Ob Umzüge, Software-Entwicklungen, Linux-Migrationen oder Kriege – alle komplexen Projekte mit komplexen Abhängigkeiten, wichtigen Endterminen und Budgets erfordern gute Planung, am besten am Computer. Für den einzelnen Mitarbeiter reicht dagegen eine intelligente Terminsoftware.
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Inhalt |
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34 |
Software zur Projektplanung |
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42 |
PHProjekt |
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48 |
Termine planen mit Groupware |
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56 |
Kalenderdaten-Know-how |
Waben bauen, Nektar suchen, den Stock gegen Feinde verteidigen, die Königin befruchten, den Nachwuchs päppeln und vielleicht einen eigenen Staat gründen: Der Masterplan eines Bienenvolks ist zum Glück in den Genen der Tiere kodiert. Andernfalls wäre der Organisationsaufwand für die Königin nämlich immens – vor lauter Anweisungen und Kontrollen käme sie kaum noch zur Fortpflanzung.Bei uns Menschen ist es mit der genetischen Kodierung nicht sonderlich weit her. Bis auf Luft holen, schlafen und kauen geht kaum was automatisch. Stets bedarf es des intellektuellen Aufwands einer Planung. Für die Dinge des Alltags klappt das ganz gut, was daran liegt, dass unser Hirn besser rechnet und speichert als das der Biene.Wird’s dann aber komplizierter (und weniger alltäglich), offenbaren sich Defizite. Die Organisation eines Umzugs schafft fast niemand ohne großen Spickzettel und gezielte Abstimmung mit Nachbarn, Freunden und Leihwagenfirma. Viele Projekte im Beruf sind ungleich komplizierter und mit mehr Abhängigkeiten, Bedingungen und Budgets befrachtet. Schlimmer noch: Bei Terminüberschreitung drohen – je nach Position – Ärger oder Bußgelder.
Planen und steuern
Spätestens hier kommt spezielle Projektmanagement-Software ins Spiel, die nicht nur die Dauer, sondern auch den Ressourcenbedarf einer Unternehmung berücksichtigt. Art und Größe des geplanten Projekts stellen unterschiedliche Anforderungen an die Planungssoftware. Der Artikel ab Seite 48 liefert Grundlagenwissen zum Projektmanagement und sagt, worauf bei der Software-Auswahl zu achten ist. Der Beitrag stellt die besten freien Linux-Programme gegenüber.Alternativ bietet sich eine Groupware mit leistungsfähiger Projektmanagement-Komponente an. Die einzuführen lohnt besonders dann, wenn man deren Rest-Funktionalität im Unternehmen sowieso nutzen kann. Der Artikel ab Seite 42 beschreibt mit PHProject einen solchen Web-basierten Kandidaten.
Zeit ist ein wertvolles Gut
Wer in der (vielleicht) beneidenswerten Lage ist, weder Projektleiter noch Bienenkönigin zu sein, braucht die erwähnten Lösungen nicht unbedingt. Für die persönliche Zeitplanung wäre Hilfe elektronischer Art aber auch nicht schlecht. Denn solche Planer finden selbstständig freie Termine, machen auf Überschneidungen aufmerksam und benachrichtigen bei Verschiebungen.Wer eng mit anderen zusammenarbeitet, geht vielleicht einen Schritt weiter und benutzt einen Gruppenkalender, der den individuellen Zeitplan mit denen der Kollegen abstimmt. Häufig ist eine solche Software Bestandteil einer Groupware-Anwendung, deren Einführung auch aus anderen Gründen sinnvoll ist. Das Linux-Magazin hat sich deshalb die Kalender- und Terminplanungsmodule der verbreiteten Groupware-Anwendungen angesehen. Das Ergebnis gibt’s ab Seite 48 schwarz auf weiß zu lesen.Hinter den Terminplanern steckt in vielen Fällen ein Standard, der den Austausch von Kalenderdaten erst ermöglicht. Den Beginn machte dabei Apples I-Cal-Anwendung, die den Upload eingegebener Termine vorsieht. Daraus ist die Website I-Cal-Share [http://www.icalshare.com] entstanden, die für vielerlei Interessen fertige Termineinträge bereithält, von nationalen Feiertagen bis zur Fachtagung. Grundlage dafür ist der Kalenderstandard I-Cal, den der Artikel ab Seite 56 näher beschreibt.





