Douane Personal Firewall veröffentlicht

Douane ist das französische Wort für Zoll und seit neuem auch der Name einer Personal Firewall, die das Blockieren auf Anwendungsebene erlaubt.

Auf Github hat Entwickler Guillaume Hain gestern den Großteil des Quellcodes von Douane unter der GPLv2 veröffentlicht. Die Personal-Firewall-Anwendung erlaubt und blockiert Netzwerkzugriffe von Anwendungen abhängig von der Entscheidung des Users. Sie soll dem einfachen Linux-Anwender informieren, falls eine Anwendung “nach Hause telefoniert.”

Douane meldet sich, falls eine Anwendung ins Internet will. Der User soll dann aktiv werden.

Douane meldet sich, falls eine Anwendung ins Internet will. Der User soll dann aktiv werden.

Laut Aussage der Entwickler auf der offiziellen Webseite blockiert Douane standardmäßig den Zugriff von Anwendungen auf das Netzwerk, der User muss solche Zugriffe explizit genehmigen. Über ein Control Panel lässt sich die Firewall ein- und ausschalten und automatisch in den Bootprozess integrieren.

Die Software besteht aus mehreren Komponenten, unter anderem einem Kernelmodul, das auf Netfilter setzt und einem Daemon, der den Benutzer nach seinen Entscheidungen fragt und mit D-Bus kommuniziert. Hinzu kommt der offizielle GTK-3-Client, der bei unbekannten Aktivitäten grafische Dialoge anzeigt sowie dem in Python 3 geschriebenen Konfigurator zum Einrichten der Firewall.

Zur Zeit steht Douane nur im Quellcode zur Verfügung, ein Wiki listet die Abhängigkeiten auf und hilft beim Übersetzen. Der Entwickler sucht noch Freiwillige, die Douane-Pakete für verschiedene Distributionen bauen.

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