur siebten Klasse) und knapp 4000 Secondary Schools [3]. Das Konzept der Schulen brachten übrigens die deutschen Kolonialherren mit, daher stammt auch das ans Deutsche angelehnte Wort “Shule”. (Abbildung 8).

Abbildung 8: Eine Secondary School in Arusha. Das Suaheli-Wort „Shule“ stammt aus dem Deutschen.

Abbildung 8: Eine Secondary School in Arusha. Das Suaheli-Wort „Shule“ stammt aus dem Deutschen.

Von der Massaischule in der nördlichen Steppe an der Grenze zu Kenia (Abbildungen 9 und 10) bis zur Koranschule im halbautonomen Inselstaat Sansibar (Abbildung 11), die Qualität, Ausstattung und Gestalt der Schulen ist so unterschiedlich wie die Gebäude. L4A zollt dem Tribut und verlangt deshalb zwei Grundvoraussetzungen: Strom und einen abschließbaren, sicheren Serverraum.

Abbildung 9: Der Massai David (links) hat im Unterricht von Linux gehört ...

Abbildung 9: Der Massai David (links) hat im Unterricht von Linux gehört …

Abbildung 10: ... seine Familie dagegen noch nicht. Sie wohnen in Lehmhütten ohne Strom und Wasser.

Abbildung 10: … seine Familie dagegen noch nicht. Sie wohnen in Lehmhütten ohne Strom und Wasser.

Abbildung 11: Auf der Gewürzinsel Sansibar fehlt es an fast allem, auch an Möbeln in der Koranschule.

Abbildung 11: Auf der Gewürzinsel Sansibar fehlt es an fast allem, auch an Möbeln in der Koranschule.

Bananenrepublik Sansibar

Nächste Station ist Sansibar. Die Insel liegt eine knappe Flugstunde vor Dar im indischen Ozean und glänzt mit Traumstränden und einem Überfluss an Gewürzen und Tropenfrüchten. Reich sollte sie sein, aber die Realität schaut anders aus. Die Häuser arabischer und viktorianischer Zeit verfallen, es schimmelt an allen Ecken und Enden.

Die Al-Latif Nursery School (Abbildung 11 und 12) mitten in Stonetown entstand aus einer Eigeninitiative der Bewohner des Stadtviertels. Sie ist vollständig auf Spenden angewiesen und hat nicht einmal Tische und Stühle für die meisten Schüler. Die Einwohner Sansibars sind demoralisiert. Die Verantwortlichen für den geplanten Schulneubau erzählen lange Geschichten von den Problemen und Stolpersteinen, die ihnen von der familiären, sozialistisch geprägten Revolutionsregierung in den Weg gelegt werden. Linux ist kein Thema, in einer Ecke der Schule stehen zwar ein paar Rechner, aber hier fehlt es an Grundsätzlicherem.

Abbildung 12: Im Weltkulturerbe Stonetown, der Altstadt von Sansibar Stadt, verfallen die Gebäude.

Abbildung 12: Im Weltkulturerbe Stonetown, der Altstadt von Sansibar Stadt, verfallen die Gebäude.

Daressalam: Agumba

Zurück in Daressalam. Die feuchte, 36°C warme Luft voller Abgase erschwert das Atmen. Shabani, der Fahrer, bringt uns mit dem braunen, japanischen Kleinbus mit Agumba-Aufklebern von der Sansibar-Fähre zum Büro im vierten Stock des Ushika TFC Building. Der Plattenbau mitten in Dar stammt offensichtlich noch aus den sozialistischen 70ern, Straßenhändler verkaufen T-Shirts vor dem Haus, Taxis drängeln sich. Auf dem Weg hinauf geben einige abgebrochene Treppenabsätze den Blick in die unteren Etagen frei.

