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BBS-100 3.1 |
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TCP/IP-basiertes Bulletin-Board-System Quelle: [http://www.ka.sara.nl/home/walter/bbs100] Lizenz: GPL 2 Alternativen: BBBS, Mconv BBS |
Obwohl Bulletin-Board-Systeme mit dem Aufkommen des Internets Mitte der 90er praktisch in Vergessenheit gerieten, haben einige Entwickler BBS-Software auf TCP/IP-Basis neu implementiert. BBS-100 ist eine dieser Blackboard-Implementierungen, mit der sich bequem und ohne großen Hardware-Ressourcenbedarf ein Chat- und Message-System aufbauen lässt. Die Konfigurationsdatei bietet viele Einstellungen von Cache-Größe bis zur maximalen Anzahl neuer Nutzer. Standardmäßig arbeitet das System auf Port 1234 und wartet auf Teilnehmer, die sich via Telnet verbinden.
Die Navigation über Tastatur-Shortcuts im Stil alter BBSs ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Dank einer immer verfügbaren Hilfefunktion sind jedoch die wichtigsten Tastaturkombinationen schnell gelernt.
**— BBS-100 eignet sich, um in einem abgeschirmten LAN ein Ressourcen-schonendes Message- und Chat-System zu etablieren, das unabhängig von Betriebssystem und installierter Software über die Konsole erreichbar ist. Dies gilt auch dann noch, wenn die grafische Oberfläche nicht läuft. Da Telnet als Client zum Einsatz kommt, ist eine verschlüsselte Verbindung nicht ohne Weiteres möglich.
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GNU Ddrescue 1.4-rc1 |
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Datenrettung Quelle: [http://www.gnu.org/software/ddrescue/ddrescue.html] Lizenz: GPL 2 Alternativen: DD |
Das ist wieder typisch: Die Festplatte verabschiedet sich und das letzte Backup hat bestenfalls noch historischen Wert. Nur ein Dump des Festplatteninhalts hilft retten, was noch zu retten ist. Das Skript »dd_rescue« versucht der beschädigten Platte alle noch vorhandenen Daten zu entlocken. Anders als »dd« bricht es bei Lesefehlern nicht ab, fehlende Bereiche füllt es mit Nullbytes. Damit stehen die übrig gebliebenen Daten an der richtigen Stelle, sodass eine Reparatur des Dateisystems Erfolgsaussichten hat, wenn nicht zu viele Daten fehlen.
Da Ddrescue versucht defekte Sektoren wiederholt einzulesen, kann der Dump sehr lange dauern. Die wiederholten Leseversuche lädieren die beschädigte Platte oft noch mehr. Besser für einen Notfall-Dump geeignet ist daher das zu Ddrescue gehörige Skript »dd_rhelp«: Es liest unbeschädigte Sektoren zuerst aus und versucht erst dann sein Glück mit Sektoren, die die Daten nicht auf Anhieb herausrücken.
***– Ein aktuelles Backup kann GNU Ddrescue zwar nicht ersetzen, es hilft aber den Schaden so weit wie möglich in Grenzen zu halten. Da die Entwickler das Programm permanent erweitern, sollte jede Admin-Toolbox eine aktuelle Version enthalten.
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Delegate 9.60 |
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Application-Level Proxy Quelle: [http://www.delegate.org/delegate/] Lizenz: GPL 2 Alternativen: Zorp, Suse-Proxy-Suite |
Die meisten verbreiteten Proxy-Server unterstützen nur ein oder zwei Protokolle. Delegate hingegen unterstützt über 20 verschiedene. Das Portfolio reicht von der einfachen TCP- oder UDP-Weiterleitung über HTTP, FTP oder Socks bis zu DNS, Telnet oder NNTP.
Delegate ist zudem mehr als ein reiner Caching-Proxy: Die Software verfügt über Zugriffskontrollen und Routing-Funktionen, mit denen der Administrator den Datenverkehr reglementieren und lenken kann. Delegate verschlüsselte beliebige Protokolle über SSL/TSL. Für bestimmte Protokolle (NNTP, SMTP, Wais oder X-Window) arbeitet die Software auch als Bounding-Proxy, der die Anfragen je nach Client an verschiedene Maschinen weiterleitet.
Besonders interessant ist das so genannte Mounting von Servern. Damit lassen sich mehrere Server (zum Beispiel Web und Newsserver) zu einem virtuellen Host zusammenfügen, der nach außen wie eine Maschine wirkt. Die umfangreiche Dokumentation der Software erleichtert den Einsatz.
***** Delegate lässt sowohl für kleine private Netze als auch für den professionellen Einsatz kaum Wünsche offen. Wer das komplexe Programm vollständig verstehen will, muss allerdings etwas Zeit investieren.
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Gpgdir 1.2 |
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GPG-Verschlüsselung von Verzeichnissen Quelle: [http://www.cipherdyne.org/gpgdir/] Lizenz: GPL 2 Alternativen: GPG, PGP |
Mit steigender Bedrohung wächst das Bedürfnis, sensible Daten zu verschlüsseln. Wem jedoch Verschlüsselungslösungen wie Truecrypt, Luks oder Crypto-FS zu viel Aufwand bedeuten, der kann mit Gpgdir statt ganzer Partitionen einzelne Verzeichnisse vor unerwünschten Blicken sichern. Bei Gpgdir handelt es sich um ein Perl-Skript, das auf GnuPG zurückgreift. Das Programm besitzt keine grafische Oberfläche.
