Sein Wort hat Gewicht, und wenn Bruce Schneier behauptet, Open-Source-Software sei sicherer gegen Backdoors, dann sorgt das für Aufsehen.
Unter dem Titel “Wie man sich gegen Crypto-Backdoors verteidigt” schildert der Crypto-Papst Bruce Schneier in einem Wired-Artikel und einem Blogpost Ansätze für Backdoors, nennt zahlreiche Beispiele aus der IT-Geschichte und bricht die Ansätze, die etwa Geheimdiensten wie der NSA bleiben, auf wenige Punkte herunter.

Es ist anzunehmen, dass Open-Source sicherer ist als Closed-Source, erklärt Bruce Schneier in einem Blogpost.
Dabei spannt er den Bogen von Thompsons “Trusting trust“-Artikel mit dem kompromittierten Compiler bis zum aktuellen NSA-Programm BULLRUN. Weil aber selbst die NSA auf “Minimal Conspiracy” (übersetzt etwa: “Je weniger davon wissen, um so besser”) setzen muss, sei es immer leichter, in Closed-Source-Software Hintertüren unterzubringen als in Open-Source-Software.
Schneiers Artikel war vor wenigen Tagen auch im Wired-Magazin erschienen und wird seitdem in den Kommentaren und sozialen Netzwerken heiß diskutiert.






