Aus Linux-Magazin 04/2005

News

Apple

Ende Januar fand in Köln die Security-Konferenz IT-Defense 2005 statt. Prominente Vortragende wie Marcus J. Ranum, der als Vater der Firewall gilt, und Nessus-Projektleiter Renaud Deraison sprachen über aktuelle Entwicklungen in der IT-Sicherheit. Die Vorträge waren zwar interessant und unterhaltsam, brachten aber keine bahnbrechenden Neuigkeiten.

Linux auf dem
Mini-Mac
Kurz nach Erscheinen der mit rund 490 Euro günstigen Apple-Hardware tauchen im Web die ersten Anleitungen auf, wie man Linux auf diesem Rechner installiert.

Das Tutorial unter [http://www.sowerbutts.com/linux-mac-mini/] weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass durch die darin vorgestellten Maßnahmen Daten verloren gehen können, und empfiehlt dem Anwender zu Beginn eine Sicherungskopie wichtiger Daten anzulegen. Der britische Autor Will Sowerbutts beschreibt in seinem Tutorial nicht nur ausführlich die Installation der Linux-Distribution Debian auf der Hardware, er macht auch detaillierte Angaben zu den Komponenten, die in dem kleinen Gehäuse stecken.

So informiert sollte es erfahrenen Anwendern möglich sein, das freie Betriebssystem auf dem Briefbeschwerer zu installieren.

IT-Defense: Firewall
ausgetrickst
Ende Januar fand in Köln die Security-Konferenz IT-Defense 2005 statt. Prominente Vortragende wie Marcus J. Ranum, der als Vater der Firewall gilt, und Nessus-Projektleiter Renaud Deraison sprachen über aktuelle Entwicklungen in der IT-Sicherheit. Die Vorträge waren zwar interessant und unterhaltsam, brachten aber keine bahnbrechenden Neuigkeiten.

Aufsehen erregte ein weniger prominenter Sprecher: Tobias Klein führte vor, wie er jede Firewall knackt – auch wenn sie mit Stateful Filtering arbeitet und das Anwendungsprotokoll analysiert. Durch eine Art RPC (Remote Procedure Call) für Kernel-Syscalls hinterlässt er keine nennenswerte Spuren auf Firewall und Zielsystem.

Über einen bekannten Exploit installiert Klein zunächst eine Schadensroutine auf dem Zielsystem. Diese übernimmt die bestehende TCP-Verbindung und kommuniziert danach über das Protokoll der gecrackten Applikation mit dem Angreifer. Für die Firewall sieht das wie eine gewöhnliche, weiterhin bestehende HTTP- oder SMB-Verbindung aus.

Das Zecke genannte Tool fungiert dabei als Proxy, der Kernelaufrufe vom Angreifer entgegennimmt, auf dem angegriffenen System an den Kernel weiterleitet und die Ergebnisse zurückliefert. Das Angriffsprogramm läuft auf dem Angriffssystem, die Syscalls gehen über das Netz an den Proxy auf dem Zielsystem und entfalten dort ihre Wirkung.

Der Exploit-Code verlässt das Angriffssystem also nicht. Dennoch muss der Angreifer seinen Exploit an das Zielsystem anpassen, genau wie bei jeder anderen Anwendung, die ihre Wirkung auf dem Zielsystem entwickeln soll. (Hartmut Goebel/fjl)

Tobias Klein stellt auf der IT-Defense-Konferenz das Angriffswerkzeug Zecke vor.

Tobias Klein stellt auf der IT-Defense-Konferenz das Angriffswerkzeug Zecke vor.

Python für
Nokia-Handys
Nokia will bei der Entwicklung von Smartphone-Anwendungen verstärkt auf die Programmiersprache Python setzen. Daher bietet der finnische Handyhersteller nun eine Python-Runtime für Mobilgeräte kostenlos zum Download an.

