Die Document Foundation hat ihre freie Bürosuite Libre Office in Version 4.1 veröffentlicht, die die Interoperabilität und einige Details verbessert.
Um das Layout beim Austausch mit anderen Anwendungen und insbesondere Microsoft Office zu erhalten, haben die Entwickler die Im- und Export-Filter verbessert. Beispielsweise werden nun grafische Aufzählungs- und Nummerierungszeichen aus Word-Dateien importiert. Daneben lassen sich Schriften in Writer-, Calc-, Impress- und Draw einbetten, damit Dokumente auf allen Systemen gleich aussehen.
Außerdem gibt es zahlreiche kleinere Neuerungen. Dazu gehören das Drehen von eingebetteten Bildern in Writer in 90-Grad-Schritten, Vektorgrafik-Export aus Calc sowie ein Limit für Datenbankabfragen in Base. Die Macher haben eine Übersicht der Neuerungen mit vielen Screenshots zusammengestellt.
Von den Kollegen im Apache-Projekt Open Office haben die Entwickler die Symphony-Sidebar und einige andere Features übernommen, allerdings befinden sich diese noch im experimentellen Stadium.
Libre Office 4.1, Sprachdateien und Offline-Hilfe stehen für Linux, Windows und Mac OS X zum Download bereit. Das freie Office ist unter LGPLv3 lizenziert.