Paul Koyi hat Agumba in den 90ern gegründet, mittlerweile drängen sich 27 Mitarbeiter in fünf engen Räumen. Von hier stammen Netzwerke und Server für die deutsche Botschaft, die tansanische Regierung und die Weltbank.

Der CEO sitzt an seinem Schreibtisch, er trägt ein helles Hemd, Krawatte, eine dunkle Hose und elegante Schuhe und telefoniert. Die Luft ist kalt und trocken, die Klimaanlage rattert. Zwischen zwei Handygesprächen erzählt er über die Technologien, die Agumba einsetzt, die Eigenentwicklung “Agumba Office Management Software” und über weitere Charity-Projekte wie die Aids-Initiative “HIV at Workplace”. Paul kümmert sich für Linux4afrika um Rechner, Schulen und Behörden, er hat Erfahrung mit den klassischen afrikanischen Verfahren.

Zwei Meter hohe Mauern

Am Nachmittag geht\’s zum Lager. Der Fahrer bringt uns in einen Vorort von Dar, nahe beim Flughafen, wo Paul während seines Studiums der Elektrotechnik wohnte. Mitte September hat der Zoll endlich den Container mit den gespendeten Rechnern aus Deutschland freigegeben, Agumba ließ sie ausladen und in Pauls altem Wohnhaus lagern. Zwei Meter hohe Mauern mit kleinen Metallzacken umgeben das Gelände, im Garten eine Palme und ein einstöckiges weißes Gebäude mit vergitterten Fenstern (Abbildungen 13 und 14). Vier Mitarbeiter bewachen das Lager. Wieder klingelt Pauls Handy. Später erzählt er mir zwischen zwei Telefonaten: “Das war die Schule, die wir morgen besuchen.” Die ersten Systeme will er dort so schnell wie möglich aufstellen.

Abbildung 13: Gespendete Monitore aus Deutschland im Linux4afrika-Lager in Daressalam.

Abbildung 13: Gespendete Monitore aus Deutschland im Linux4afrika-Lager in Daressalam.

Abbildung 14: Pauls Mitarbeiter bewachen sein ehemaliges Wohnhaus mit den Linux4afrika-Rechnern.

Abbildung 14: Pauls Mitarbeiter bewachen sein ehemaliges Wohnhaus mit den Linux4afrika-Rechnern.

Dr. Didas Secondary School

Die Fahrt zur Dr. Didas Secondary School geht durch die Außenbezirke der viel zu schnell wachsenden Metropole. Wellblechhütten, Lehmhäuser, Kinder spielen am Straßenrand. Bunte, frisch gewaschene Kleider flattern in den Abgasen der vorbeidonnernden Lkws. Es riecht nach verbranntem Holz, trocknenden Früchten und Diesel. Nach einigen Kilometern wird die Landschaft bewaldet. Zahllose Fahrräder schleppen Brennholz ins Zentrum von Daressalam.

Links neben der Straße liegt die Schule von Pugu, wo der Lehrer Julius Nyerere einst unterrichte. Dem späteren “Baba” hätte der Open-Source-Gedanke sicher gefallen. Noch ein paar Kilometer weiter, vollends im Grünen, biegt Paul rechts ab. Rote, weiße und beige Gebäude versammeln sich in einem weiten Hof mit schattenspendenden Akazien und kleineren Palmen. Meine Kamera wird ein Opfer des Serengeti-Staubs, der im Gehäuse knistert.

Abdallah Henku (Abbildung 15), der Headmaster, begrüßt uns. Er trägt Anzug und erzählt von 343 Schülern, die in sechs Jahrgangsstufen 14 Fächer lernen und danach direkt an die Universität wechseln. Wie fast die Hälfte aller Secondary Schools in Tansania ist das Dr.-Didas-Internat eine kostenpflichtige private Einrichtung.

Abbildung 15: Abdallah Henku, Direktor der Dr. Didas Secondary School, im Informatikraum.

Abbildung 15: Abdallah Henku, Direktor der Dr. Didas Secondary School, im Informatikraum.

