Gema-Alternative C3S nimmt weitere Hürde

Die Cultural Commons Collection Society (C3S) hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Gema-Alternative ist seit Freitag eine eingetragene Europäische Genossenschaft und nimmt am 1. Mai offiziell die Arbeit auf.

Damit ist der eigentliche Gründungsprozess der Gesellschaft nach vier Jahren abgeschlossen, schreiben die Macher in einem Blogeintrag. Mit den Geldmitteln aus den Crowdfunding-Projekten werde man nun die technischen Lösungen umsetzen, um C3S zu einer zeitgemäßen Verwertungsgesellschaft zu machen. „Die Eintragung in das Genossenschaftsregister war das letzte fehlende Stück, um endlich die Arbeit aufnehmen zu können“, gibt Meik Michalke, geschäftsführender Direktor und Initiator der C3S in einer Pressemitteilung zu Protokoll.

Die Gesellschaft hat bereits mehr als 800 Mitglieder und möchte zu einer echten Gema-Alternative werden. Anders als die Gema können Künstler über die C3S auch einzelne Werke vertreten lassen und verfügt jedes Mitglied über gleiches Stimmrecht. Zudem will die C3S auch Creative-Commons-Nutzer vertreten, worauf auch der Name der Gesellschaft anspielt. Als nächstes muss die Gesellschaft die Anforderungen des Deutschen Patent- und Markenamtes erfüllen, um die Zulassung als Verwertungsgesellschaft zu erreichen.

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