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Autossh 1.4a |
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SSH-Helfer Quelle: [http://www.harding.motd.ca/autossh] Lizenz: Freeware Alternativen: Rstunnel |
SSH-Verbindungen haben in manchen Netzen die unangenehme Tendenz, nach einer längeren Leerlaufzeit zusammenzubrechen oder zu blockieren. Autossh startet SSH bei Bedarf neu: Selbst nach einen Neustart des entfernten Rechners steht die Verbindung wieder.
Beim Überwachen der Verbindung kommen zwei Methoden zum Einsatz: Entweder schickt der lokale Rechner ein Testsignal an den entfernten, der mit einem Echo-Dienst antwortet. Oder der Sysadmin baut zunächst ein SSH-Forwarding zur Remote-Maschine auf und diese meldet sich wiederum beim lokalen Rechner an. Testdaten verraten, ob der Looping klappt.
Die erste Methode funktioniert reibungsloser, sie verfehlt aber ihr Ziel, wenn der entfernte Server kein Echo sendet. Übergibt der Anwender mit der Option »-M« den Port 11111, schickt Autossh Testdaten an Port 11111 des entfernten Rechners und erwartet sie auf dem nächsthöheren lokalen Port zurück. Nutzt der Autossh-Anwender einen Echo-Dienst, übergibt er »-M« den Port des Echo-Dienstes, »-f« schickt das Tool beim Start in den Hintergrund. Es funktioniert nur, wenn SSH sich über Keys authentifiziert und keine Passworteingaben erwartet.
***– Ein Tool, das bei instabilen SSH-Verbindungen die Arbeit erleichtert. (Kristian Kißling)
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Kleansweep 0.2.9 |
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Putzmittel Quelle: [http://linux.bydg.org/~yogin] Lizenz: GPL Alternativen: Find + Rm, Gtkorphan, Debfoster |
Wo gehobelt wird, fallen Späne. Oft bleiben Dateileichen liegen, weil niemand sie in den Müll befördert. Wischt der Anwender seine Software nicht mit der Apt-Option »–purge« von der Platte, sammeln sich Konfigurationsdateien an. Das KDE-Programm Kleansweep hilft beim Großreinemachen, indem es Dateien und Verzeichnisse, symbolische Links, die ins Nirwana weisen, Backupdateien der Anwendungen sowie kaputte ausführbare Dateien entfernt.
Das führt nicht immer zu positiven Resultaten: Mitunter starten nach dem Frühjahrsputz Programme nicht mehr. Zwar übernimmt der Autor Pawel Stolowski für solche Kollateralschäden keine Haftung, seine Software hält aber zwei Strategien für deren Vermeidung parat: Entweder packt der Putzteufel den Bauschutt für den Notfall in ein Archiv oder er nimmt kritische Verzeichnisse vom Großputz aus. Welche der möglichen Putzaufgaben Kleansweep bewältigt, legt der Nutzer selbst über einen Wizard fest.
**— Unter Windows ist es Standard, unter Linux wenig verbreitet. Wenn alles gut geht, sorgt Kleansweep für etwas mehr Platz im Dateisystem. Ob damit mehr einzusparen ist als wenige hundert KByte, ist fraglich, und damit auch, ob sich der Aufwand und das Risiko lohnen. (Kristian Kißling)
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Tsclient 0.148 |
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Terminal Client Quelle: [http://www.gnomepro.com/tsclient] Lizenz: GPL Alternativen: Rdesktop, Grdesktop, SSH |
Mutter ruft an: Das Onlinebanking ist kaputt. Ihr Rechner steht 600 Kilometer entfernt. Auf ihm läuft Windows. Der Sohn und Linux-Nutzer benutzt Tsclient, ein Frontend zu Rdesktop, um auf den entfernten Rechner zuzugreifen. Es beherrscht RDP, aber auch VNC und holt damit die gesamte Windows-Oberfläche auf den Schirm.
Auf der Windows-Seite muss Mutter in der Systemsteuerung unter »System« den Reiter »Remote« aktivieren und zwei Kreuzchen setzen. Windows bohrt dann ein passendes Loch in die Firewall. Der Remotedesktop-Dienst von Windows gewährt dem Sohn einen zur Sicherheit zeitlich begrenzten und passwortgeschützten Zugriff.
Tsclient baut nach der Eingabe von IP-Adresse und Login-Daten eine Verbindung auf. Die Anwendung speichert Profile für verschiedene Maschinen – einer der größten Vorteile des Frontends. Mit Linux-Rechnern verbindet sich das Programm über VNC. Im Test klappte das zwar, in der Konsole erschienen jedoch einige merkwürdige Sonderzeichen.
***– Mit Rdesktop gelingt die Arbeit mit entfernten Windows- und Linux-Maschinen über ein GUI. Das Tool vereinfacht vor allem den Umgang mit Profilen. (Kristian Kißling)
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Dillo 0.8.6 |
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Webbrowser Quelle: [http://www.gnomepro.com/tsclient] Lizenz: GPL Alternativen: Epiphany, Konqueror |
Firefox ist der verbreitetste Browser unter Linux. Nicht ohne Grund, denn der Mozilla-Sprössling enthält eine leistungsfähige HTML-Rendering- und Javascript-Engine und zudem viele Features, die das Leben in den Weiten des Internets erleichtern. Störend besonders an der Linux-Variante des freien Browsers ist jedoch ihr Ressourcenhunger: Neben einer hohen CPU-Auslastung ist ein Speicherbedarf von über 100 MByte keine Seltenheit, wenn im Redaktionsalltag viele Tabs geöffnet und wieder geschlossen werden. Wer mit älterer Hardware und wenig RAM arbeitet, bekommt leicht Performanzprobleme.
Anders als Firefox ist der Webbrowser Dillo nicht auf Leistung und Komfort optimiert, sondern auf Schonung der Rechnerressourcen. Das Binary ist nur 350 KByte groß, die Anwendung ist vollständig in C programmiert. Damn Small Linux, das sich zum Ziel setzt, auf 486er Prozessoren mit 8 MByte RAM fließend zu arbeiten, setzt daher auf Dillo.
Wer Dillo benutzt, muss aber mit vielen Einschränkungen leben: Auf CSS basierende Seitenlayouts, wie das von Youtube im Screenshot, ignoriert der leichgewichtige Browser vollständig. Er enthält keine History-Funktion, unterstützt allerdings Bookmarks. Anders als reine Konsolenbrowser zeigt er außerdem die Grafiken der Webseiten an.
***– Komfort und Funktionsumfang von Dillo wären für sich betrachtet kaum drei Sterne wert. Dass der Mini-Browser jedoch auch auf Systemen mit minimaler Hardware-Ausstattung Webseiten inklusive Grafiken anzeigt, sichert ihm einige Achtungspunkte. (Peter Kreußel)
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Memtest86+ |
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Speichertestprogramm Quelle: [http://www.memtest.org] Lizenz: GPL Alternativen: Kernel kompilieren |
Wenn sich Systemabstürze häufen und die Logfiles keine verdächtigen Einträge enthalten, liegt der Verdacht nahe, dass die Hardware an den Problemen schuld sein könnte. Kippende Bits im RAM oder im Speichercache zwingen auch das stabilste System in die Knie.
Auskunft darüber, ob dies der Fall ist, gibt das Speichertestprogramm Memtest86+. Es ist als Binary, das sich über Grub und Lilo booten lässt, oder als bootfähiges CD-Image erhältlich. Nach dem Booten in Memtest86+ läuft ein Speichercheck, der nebenbei auch über die Geschwindigkeit des RAM und des Level-1- und Level-2-Cache Auskunft gibt. Knackpunkt beim Prüfen des Speichers ist, dass Probleme häufig nicht bei jedem Zugriff, sondern nur bei bestimmten Zugriffsmustern auftreten. Memtest86+ trägt dem Rechnung, indem es unterschiedliche Bitfolgen in den Speicher schreibt und sie mit dem Wert vergleicht, den der Arbeitsspeicher beim Auslesen zurückgibt.
Gelegentlich kursiert die Ansicht, dass es keinen besseren RAM-Test gibt als einen Linux-Kernel zu kompilieren: Wenn GCC in einem Kindprozess eine Speicherzugriffsverletzung feststellt, startet der Compiler diesen erneut und prüft, ob der Fehler ein zweites Mal auftritt. Die Erfahrung zeigt, dass auch dieses Verfahren Speicherprobleme entdeckt, manchmal sogar verblüffend flott. Memtest86+ arbeitet dagegen systematisch und läuft bis zum nächsten Reboot in einer Endlosschleife. Einer unbeaufsichtigten Testnacht steht nichts entgegen.
***** Memtest86+ ist für Systemadministratoren ein unverzichtbares Werkzeug. Viele Distributionen installieren es beim Standard-Setup ohnehin in der Bootmenü-Liste. (Peter Kreußel)
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Avidemux |
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Videoschnitt- und Konversionsprogramm Quelle: [http://fixounet.free.fr/avidemux/] Lizenz: GPL Alternativen: Kino, Ffmpeg |
Der Ballast im Urlaubsvideo treibt Betrachter in den Schlaf, die Werbepausen in Fernsehaufnahmen stören beim Filmgenuss. Um das zu ändern, ist ein Schnittprogramm gefragt, das sich mit allen Formaten versteht und dem Bediener keine Hürden in den Weg stellt. Sehr gut meistert dies Avidemux. Es versteht AVI, Mpeg, OGM, Quicktime, ASF/WMV sowie Einzelbildfolgen, schneidet sie und konvertiert sie nach AVI, Mpeg 2 und Mpeg 4 sowie OGM. Ein Wizard hilft beim Schreiben eines Image für DVDs und Video-CDs. Avidemux lässt sich via GUI oder Kommandozeile bedienen.
Beim Konvertieren bleibt entweder die Videokomprimierung erhalten oder Avidemux berechnet sie neu. Ein Bitratenrechner ermittelt praktischerweise, bei welcher Kompressionsrate das Video auf eine DVD passt. Da das Rekomprimieren lange dauert, sammelt die Job-Queue mehre Aufträge und arbeitet sie ohne weitere Benutzerinteraktion ab.
Zudem bringt Avidemux viele Filter mit, etwa zum Beschneiden,
Skalieren, Entrauschen, Glätten, für den Farbausgleich
sowie fürs Ein- und Ausblenden. Spezielle Algorithmen
beseitigen Kammartefakte, die entstehen, wenn mit Zeilensprung
(Interlace) übertragene Fernseh-Videosignale auf einem
Computermonit











