Debian-Entwickler Stefano Zacchiroli hat sein “neuestes Spielzeug” vorgestellt: Unter der URL sources.debian.net (kurz sources.d.n) finden sich ab sofort alle Quelltexte der freien Linux-Distribution.
“Klar, ihr könnt Debsources ja überall deployen, aber jetzt gibt es eine zentrale Instanz auf sources.debian.net“, schreibt Zacchiroli in seinem Blogpost. Der Datenbestand würde viermal am Tag aktualisiert, so dass er immer möglichst nahe am Debian-Archiv sei und “enthält Quellen aus den offiziellen Suites von oldstable bis experimental”. Das neue Meta-Repo böte sich an, um beispielsweise Quelltextpakete zu durchsuchen, ohne auf Features wie Code-Highlighting zu verzichten, oder direkt nach Begriffen zu suchen, auch dank der Integration mit codesearch.debian.net.
Bereits länger im Betrieb
Sources.d.n sei schon seit einigen Tagen im Betrieb, schreibt Zack: “Wahrscheinlich habt ihr das bereits genutzt, als ihr auf andere beliebte Debian-Services zugegriffen habt, denn die meisten haben das bereits integriert.” Derzeit belegen die gesammelten, umkomprimierten Quelltexte etwa 381 GByte, plus etwa 83 GByte für den (komprimierten) lokalen Mirror.
Das Webinterface dazu stammt in weiten Teilen von Matthieu Caneill. Wer sich einbringen will, findet auf der langen Liste von Todos Inspiration.