Entwickler können über die Handytastatur interaktiv »Python« eingeben oder Skripte per Bluetooth auf das Mobiltelefon laden. Die Portierung basiert auf der Python-Version 2.2.2, Systemvoraussetzungen auf dem Handy sind Symbian OS und die Entwicklungsplattform Series 60. Wei-tere Informationen sowie die Runtime gibt es unter: [http://forum.nokia.com/python]

Dünnere Clients von
Wyse
Mit seinen kompakten Abmessungen lässt sich der Linux-basierte Thin Client von Wyse auf der Rückseite eines Flachbildschirms verstecken. Quelle: Wyse

Mit seinen kompakten Abmessungen lässt sich der Linux-basierte Thin Client von Wyse auf der Rückseite eines Flachbildschirms verstecken. Quelle: Wyse

Wyse Technologies verkleinert seine Thin Clients und steigert die Performance. Linux als Betriebssystem wird dabei immer wichtiger. Zwar heißen die Clients immer noch Winterm, von den drei neuen Modellen laufen jedoch zwei mit Linux und nur eins mit Windows CE.

Die Geräte Winterm 5150 und Winterm S30 haben Wyse Linux V6 an Bord, das auf Kernel 2.6 beruht. Als Browser dient Firefox, die Terminal-Emulationen TN 3270 und TN 5250 stellen den Kontakt mit Mainframe oder Midrange-Server her. Den Kontakt zu einem Windows-Server ermöglichen RDP- und ICA-Clients. Das Aussehen der Oberfläche hat Wyse stark an Windows CE angepasst, um Umstiegshürden zu senken. Beide Terminals sind mit einem AMD-Geode-GX-Prozessor mit 333 oder 400 MHz bestückt, haben USB-2-Ports und liefern eine Bildschirmauflösung von 1600 mal 1200 Punkten.

Das Winterm 5150SE bietet mehr I/O-Möglichkeiten zum Anschluss älterer Hardware und mit 128 MByte RAM doppelt so viel Speicher wie das S30, das mit kompakten Abmessungen von 22 mal 17 mal 4 Zentimetern glänzt. Damit lässt sich das Gerät für den Benutzer unsichtbar an der Rückseite von Flachbildschirmen anbringen.

Neues Red Hat Enterprise
Linux
Zum Auftakt der Linuxworld-Konferenz in Boston hat Red Hat am 15. Februar die Verfügbarkeit von Red Hat Enterprise Linux 4 (RHEL 4) bekannt gegeben. Red Hat liefert damit über ein Jahr nach der Release von Kernel 2.6 eine Produktreihe, die auf diesem Kernel basiert. REHL 4 unterstützt nun NFSv4 sowie das Online-Vergrößern von Ext-3-Partitionen.

Mit der neuen Version erhöht sich die Maintenance von fünf auf sieben Jahre. Durch spezielle Kompatibilitäts-Bibliotheken sollen auch alle Anwendungen von RHEL 3 und RHEL 2 auf neuen Systemen laufen. Ein Update von RHEL 3 ist nur beschränkt möglich. Whitepapers zum neuen System sind unter [http://www.redhat.com/solutions/info/whitepapers/] erhältlich.

Kalender gemeinsam
nutzen
Nach Web- und Mail-Produkten bringt die Mozilla Foundation nun eine Standalone-Kalenderanwendung heraus. Die Entwicklungsversion, die als Release 0.2 vorliegt, hört auf den Namen Sunbird, der Name der endgültigen Version steht allerdings noch nicht fest.

Sie wurde aus der bereits vorhandenen Kalenderkomponente weiterentwickelt, ist aber im Gegensatz zu dieser auch als eigenständige Anwendung ohne ein anderes Mozilla-Programm verwendbar. Seine Stärken spielt der Mozilla-Kalender jedoch bei der Zusammenarbeit mit dem Mail-Client Thunderbird und dem Webbrowser Firefox aus. Er setzt auf das Ical-Format und ist damit kompatibel zu vielen anderen Kalenderanwendungen.