»-e« und »-d« ver- beziehungsweise entschlüsseln Verzeichnisse. »–Exclude « und »–Include« legen über reguläre Ausdrücke fest, welche Dateien Gpgdir verarbeitet. »–Trial-Run« weist das Programm zu einem Probelauf an, »–Wipe« löscht die verschlüsselten Dateien nicht nur, sondern überschreibt sie mehrfach. Normalerweise bleiben die Dateinamen beim Verschlüsseln erhalten, Gpgdir verschlüsselt nur die Datei-Inhalte. »–Obfuscate-filename« oder »-O« ändert dieses Verhalten.
Normalerweise durchläuft Gpgdir eine Verzeichnisstruktur rekursiv und löscht die Ursprungsdateien nach dem Verschlüsseln. Die Parameter »–no-recurse« und »–no-delete« verhindern den Abstieg in Unterverzeichnisse oder das Löschen der Originale. Letzteres ist hilfreich, um verschlüsselte Kopien für den Austausch auf CD oder DVD zu erstellen.
****- Gpgdir verschlüsselt einzelne Verzeichnisse unabhängig vom genutzten Dateisystem. Der Anwender kann jederzeit einzelne Dateien entschlüsseln. Verschlüsselte Kopien bestimmter Dateien, zum Beispiel für den sicheren Austausch auf CDs oder DVDs, erstellt die Software einfach und schnell.
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Mbuffer-20070517 |
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Datenströme puffern Quelle: [http://www.maier-komor.de/mbuffer.html] Lizenz: GPL 2 Alternativen: Buffer |
Aus der Notwendigkeit, nach und nach in kleinen Portionen anfallenden Input bei der Benutzung eines Bandlaufwerks zwischenzuspeichern, entstand das Programm Buffer. Es startet zwei Prozesse, die über Shared Memory kommunizieren. Measure Buffer oder Mbuffer erweitert den Funktionsumfang des Klassikers: Im Gegensatz zum Original klinkt sich Mbuffer nicht nur in lokalen Datentransfer ein, sondern ist von Hause aus netzwerkfähig. Da die Übertragung anonym und unverschlüsselt bleibt, ist dies nur in geschlossenen Netzen oder über eine VPN-Verbindung sicher. Allerdings kann der Anwender Mbuffer beim Start anweisen, nur auf bestimmte Rechner zu reagieren. Ein weiterer Startparameter bindet Mbuffer an einen bestimmten Netzwerk-Port.
Die Software misst, anders als Buffer, die I/O-Geschwindigkeit und begrenzt sie auf Wunsch für eine optimale Ressourcen-Nutzung. Speziell für den Umgang mit Bandlaufwerken bietet Mbuffer die Parameter »-A«, der bei der Anforderung eines neuen Volume einen bestimmten Befehl ausführt, und »-a«, der nach Mount eines neuen Volume eine Wartezeit festlegt. Das Programm unterstützt mehrere Input-Volumes. Für große Buffer arbeitet es mit Memory-mapped I/O.
****- Mbuffer eignet sich hervorragend, um I/O-Verbindungen zu puffern und einen konstanten Datenstrom zu garantieren. Die Funktionsvielfalt, mit der Ein- und Ausgabe-Quellen und Transferraten einstellbar und externe Geräte ansteuerbar sind, lässt bis auf die fehlende Verschlüsselung im Netzwerkeinsatz kaum Wünsche offen.
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K5ncal 0.9.0 |
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Java-basierter Terminkalender Quelle: [http://www.k5n.us/k5ncal.php] Lizenz: GPL 2 Alternativen: Sunbird, J-Pilot |
Terminplaner dürfen auf keinem Business-Desktop fehlen. Eine Alternative zu den umfangreichen Programmen, die Gnome und KDE mitbringen, ist das Java-Programm K5ncal. Es ist weder an die Desktopumgebung noch an das Betriebssystem gebunden. Die Software kann zur Trennung von privaten und geschäftlichen Terminen mehrere Kalender verwalten. Über ein Auswahlmenü am linken Fensterrand legt der Benutzer fest, welche Termine die Anwendung anzeigen soll. Terminkollisionen erkennt das Programm allerdings nicht. Ein noch größeres Defizit ist, dass Termine nur einen Startzeitpunkt, jedoch keinen Endzeitpunkt kennen.
Neue Termine entstehen nach der Auswahl des Kalenders durch einen Klick auf den »New«-Button. Außer der Zuordnung zu verschiedenen Kalendern lassen sich Termine noch unterschiedlichen Kategorien zuweisen. Die Anwendung exportiert Kalenderdaten ins Ical-Format, kann aber in der gegenwärtigen Version noch keine Kalenderdaten importieren. Die Entwickler wollen diese Funktion aber in den nächsten Monaten implementieren.
*—- Wer ein schlichtes, plattformunabhängiges Programm
zur Verwaltung mehrerer Kalender sucht, findet in K5ncal eine
Alternative zu den schwergewichtigen, in eine bestimmte
Desktopumgebung integrierten Standard










