VMware feiert sich und die Zukunft

Wer die grellen Auftritte von Steve Jobs oder Steve Ballmer auf übergroßer Bühne vor einem enthusiasmierten Publikum kennt und schätzt, war gestern auf VMwares zehnter Hausmesse, der VMworld in San Francisco, richtig.

Von einer Lasershow und lauten Jingles begleitet zeichnete der seit 2012 installierte CEO Pat Gelsinger anlässlich des 15. Geburtstags von VMware dessen Zukunft in hoffnungsfrohen Farben. Das als “Keynote” zu neutral angekündigte Tammtamm ist insofern verständlich, als dass das seit 2003 größtenteils zu EMC gehörende Virtualisierungs- und Cloud-Unternehmen im Jahr 2012 4,6 Milliarden US-Dollar mit Hilfe einer halben Million Kunden erlöste – Tendenz: steigend.

Workstation, das erste relevante VMware-Produkt im Jahr 1999, verhalf Linux erstmals zu einer Vollvirtualisierung, 2001 schwenken die Kalifornier mit dem ESX Server eher in Richtung Bare Metal. Als 2008 der Ex-Microsoft-Manager Paul Mecritz das Ruder übernahm, kamen Bedenken auf, dass sich VMware in Richtung Redmond ausrichten könnte. Die bewahrheiteten sich in der Folge nicht, viel mehr wird dem neuen CEO das Bonmot zugeschrieben, jetzt mit VMware die technischen Fehler beheben zu können, die er selbst mit Windows in den Markt gebracht habe.

Jetzt in San Francisco kündigt VMware nächste Schritte ins vor einem Jahr projektierte “Software-Defined Datacenter” (SDDC) an: VMware NSX (virtuelles Layer-2-bis-7-Netzwerk, das im Wesentlichen aus der Nicira Virtualization Platform NVP und V-Cloud Networking und Security besteht), Virtual SAN (dynamische Storages für VMs), V-Cloud Suite 5.5 (um App-HA und Flashspeicher-Optimierung erweitertes V-Sphere) und V-Sphere mit Operation Management.

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