Die aktuelle Betaversion beherrscht noch keine Synchronisation mit einem Handheld. Die Ankündigung auf der Webseite lässt jedoch vermuten, dass die Entwickler dieses Feature für eine spätere Version planen.

Plattenloser Camcorder mit
Linux
Die Cebit wirft ihre ersten Schatten: Samsung [http://www.samsung.com] kündigt für März 2005 einen Camcorder an, der keine eigene Festplatte mitbringt. Das Gerät mit dem Namen Miniket arbeitet mit einer Variante des Linux-Kernels und funktioniert als Video- und Audio-Aufnahmegerät. Darüber hinaus kann es MP3-Dateien speichern und abspielen.

Der Hersteller bringt voraussichtlich drei Varianten des Multifunktionsgeräts auf den Markt. Sie unterscheiden sich maßgeblich in der internen Speicherleistung, die von 256 MByte über 512 MByte bis zu 1 GByte reicht. Dabei handelt es sich um fest verdrahteten Speicher, der dank eines Multicard-Slots mit Memory-Sticks erweiterbar ist.

Das Gerät mit der Bezeichnung VP-M105/110 nimmt maximal 35 Minuten MPEG-4-Film bei 720 mal 576 Pixeln auf. Elektronischer Bildstabilisator und eingebauter Blitz sorgen für zusätzlichen Komfort bei der Aufnahme. Der USB-2.0-Anschluss verbindet die Kamera mit einem PC zur Datenübertragung. Der voraussichtliche Verkaufspreis für die Kamera soll rund 600 Euro betragen.

Ein neuer plattenloser Camcorder von Samsung arbeitet mit Linux. Quelle: Samsung

Ein neuer plattenloser Camcorder von Samsung arbeitet mit Linux. Quelle: Samsung

Opteron-basierte
Highend-Workstation
Mit der Workstation xw9300, die auf zwei AMD-Opteron-CPUs basiert, rundet Hewlett-Packard sein Personal-Workstation-Programm jetzt nach oben ab. Das für Wissenschaft und Industrie ausgelegte System unterstützt alle CPUs der Opteron-200-Serie und bietet bis zu 16 GByte DDR400-SDRAM. Auf maximal fünf SATA- oder U320-SCSI-Festplatten bringt die Workstation bis zu 1,5 TByte Daten unter.

Als Novum kann die xw9300 über zwei integrierte PCI-Express-GPUs bis zu vier Displays gleichzeitig im beschleunigten Modus ansteuern. Dabei nutzt das System die SLI-Technologie von Nvidia. Für die beiden PCIe-16x-Slots offeriert HP als Bestückung wahlweise Grafikkarten der Typen Nvidia Quadro FX540, FX1400 oder FX3400. Für Systemerweiterungen stehen drei PCI-X- und ein PCI-Slot zur Verfügung. Darüber hinaus besitzt die Workstation sechs USB-Anschlüsse, zwei Firewire-Interfaces (optional) sowie einen seriellen Port. Auch ein Gigabit-Ethernet-Anschluss findet sich bereits on Board.

HP liefert die xw9300 ab sofort zu einem Basispreis von 2800 Euro aus, wahlweise mit Red Hat Enterprise Workstation 3 oder Microsoft Windows XP Professional.

Die xw9300 steuert bis zu vier Displays gleichzeitig beschleunigt an. Quelle: HP

Die xw9300 steuert bis zu vier Displays gleichzeitig beschleunigt an. Quelle: HP

Open Office nativ auf dem
Macintosh
Kommt Open Office nun doch auf den Macintosh? Nach einem vergeblichen Anlauf und einem Hilferuf der beiden noch verbliebenen Entwickler unternimmt das Projekt nun einen neuen Versuch, die Office-Suite auf den Cocoa-Unterbau von Apple zu portieren.

