Calligra, die freie Office-Suite des KDE-Projekts, ist in Version 2.7 mit neuen Features erhältlich.
Die neue Release trägt die Nummer 2.7.1, weil die Entwickler nach dem Taggen von 2.7.0 noch einen wichtigen Fehler entdeckt und behoben haben. Auf der Benutzeroberfläche gibt es Änderungen an den Werkzeugen für Words, Author und Sheets: Sie sortieren die im Dokument verwendeten Stilvorlagen zuoberst ein und bringen Tools für Zeichenformen und Verweise. Die Schreibanwendung Author kann nun auch in das neue E-Book-Format Epub 3 exportieren und Bilder auf den Titelseiten verwenden. Weitere Details finden sich im Blogeintrag des Projekts, der einige Neuerungen mit Screenshots illustriert.
Ebenfalls zum Office-Paket Calligra gehört die Zeichen- und Mal-Anwendung Krita. Version 2.7 kann Graustufen für Masken und Auswahlen verwenden und bringt ein verbessertes Tool für Transformationen sowie überarbeitete Glättung für Tintenzeichnungen. Neu ist der Export in die GUI-Beschreibungssprache QML, den Import-/Export-Filter für das Photoshop-Format PSD haben die Entwickler verbessert. Die Release-Meldung auf der Krita-Website zeigt weitere Änderungen und bietet einen Screencast zum Erzeugen von Hintergrund-Texturen.
Das neue Calligra steht als Quelltext-Tarball zum Download bereit, Pakete für Linux-Distributionen sind derzeit noch in Arbeit. Installationsdateien für Mac OS X und Windows sind ebenfalls verfügbar.



