Raspberry Pi mit dem RPi-Monitor überwachen

Wer einen Raspberry-Pi-Server im Auge behalten möchte, sollte sich das Tool RPi-Monitor ansehen. Das einfache Programm verschafft einem einen raschen Überblick über wichtige Informationen wie CPU-Last, Speicherverbrauch, Netzwerkverkehr, Stromverbrauch und Uptime.

RPi-Monitor ist als Debian-Paket zu haben und lässt sich in wenigen Schritten auf dem Minicomputer einrichten. Zunächst installiert man die benötigten Pakete mit dem folgenden Befehl:

sudo apt-get install librrds-perl libhttp-daemon-perl libhttp-daemon-ssl-perl

Anschließend lädt man das Paket von https://github.com/XavierBerger/RPi-Monitor-deb/tree/master/packages herunter und installiert es mit

sudo dpkg -i rpimonitor_x.x-x_all.deb

Das folgende Kommando aktualisiert RPi-Monitor:

sudo apt-get update && sudo service rpimonitor update

Danach steuert man mit einem Webbrowser unter “http://IP_Adresse:8888″ den Raspberry Pi an und klickt auf den Start-Button der Weboberfläche, um die Informationen von RPi-Monitor zu sehen.

Neben den grundlegenden Angaben im Abschnitt “Status” zeigt die Software die überwachten Größen unter “Statistics” als Diagramme an. Das Tolle ist, dass man selbst maßgeschneiderte Monitoring-Komponenten hinzufügen kann, etwa um eine an die Platine angeschlossene externe Festplatte zu beobachten. Der Blogeintrag “Advance usage and customization” verrät, wie das geht und gibt weitere nützliche Tipps.

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