Virt-Manager erreicht Version 1.0.0

Virt-Manager, eine GUI zum Verwalten virtueller Maschinen (Quelle: http://virt-manager.org).

In seinem Blog hat Entwickler Cole Robinson eine neue Version von Virt-Manager angekündigt. Hier zählt er auch die Features auf, die Virt-Manager 1.0.0 zu einer Major Release machen.

Wer auf seinem Desktop Container und virtuelle Maschinen (KVM, Xen, LXC) verwalten möchte, greift schon seit geraumer Weile zum Virt-Manager. Nun erscheint den Entwicklern die Software stabil genug, um Version 1.0.0 zu veröffentlichen. Dank der neuen Features können Nutzer nun einige weitere Funktionen der Libvirt grafisch verwenden.

Virt-Manager, eine GUI zum Verwalten virtueller Maschinen (Quelle: http://virt-manager.org).

Virt-Manager, eine GUI zum Verwalten virtueller Maschinen (Quelle: http://virt-manager.org).

Virt-Manager unterstützt darin Snapshot-Support, und erlaubt es, die Datei “virt-xml” über die Kommandozeile zu bearbeiten. Robinson kündigt auch verbesserte Standardeinstellungen an: So unterstützt Virt-Manager nun Qcow2 und USB 2, identifiziert die CPU-Modelle der Hosts und unterstützt Guest Agent Channel.

Die Anwendung greift nun bei Bedarf auf Gluster-FS Storage Pools zu, ihr CLI bringt Support für die Optionen “–memory”, “–features”, “–clock”, “–metadata” sowie “–pm” mit. Es gibt Hilfsparameter für Kommandozeilenaufrufe (“disk=?” oder “–network=help”) und ein UI, um Geräte zu bearbeiten. Nicht zuletzt zeigen Graphen die Speichernutzung der Gastsysteme an.

Die kompletten Änderungen der unter GPLv3 stehenden Software stehen in Robinsons Blog, zum Download des Quellcodes geht es hier entlang.

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