Gestiegene Download-Zahlen auf der Open-Office-Webseite veranlassten die Entwickler zu dem Schluss, dass die Zeit für einen Neubeginn reif sei. Damit scheint sich auch das Henne-Ei-Problem gelöst zu haben, das laut Developer Dan Williams noch im Januar für die schleppende Entwicklung verantwortlich war. In seinem Posting [http://www.openoffice.org/servlets/ReadMsg?msgId=779303&listName=dev] resümierte er, dass nur bei einer ausreichend großen Benutzerbasis signifikante Fortschritte zu erwarten seien, diese Basis aber ein funktionierendes Office-Paket auf Mac-Basis erwarte.

Parallel zu diesem Ansatz geht das Neooffice-Projekt [http://www.neooffice.org] einen eigenen Weg und portiert das Office-Paket auf die Aqua-Oberfläche, indem es einen Java-Wrapper um die Software legt. Dabei behilflich waren die ausgezeichnete Java-Unterstützung der Office-Suite – und Apple.

Voice-over-IP-Telefon von
Snom
Zur Cebit präsentiert die Snom Technology AG [http://www.snom.com] ein Linux-basiertes VoIP-Telefon, das sich besonders für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Betrieben eignet. Das Gerät verfügt über zwölf frei programmierbare Tasten, ein schwenkbares Display mit 128 mal 64 Pixeln sowie einen doppelten Ethernet-Anschluss. Es unterstützt die Standards SIPS sowie SRTP zur sicheren Sprachkommunikation über Netzwerkverbindungen, entspricht in der SIP-Implementation RFC 3261 und lässt sich über Power-over-Ethernet mit Strom versorgen. Ein Telefon kostet rund 250 Euro.

Snom bietet zudem zwei Softwarelösungen an, mit denen sich VoIP-Netzwerke als Nebenstelle oder als ausschließlicher Dienst mit Zusatzfunktionen betreiben lassen. Je nach Einsatzbereich arbeitet der Server dabei als Proxy und Registrar für die Benutzerdaten und kann zusätzlich als NAT-Filter und Media-Server fungieren. Entsprechend variabel ist das Preismodell.

Das Voice-over-IP-Telefon Snom 360 vom gleichnamigen Hersteller bietet umfassende Kommunikationsmöglichkeiten über ein normales Netzwerk. Quelle: Snom

Das Voice-over-IP-Telefon Snom 360 vom gleichnamigen Hersteller bietet umfassende Kommunikationsmöglichkeiten über ein normales Netzwerk. Quelle: Snom

Backup für
Netline-Server
Arkeia Europe verkauft eine neue Backup-Lösung für den Netline Open Exchange Server, auf dessen Architektur basiert auch der Suse Linux Open Exchange Server. Die Backup-Software übernimmt die Sicherung des LDAP-Servers, der PostgreSQL-Datenbank sowie der spezifischen Daten des Open Exchange Servers. Die Konfiguration der Datensicherung erfolgt über ein grafisches Frontend, die eigentliche Sicherungsarbeit übernimmt im Hintergrund ein Plugin.

Der Preis für das Plugin ohne Support liegt bei rund 690 Euro; ein weiteres Angebot, das zusätzlich zu der erforderlichen Software noch ein Jahr technische Unterstützung vom Hersteller umfasst, liegt bei rund 1700 Euro. [http://www.arkeia.de]

Schlankes Notebook ohne
Festplatte
Das Modell TL 30 von Thinner sieht aus wie ein Notebook, funktioniert aber als mobiler Thin Client. Ein Embedded Linux bootet von 64 MByte Flashspeicher und bietet die wichtigsten Terminalprogramme für Windows- und andere Server. Zusätzlich sind Samba- und NFS-Client vorkonfiguriert.

Das Display erreicht eine Auflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten. Zudem besitzt das Gerät alle wichtigen Schnittstellen, darunter Wireless LAN. Da eine Festplatte fehlt, speichert das Notebook zwar keine Daten lokal, der Mangel an drehenden Teilen erlaubt aber lange Akkulaufzeiten und den geräuscharmen Betrieb.

