Das Marktforschungsunternehmen IDC sieht Server der ARM-Architektur in europäischen Rechenzentren angekommen, erwartet aber erst 2014 einen richtigen Schub.
Für statische Web-Workloads mit beschränkten Ressourcenanforderungen seien ARM-Server eine kostengünstige Alternative zu x86, schreibt Research Analyst Andreas Olah. Das sei den geringeren Anschaffungs- und Energiekosten geschuldet. Für anspruchsvollere Workloads wie etwa E-Commerce-Seiten oder Online-Spiele seinen sie aber nicht geeignet. Gleichwohl könnte der Markteinfluss der ARM-Prozessoren auch günstigere Preise für Intels Xeon und Atom bewirken.
Da ein derartiger ARM-Einsatz sich noch in einer frühen Phase befindet, rät IDC Kunden mit großen Rechenzentren, ihn zunächst zu testen und zu evaluieren. Unter Umständen seien hybride x86-/ARM-Lösungen eine geeignete Strategie. Von ARM-Servern könnten insbesondere Hoster und Cloud-Computing-Anbieter profitieren, heißt es weiter in dem Online-Kommentar. Richtig interessant werde es aber erst im Laufe von 2014, wenn ARM-Systeme in der leistungsfähigeren 64-Bit-Variante auf den Markt kommen.






