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Glade-Webseite
12/01, S. 111. Im Heft 12/01 sind zum Artikel “Klein-Delphi” einige Infos angegeben. Die Adresse [http://members.aol.com/suboner/code/Gtk/glade.html] ist jedoch definitiv falsch. Gibt es hier eine Alternative?
Günther Bauer
Zuerst vielen Dank für Ihre E-Mail. Kurz vor der Veröffentlichung des Artikels habe ich alle Links geprüft und sie waren erreichbar … Murphy” lässt grüßen. :-) Ich habe mich auf die Suche gemacht und bin auf folgende alternative Quellen gestoßen. Für Gtk+ wird man bei [http://www.gimp.org/~tml/gimp/win32/downloads.html] fündig. Für Glade gibt es ein Glade 0.5.9 binär, das in dem Paket GtdAda 1.3 enthalten ist [http://libre.act-europe.fr/GtkAda/] .
Rafael Peregrino da Silva
Probleme mit Updates
12/01, S. 84. Mit großem Interesse habe ich in der letzten Ausgabe auch den Artikel über den “kleinen Unterschied” bei den Linux-Distributionen gelesen. Nach meiner Erfahrung in den letzten Jahren findet man diese kleinen Unterschiede nicht nur zwischen den Distributionen – auch in ein und derselben Distribution können je nach Version auch ganz nette Unterschiede zu finden sein.
Was mich zu meiner eigentlichen Frage bringt: Die älteste von mir benutzte Linux-Installation ist derzeit SuSE 6.3. Dass sich seither so einiges weiterentwickelt hat, ist verständlich. Die Installation neuerer Pakete oder Programme wird zunehmend behindert von Meldungen, dass etwa die Bibliothek » xyz.so.2« nicht im System vorhanden sei.
Wo gibt es eine gute Fundstelle für diese fehlenden aktuellen Libraries? Meine bisherigen Versuche, manche Library aufzutreiben, waren Zeit und Nerven raubend! Manchmal half nur das Kompilieren der Quelltexte.
Stefan Helmschrott
Ein erster guter Anlaufpunkt ist [http://www.rpmfind.net]. Hier besteht die Möglichkeit, eine einzelne Datei aus einem Paket in die Suchmaske einzugeben. Für die von Ihnen gesuchte Datei gab’s eine Reihe von Ergebnissen. (agr)
Probleme mit BIND
01/01, S. 70. Leider funktioniert ein Split-Nameserver-Setup, so wie Sie es beschreiben, auch mit BIND 9 nicht. Wenn mit Views gearbeitet wird, müssen alle Zonen-Definitionen in einer View eingeschlossen werden.
In der abgedruckten Version der »named .conf« wurde ein Forward eingerichtet, so dass sich der Nameserver selbst nicht mehr sehen konnte und seine eigene Zonen-Definitionen nie ausgewertet wurden. Wird die Localhost-Zone mit in die View aufgenommen, dann funktioniert es. Der Grund liegt in der Art und Weise, wie die Zone-Files aufgebaut sind: Die Definition bezieht sich auf den SOA-Record auf Localhost. Dieser muss dann auch in jede View mit aufgenommen werden.
Die Alternative, im SOA-Record den Namen des Nameservers mit anzugeben, ist möglich. Wichtig ist nur, dass alle Zonen in Views eingeschlossen werden müssen und jede View konsistent ist.
Die vollständige Korrektur mit allen Einträgen in die Konfigurationsdateien befindet sich auf dem Linux-Magazin-Server unter [ftp://ftp.linux-magazin.de/2002/02/leserbriefe/bind.txt].
Thomas Schweikle
Bitterer Honig
01/01, S. 68. Dem Artikel “Süße Versuchung” (Honeypot) möchte ich hinzufügen, dass es einem potenziellen Angreifer durch das Aussperren feindlicher IPs ermöglicht wird, eine DoS-Attacke durchzuführen.
Durch mehrfaches Spoofen der Absenderadresse lässt sich die Sperrliste beliebig aufblasen, wodurch jedes Paket mit Hunderten oder Tausenden von Firewall-Regeln abgeglichen wird. Dadurch werden zum einen Unschuldige ausgesperrt, viel mehr noch aber wird der Rechner belastet, bis die Pakete nur noch durch die Leitung tröpfeln.
Eine Längenbegrenzung der Liste wäre wohl ein Ansatz, dies zu beheben, oder vielleicht eine TTL.
Petra Poppe
GRID-Computing
01/01, S. 80. Einen wichtigen Punkt zum GRID-Computing vergaßen die beiden Autoren: Die Standardisierung der GRID-Middleware wird von dem Global GRID Forum [http://www.gridforum.org/] koordiniert. Insbesondere gliedern sich die Aktivitäten der genannten Globus-Gruppe dort ein. Auch die meisten der genannten Projekte stehen in engem Kontakt zu diesem Gremium.
Andre Merzky