Das Unternehmen stellt den Thin Client auch auf der Cebit in Halle 6, Stand D45 vor. Der Preis für den Laptop, der im Schnitt eine Laufzeit von fünf Stunden mit einer Akkuladung erreicht, beträgt rund 870 Euro. Thinner Technology, [http://www.thinner.de], bietet ein weiteres Modell mit gleicher Ausstattung, aber einer längeren Supportdauer an, das vor allem für Umgebungen gedacht ist, in denen die Hardware vor dem Einsatz zertifiziert werden muss.

Das plattenloses Notebook arbeitet als flüsterleiser Thin Client. Quelle: Thinner

Das plattenloses Notebook arbeitet als flüsterleiser Thin Client. Quelle: Thinner

Netop 8.0 steuert Systeme aus
der Ferne
Die neue Version 8.0 der Fernwartungs-Software Netop bietet dem Systemadministrator eine neue Management-Konsole mit zusätzlichen Fähigkeiten sowie die Unterstützung für mehr Linux-Distributionen.

Mit dieser Version können zudem mehrere Admins auf einen Rechner gleichzeitig zugreifen. Alle Einstellungen für einen Client speichert das Programm in einem Profil ab, das auf Knopfdruck zur Verfügung steht.

Das Lizenzmodell berechnet sich nach der Anzahl der Wartungszugänge sowie der gewarteten Clients. Der Preis für ein Starterpaket mit einem Gastzugang und einem Host beträgt rund 230 Euro. [http://netop.xdsnet.de]

Übersetzungsprojekte
Ubuntu Linux möchte Mitstreiter für die Software-Lokalisierung gewinnen. Daher hat das Projekt die Übersetzungsplattform Rosetta gestartet [https://launchpad.ubuntu.com/rosetta/]. Über eine komfortable Weboberfläche sollen Freiwillige Menü-Einträge und Meldungen Satz für Satz in ihre Landessprache übertragen. Das erspart technisch weniger versierten Anwendern den Umgang mit GNU Gettext.

Das gleiche Ziel verfolgt das Portal IRMA [http://irmateam.com] des Distributors Linspire. Beide Initiativen stellen die Übersetzungen den jeweiligen Softwareprojekten wieder zur Verfügung.

AMD: Neue Opterons, Dual-Core
noch 2005
AMD ergänzt die Opteron-Produktfamilie ab Mitte März um die Modelle 252 und 852. Der für Single-CPU-Maschinen gedachte Opteron 152 soll Ende April folgen. Die in der 90-Nanometer-Technologie gefertigten CPUs takten mit 2,6 GHz und unterstützen jetzt Intels SSE3-Befehlssatz. Mit dem zugehörigen AMD-8132-Chipset bieten die Prozessoren volle PCI-X-2.0-Connectivity bei Hypertransport-Busfrequenzen bis 1 GHz.

Für einen je nach Auslastung um bis zu 75 Prozent reduzierten Stromverbrauch der CPUs sorgt AMDs als Power Now! bezeichnetes Powermanagement. Im Tausender-Päckchen kosten die neuen Opterons 1514 US-Dollar (Modell 852) beziehungsweise 851 Dollar (252). Für den Opteron 152 sollen bei großen Stückzahlen 637 US-Dollar über den Ladentisch wandern. Gleichzeitig mit der Vorstellung der neuen Modellreihe bekräftigte AMD seine Absicht, die Opteron-Familie noch in diesem Jahr mit Dual-Core-CPUs zu ergänzen.

Der zweite Core samt Cache wird dabei direkt an der System Request Queue (SRQ) angeflanscht, was laut AMD die Rechenleistung gegenüber einer Single-Core-CPU verdoppelt. Die Prozessoren lassen sich grundsätzlich mit einem Bios-Upgrade in allen Systemen nachrüsten, die einen für 90nm-CPUs vorbereiteten 940-Pin-Sockel (95 Watt/80 Ampere) zur Verfügung stellen – sofern das Board dies vorsieht.