Mr. Kott, der Informatiklehrer in olivfarbenem Hemd und Jeans, sperrt den Computerraum auf. Hinter Gitterstäben an den Fenstern stehen alte Pentium-III-Rechner mit Windows 2000 und Microsoft Office. Kabelkanäle auf dem Boden, Fotodrucker und Laminiergerät für die Schulausweise. Das Modem, das die Rechner lokal vernetzt, ist gerade in Reparatur. Internet gibt\’s ohnehin nicht, Linux steht nicht auf dem Lehrplan, die Lehrer haben auch keine Erfahrung damit. Aber Mr. Kott ist zuversichtlich: “Wir werden das sehr schnell lernen.” Paul pflichtet ihm bei: Seine Techniker wären schnell hier, sicherlich ließe sich unkompliziert ein Training einrichten.

Lehrerfortbildung

Die Entscheidung von Linux4afrika, diese Schule auszuwählen, ist nachvollziehbar. Die Lehrer haben bereits Erfahrung mit PCs und die LTSP-Edubuntu-Systeme können sich in einer vorhandenen Infrastruktur beweisen. Agumbas Support ist nah, für Schulen wie in Sansibar oder in Mto wa Mbu haben Computer sicherlich noch keinen Sinn.

Bleibt die Frage, wie das Projekt die Weiterbildung der Lehrer klären wird. Paul schwebt ein Schneeballsystem vor, bei dem einige Lehrer ein Training erhalten. Die besten aus diesen Kursen sollen dann wieder andere Lehrer unterrichten. Nächsten Februar kommen Freioss-Mitglieder aus Deutschland zu Besuch, dann erfolgen der offizielle Startschuss und ein einführendes Training für die Lehrer. Bis dahin kann Paul noch organisieren und testen, und die Lehrer in der Dr.-Didas-Schule werden feststellen, ob es wirklich ohne Linux-Training geht.

Abbildung 16: Trucks, Jeeps, Pickups und Dalla-Dallas rasen über die Landstraßen Tansanias.

Abbildung 16: Trucks, Jeeps, Pickups und Dalla-Dallas rasen über die Landstraßen Tansanias.

Kwaheri!

Wir verabschieden uns, in drei Stunden geht das Flugzeug. Der Weg führt durch den alltäglichen Stau in Dar. Dalla-Dallas, klapprige japanische Kleinbusse mit etwa 20 Passagieren, überholen uns auf dem gelb-braunen Grünstreifen in der Mitte der vierspurigen Ali Hassan Mwinyi Road.

Paul erzählt, dass er sich weitere Unterstützung aus der Linux-Welt erhofft, von Personen wie zum Beispiel Ubuntu-Gründer Marc Shuttleworth, damit er weitere Trainings organisieren kann. Später wird er uns zum Flughafen bringen, wir versprechen ihm Unterstützung zu organisieren. Sein Handy klingelt und wir verschmelzen mit der Schlange am Mwalimu Julius K. Nyerere International Airport. Kwaheri, Tansania!

Infos

[1] Linux4afrika Projekt:[http://www.linux4afrika.de]

[2] “Julius Nyerere (1922-1999), Ideale eines dörflichen Sozialismus”: Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung:[http://www.inwent.org/E+Z/1997-2002/ez1299-5.htm]

[3] Statistischer Jahresbericht Tansania: [http://www.nbs.go.tz/TZ_FIGURES/TZ_FIG_2006.pdf]

[4] Agumba Computers Daressalam: [http://www.agumba.biz]

[5] Freiburger Open Source Software Network: [http://www.freioss.net]

LINUX-MAGAZIN KAUFEN
EINZELNE AUSGABE Print-Ausgaben Digitale Ausgaben
ABONNEMENTS Print-Abos Digitales Abo
TABLET & SMARTPHONE APPS Readly Logo
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben