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Iptraf 3.0.0 |
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Monitoring Quelle: [http://iptraf.seul.org] Lizenz: GPL Alternativen: Wireshark, Ettercap, TCP-Dump |
Über den Netzwerkmonitor Iptraf flimmern Breaking News, wenn auch nur für den interessierten Admin. Das Tool überwacht nicht nur Ethernet, sondern auch Interfaces anderer IP-Netzwerke wie FDDI, PPP oder SLIP. Es notiert akribisch, wie viele Pakete ein Interface passieren, und führt Buch über die Größe von TCP-Segmenten. Protokolle wie UDP, ICMP, ARP behält die Software ebenfalls im Auge.
Die Ncurses-Oberfläche zeigt den IP-Traffic-Monitor mit horizontal geteiltem Bildschirm. Im oberen Bereich listet das Programm TCP-Verbindungen und die Kontroll-Flags für TCP-Pakete auf. Das untere Fenster informiert über Vorgänge im UDP- und ICMP-Traffic, ergänzt um Statusmeldungen wie etwa »dest unrch«. Routingprotokolle wie OSPF, IGRP und ARP kennt Iptraf ebenso.
Über das Konfigurationsmenü aktiviert der Admin die automatische DNS-Auflösung, den Promisc-Modus und die Anzeige von MAC-Adressen. Über Filter setzt er das Tool gezielt auf die Spur einzelner Rechner oder Subnetze.
****- Der Netzwerkmonitor Iptraf verrichtet kompetent, diskret und zuverlässig seinen Analysedienst – mehr kann man von so einem Tool eigentlich nicht verlangen. (Kristian Kißling) n
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Gnash 0.7.1 |
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Flashplayer Quelle: [http://gnu.org/software/gnash/] Lizenz: GPL Alternativen: Adobes Flashplayer 7 für Linux |
Als Standford-Professor Lawrence Lessig auf der diesjährigen Wizards of OS von der kulturschaffenden Kraft des Flash-Formats sprach, fielen auch ein paar Worte des Lobes für den freien Flashplayer Gnash ab. Vermutlich hat Lessig ihn nie probiert.
Gnash – was für GNU Flash steht – eifert seit Ende 2005 dem kostenlosen Flashplayer 7 von Adobe nach. Das Tool gibt es als Standalone-Variante und als Plugin für Konqueror und Firefox. Um alle bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, konfiguriert der kompilierfreudige Nutzer die aktuelle Version 0.7.1 mit »–enable-mp3«, »–enable-klash« und anderen Schaltern.
Welche Actionscript-Funktionen Gnash noch nicht beherrscht, offenbart ein Test auf [http://www.grenouille888.org]. Üblicherweise hüpfen dort ein paar quakende Frösche herum, Gnash bringt sie zum Verstummen. Die Navigation scheitert, weil die Links nicht funktionierten. Dafür konsumiert das Tool ordentlich CPU-Kapazität. Adobes Version 7 kommt mit der Animation klar, ist aber auch schon veraltet. Die Firma werkelt zurzeit an Version 9.
*—- Die Idee des recht jungen Projekts besticht zwar, bisher rennt Gnash aber der kostenlosen Variante des Adobe-Players wie der Hase dem Igel hinterher. Beherrscht es dereinst alle Flash-7-Features, gibt es von Adobe wohl bereits die Version 9. (Kristian Kißling) n
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Recoll 1.5.4 |
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Dokumenten-Suchmaschine Quelle: [http://recoll.org] Lizenz: GPL Alternativen: Beagle, Strigi |
Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen – sagt jedenfalls der Volksmund. Aber warum noch selber suchen, wenn das auch ein Programm erledigt? Recoll durchstöbert Verzeichnisbäume und analysiert dabei Text- und HTML-Dateien, aber auch Open-Office-Dokumente und einige Mailbox-Formate. Es bringt eine Qt-Oberfläche mit und verwendet die in C++ geschriebene Suchbibliothek Xapian. Die Treffer versieht es mit einer kleinen Zusammenfassung und sortiert sie nach ihrer Relevanz. Um andere Dateitypen zu erfassen, benötigt Recoll externe Software: Dank Xpdf durchsucht es auch PDF-Dateien, für MS-Word-Dateien nutzt es Antiword.
Die Suche nach Satzteilen erfolgt mit Anführungszeichen, ansonsten nutzt der Recoll-Anwender Wildcards und boolesche Verknüpfungen. Nach dem Start indiziert das Tool automatisch die Dateien im Homeverzeichnis: Im Test schaffte es 3000 bis 4000 pro Minute.
***– Im Gegensatz zu den Tools Find und Locate durchsucht Recoll die aufgestöberten Dateien und erstellt einen klickbaren Index. Im Rennen um die beste Desktopsuche führt allerdings Beagle noch um eine Kopflänge – der beliebte Hund macht auch Jagd auf Quellcode-Dateien. (Kristian Kißling) n
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Diit 1.5 |
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Steganografie Quelle: [http://diit.sf.net] Lizenz: GPL Alternativen: Steghide, Acme::Stegano, Outguess |
Der Name erinnert an japanische Spielekonsolen und Diät-Cola, aber die Abkürzung Diit steht für Digital invisible ink toolkit. Das freie Tool versteckt Texte ganz klassisch in Bildern. Die aktuelle Version 1.5 braucht Java in der gleichen Version. Über das GUI zeigt der Benutzer dem Tool die geheimen Text- und PDF-Dateien. Dann wählt er über »Get Cover« ein Bild im BMP- oder PNG-Format aus, das als Träger des Steganogramms fungieren soll. Versteck-Algorithmen wie Blindhide, Battlesteg und Hideseek verbergen die Nachricht.
Der Steganograf gibt über »Set Image« einen Namen und Speicherort für das veränderte Bild an und schützt es wahlweise noch mit einem Passwort. Der Empfänger der Nachricht restauriert den Text über Diit und dessen Reiter »Decode«. Er benötigt dazu den richtigen Algorithmus und das Passwort.
Zur Verschlüsselung dienen die letzten Bits der Farbinformationen eines Bildes: Diit verbirgt die Farbmodifikationen über Laplace- und Sobel-Filter an Rändern und Farbübergängen. Je niedriger die Embedding-Rate, desto besser entzieht sich die Nachricht ihrer Entdeckung. Im Reiter »Analysis« prüft der Verstecker, wie gut sich seine Botschaft im Bild verbirgt. Das GUI verwirrt aber etwas: So erwartet »Set Image« kein zweites Bild, sondern nur einen Bildnamen.
****- Verschlüsseln ist gut, verstecken auch: Wer auf Nummer Sicher gehen will, verbirgt seine verschlüsselten Botschaften zusätzlich mit Diit. Das Tool lässt sich recht komfortabel bedienen, kennt zahlreiche Algorithmen und prüft zudem gleich die Effektivität des Versteckspiels. (Kristian Kißling) n
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Disc-Cover 1.5.6 |
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CD-Cover-Tool Quelle: [http://disc-cover.sf.net] Lizenz: GPL Alternativen: Kover, Coverprint (Amarok-Skript), Cdcover |
So kann es auch gehen: Musik-CD ins Laufwerk schieben, »disc-cover« eingeben, Postscript-Datei ausdrucken, CD-Cover ausschneiden, knicken und in die Hülle stecken – fertig. Das kleine Perl-Tool Disc-Cover identifiziert Musik-CDs, holt die Daten aus der CDDB und erstellt ein schlichtes Cover ohne Bild, das in die leere CD-Hülle passt. Es enthält alle Titel mit ihren Laufzeiten, die Gesamtspielzeit und auf dem CD-Rücken Titel und Interpret eines Albums.
Nun mögen einige Menschen auch Bilder auf dem Cover: Die Option »-allmusic« lädt ein solches aus dem Internet und platziert es auf der Frontseite. In der Praxis entscheidet sich die Software aber für ein etwa 3 KByte kleines Vorschaubild von [http://www.allmusic.com], das sie auf CD-Größe skaliert – grausam. Das bügeln zwar die Schalter »-pic« und »-p« wieder aus, der Musikfreund muss ihnen aber lokal gespeicherte Bilder mit auf den Weg geben.
Disc-Cover erstellt alternativ Dateien im PDF-, HTML-, Ascii- und Latex-Format. Den Typ bestimmt der Hobby-DJ mit Hilfe des Schalters »-t«. Wer mit Vorliebe Kassetten, Slim-Case-Hüllen oder Doppel-CDs nutzt, ändert das Druckformat über die Option »-c«. Eine Liste der verfügbaren Typen gibt die Option »-template_list« aus. Stylesheets oder alternative Schriftarten kennt Disc-Cover allerdings nicht.
***– Disc-Cover hilft Linux-Nutzern mit wenig Zeit: Schnell baut es ein schlichtes, aber brauchbares Cover zusammen, das alle wesentlichen Fakten enthält. (Kristian Kißling) n
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Kvoctrain 0.8.3 |
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Vokabeltrainer Quelle: [http://edu.kde.org/kvoctrain/] Lizenz: GPL Alternativen: Qvocab, Pauker, J-Memorize, Sigi’s Wörterlern-Karteikasten |
Vokabeltrainer für Linux gibt’s im Rudel, auch KDE bringt einen mit – das Tool nennt sich Kvoctrain. Mit ihm pauken die Lernwilligen heimlich während der Arbeit Englisch, Spanisch oder Japanisch, die Software gehört zur Erziehungsabteilung von KDE.
Nach dem Start besorgt sich der Sprachlehrling zunächst über »Neue Vokabeln holen« eine passende Sprachdatei. Die Auswahl gefällt aber bestimmt nicht jedermann: Viele der Wörterbücher im Kvtml-Format von Kvoctrain enthalten lediglich Fachausdrücke. Eine große Tabelle listet die vorhandenen Wörter und ihre Übersetzungen auf. Über »Sprache einstellen« aus dem Menü »Wörterbuch« bestimmt der Lernende die Original- und die Übersetzungssprache. Beide Sprachen stellt Kvoctrain nebeneinander und weist jedem Wort eine Lektion zu, um die Lernwörter dann später portionsweise abzufragen.
Das eigentliche Training besteht aus zwei Varianten: Kvoctrain
schlägt ein Originalwort vor und der Sprachschüler
trägt die korrekte Übersetzung ein. Diese Zufallsabfrage
findet er ebenso im Menü »Lernen« wie eine
Multiple-Choice-gesteuerte Abfrage (»Mehrfachauswahl«).
Wahlweise fragt die Software auch einzelne Wortarten wie Verben
oder Artikel ab. Probleme bereitet die











