Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Von der einen Seite der DVD bootet Centos 6.5, von der anderen Mint 16, beide brandneu und als 64-Bit-Version. Dazu gibt’s die Firewall IPfire, Suse-Videos, das Open-Source-OS Kolibri, ein E-Book und jede Menge Software.
Neben einem normalen Linux-Magazin und dem Abonnement ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem speziellen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, die in der jeweiligen Magazin-Ausgabe getestet und besprochen werden. Zudem gibt es nicht im Heft abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt, alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche.
Brandneu bootet von Seite A der DELUG-DVD die kurz vor Redaktionsschluss erschienene 16. Ausgabe der Unity-freien Ubuntu-Alternative Mint (Abbildung 1). Sechs Monate Entwicklungszeit habe man gebraucht und das Ergebnis könne sich sehen lassen, schreiben die Entwickler stolz. Die auf Ubuntu 13.10 basierende Distribution verwendet den Linux-Kernel 3.11, dazu die zweite Version von Cinnamon, der Mint-eigenen Gnome-3-Alternative.
Centos 6.5
Wer die Silberscheibe umdreht, bootet von Seite B die aus den freien Quellen von Red Hat Enterprise Linux kompilierte Community-Distribution Centos. Die erschien kürzlich als Version 6.5. Wie der Red-Hat-Upstream enthält sie jetzt das Precision Time Protocol (PTP) und außerdem viele Verbesserungen bei der Virtualisierung mit KVM und neue Hyper-V- und VMware-Treiber.
HD-Videos und E-Books
Wer Seite A der DVD nicht bootet, sondern per Browser die »index.html« öffnet, findet im HTML-Menü Links zu den HD-Videos von den Keynotes der Susecon in Florida und das E-Book von O’Reilly “TCP/IP Netzwerk-Administration” (Abbildung 2). Die dritte Auflage des Werkes zur TCP/IP-Netzwerk-Administration von Craig Hunt richtet sich vornehmlich an Systemadministratoren, aber auch an Unix-Nutzer, die zu Hause ihren Netzzugang konfigurieren oder ein kleines Netz einrichten möchten. Das knapp 800 Seiten umfassende E-Book kostet im regulären Handel 10 Euro, Leser des Linux-Magazins bekommen es umsonst.
Ipfire, Kolibri, Software
Damit nicht genug: Zu den Webshops aus der Bitparade, der Software aus dem Titelthema und den Tooltipps gesellen sich eine virtuelle Maschine mit der Firewall IPfire in der nagelneuen Version 73 sowie das schlanke Open-Source-Betriebssystem Kolibri, das auch mit 8 MByte RAM auskommt und komplett in Assembler geschrieben ist. Das Mini-OS bringt zwar schon im Lieferumfang alles mit, was der Desktop-Anwender braucht, doch ein Extrapaket versorgt auch anspruchsvolle deutschsprachige Tester.








