Cola-Übersetzung
03/14, S. 56: Zur Bewertung von Git-Cola im Artikel “Fünf Git-GUIs im Test”: Ich habe das Programm letztes Jahr selbst verwendet, und auch mir sind die wilde Deutsch-Englisch-Mischung und die zum Teil unzutreffenden deutschen Übersetzungen aufgefallen. Daraufhin habe ich die Übersetzung auf Basis von Version 1.8.3 vollkommen überarbeitet, das heißt die Oberfläche fast komplett ins Deutsche übertragen und die fehlerhaften Übersetzungen korrigiert. Einige englische Begriffe ließen sich leider nicht übersetzen, weil Git-Cola hier Zeichenketten aus anderen Bibliotheken verwendet. Das trifft etwa auf manche Einträge in Kontextmenüs zu.
Meine Änderungen habe ich damals als Patch eingereicht. Sie flossen in Version 1.8.4 ein und finden sich heute in der Version 1.9.4 in Debian Testing. Inzwischen habe ich mich anderen Aufgaben zugewendet und verwende Git-Cola nur noch selten. Deshalb ist es bei meinen damaligen Patch-Beiträgen geblieben. Der Autor von Git-Cola ist aber recht umgänglich und dankbar für neue Patches.
Sven Claußner, per E-Mail
Fischzug
03/14, S. 71: Ich benutze Fish seit ein paar Monaten und bin restlos begeistert. Den beiden von Ihnen angesprochenen Kritikpunkte muss ich zustimmen, darf diese aber auch ein wenig entkräften: Die Volltextsuche in der History kann man etwas anders erreichen. Ich tippe zum Beispiel die ersten Buchstaben des Befehls ein und navigiere dann mit den Pfeiltasten durch die Vorschläge.
Die Inkompatibilität zur gewohnten Bash-Syntax ist nervig. Ich ertappe mich oft dabei, im Internet nach der Fish-Syntax für dies und jenes zu suchen. Die Features von Fish, etwa die fast schon unheimliche Vervollständigung mit Farbcodes, bleiben in meinen Augen aber ungeschlagen.
Johannes Held, per E-Mail
Juniper fehlt
04/14, S. 28: Da ich von Berufs wegen das Thema Software Defined Networking sehr aufmerksam verfolge, habe ich mit großem Interesse die Artikel im Heft 4/2014 angefangen zu lesen. Ich finde es sehr begrüßenswert, dass Sie das Thema intensiv beleuchten. SDN hat längst das Stadium eines Hype verlassen und die IT-Welt bereits nachhaltig verändert.
Enttäuscht bin ich jedoch von der Auflistung der kommerziellen SDN-Produkte auf Seite 31: Sie erwähnt VMware NSX, Open Daylight und IBM, aber nicht Juniper Contrail. Dieses Produkt ist wesentlich reifer als Open Daylight, hat beispielsweise das Problem der redundanten Controller schon gelöst und setzt auf robuste und verlässliche Bausteine wie MPLS und BGP. Contrail ist zudem mit Open Stack verzahnt, die Skalierbarkeit ist für meine Begriffe auch gegeben. Aus diesen Gründen sollte es nicht unter den Tisch fallen.
Joachim Brauer, per E-Mail




