Fast die Hälfte der im Web erreichbaren PHP-Installationen tragen die Versionsnummer 5.2 oder älter. Das heißt, sie werden nicht mehr mit Security-Updates vom Upstream-Projekt versorgt.
Darauf weist die PHP-Entwicklerin und Autorin Lorna Jane Mitchell hin, die ihre Zahlen von der Umfrage-Seite http://w3techs.com bezogen hat. Neben dem Sicherheitsrisiko bedeute das, die Betreiber würden veraltete Technologie aus dem Jahr 2006 benutzen.
Sie empfiehlt mindestens ein Upgrade auf die PHP-Version 5.3, die nützliche Features für das objektorientierte Programmieren mitbringe, zudem anonyme Funktionen und die Erweiterung “DateTime”. Daneben habe diese Release das wichtige Error-Flag “E_DEPRECATED” eingeführt, das den Entwickler vor nicht zukunftstauglichen Features warnt und somit den Upgrade-Pfad sichert. PHP 5.4, die derzeit stabile Version glänzt laut Mitchell vor allem bei Performance und Speicherbedarf.
Upgrades, so schließt die Autorin ihren Beitrag, sollten ein selbstverständlicher Teil der Softwarewartung sein.




