Die vor allem von Google, Microsoft und Netflix entworfene W3C-Spezifikation für Media Source Extensions hat am 9. Januar 2014 den Status einer Kandidaten-Empfehlung (Candidate Recommendation) erhalten.
Die Erweiterung des HTML-Media-Elements erlaubt den Einsatz von Javascript, um Mediastreams dynamisch abzuspielen. Das soll unter anderem Adaptive Streaming und Time-Shifting für Livestreams sowie eine Videobearbeitung erlauben, aber auch das Einblenden von Werbung. DRM spielt hier indes keine Rolle, sondern soll über die Encrypted Media Extensions umgesetzt werden.
Die Macher der Spezifikation ermutigen Implementierer mit der Candidate Recommendation, die Spezifikation in Software umzusetzen. Erst wenn es zwei unabhängige Implementierungen der Spezifikation existieren, können die Media Source Extensions den Empfehlungsstatus verlassen. Bis dahin gilt die Arbeit als Work in Progress und wird vom W3C nicht offiziell unterstützt. Zur Zeit arbeiten unter anderem die Mozilla-Entwickler an einer Implementierung.
Sollten Entwickler die Spezifikation implementieren, dient ein Implementation Report der Überprüfung der Spezifikation. Unter anderem zeigt eine Matrix welche der Features verwendet werden und welche nicht. Für Features mit weniger als zwei Implementierungen empfiehlt das W3C, diese aus der Spezifikation zu entfernen.





