Nomachine 4 ist da

Lange hat es gedauert, doch vergangenen Donnerstag war es soweit: Nach Jahren der Entwicklung und zahlreichen Alphas und Betas haben die Hersteller der SSH- und auf X11-Forwarding basierenden Terminalserverlösung ihre vierte Ausgabe vorgestellt.

Geräte, Multimedia, mehr Überblick über die Sitzung, ein neues Menü sowie zahlreiche Verbesserungen in Sachen HA und Webportal sind die wesentlichen neuen Features der vierten Ausgabe von Nomachine 4. Als Plattformen erlaubt die Software jetzt alle gängigen Betriebssysteme auf Client und Server. Anwender können den Server jetzt erstmals auf Windows oder Mac-Systemen betreiben. Auch die Liste der verfügbaren Clients ist lang und enthält zahlreiche Linux-Varianten.

Ab sofort auch für Windows und den Mac: NX 4 - aber unter proprietärer Lizenz.

Ab sofort auch für Windows und den Mac: NX 4 – aber unter proprietärer Lizenz.

Die Firma Nomachine stammt ursprünglich aus Rom und war im März 2013 nach Luxemburg umgezogen.Mehr als vier Jahre hat der Hersteller an der vierten Ausgabe entwickelt. Die soll vollständig kompatibel zur Vorgängerversion 3.5 sein, wird allerdings offenbar nicht mehr unter freien Softwarelizenzen zur Verfügung gestellt. Bisher konnten Entwickler wie das FreeNX- oder X2go-Projekt auf die offene Libraries zurückgreifen, beim Nachfolger sind sie damit auf sich selbst gestellt. 

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