AMD bringt noch in diesem Jahr einen Dual-Core-Prozessor auf den Markt. Quelle: AMD

AMD bringt noch in diesem Jahr einen Dual-Core-Prozessor auf den Markt. Quelle: AMD

Blade- und Rack-Server auf
Opteron-Basis
Das amerikanische Unternehmen Transgaming und die deutsche Firma Ixsoft schließen eine Partnerschaft für Cedega, ein Softwareprodukt, das den Einsatz bestimmter Windows-Spiele unter Linux ermöglicht.

Bei dem Programm handelt es sich um ein aufgebohrtes Wine, das die Cedega-Programmierer in regelmäßigen Abständen um die Direct-X-Funktionen erweitern. Ixsoft verkauft Cedega in einer Retail-Version für knapp 20 Euro. Darin enthalten sind ein dreimonatiges Abo für die Updates zu aktuellen Spielen. Im regulären Vertrieb bietet Ixsoft die Subskription für 5 Euro pro Monat an. Bestehende Abonnements übernimmt der Händler. Zu den lauffähigen Spielen gehören Max Payne 2, Half Life 1 und 2 sowie Warcraft III. [http://www.ixsoft.de] (uwo)

Das Unternehmen HP stattet seine neuen Proliant-Rechner mit AMD-Opteron-Prozessoren aus. Quelle: HP

Das Unternehmen HP stattet seine neuen Proliant-Rechner mit AMD-Opteron-Prozessoren aus. Quelle: HP

Kurz notiert
X.Org 6.8.2: Freie Implementation des X-Servers. Neu: Mit dieser Zwischenrelease bekommt der Anwender neue Treiber für Grafikkarten von ATI und Intel, einen verbesserten Distributed-Multihead-Modus sowie Aktualisierungen am Postscript-Druckertreiber. Vor allem Besitzer der Grafikkarten der Modelle R100, Radeon, Rage128 sowie solcher mit dem Intel-810-Chipsatz profitieren von der neuen Version. Lizenz: MIT-ähnlich. [http://www.x.org]

Rosegarden 1.0: Ein Audio- und Midi-Sequenzer, der auch Notensatz beherrscht. Neu: Die Entwickler haben zahlreiche Bugs behoben und einige Übersetzungen auf den neusten Stand gebracht. Lizenz: GPL. [http://www.rosegardenmusic.com]

Sketsa 3.0: Vektorzeichenprogramm, das SVG als Grafikformat verwendet. Neu: Verbesserungen am Userinterface. Kleinere Korrekturen in den Berechnungen verschiedener Formen. Lizenz: Proprietäre Lizenz mit Testversion. [http://www.kiyut.com/products/sketsa/]

Scratchy 0.8: Apache-Logparser, der die Möglichkeit bietet, die analysierten Daten in grafischer Form aufzuarbeiten. Neu: MySQL als Speicher für die geparsten Daten implementiert. Backend zur Bestimmung der geografischen Lage einer IP-Adresse ausgetauscht. Lizenz: GPL. [http://scratchy.sourceforge.net]

Tablaunch 0.5: Kleine Launchbar-Applikation für viel genutzte Anwendungen. Neu: Diese Release erlaubt es, die Iconbox am unteren Rand des Desktops anzudocken. Der Rand um die Programmsymbole lässt sich frei definieren. Außerdem behoben die Entwickler einige kleiner Bugs, die beim Runden von Fließkommazahlen auftraten. Lizenz: GPL. [http://sourceforge.net/projects/tablaunch]

Daisy 1.2: Web-Content-Managementsystem mit einem Client-Server-Modell, das ein auf Apache-Cocoon basierendes Repository zur Verfügung stellt, auf das der Anwender über ein Wiki-ähnliches Frontend zugreift. Neu: Verbesserungen an der Verwaltung der Useraccounts. URLs sind nun in einer für Suchmaschinen verwertbaren Form darstellbar. Speicherung von neuen Dokumententypen ist möglich. Lizenz: Apache. [http://cocoondev.org/daisy/]

Tellu 2.2: Software, die Hardwaredaten aus einem Windows-Netzwerk sammelt und in einer Datenbank speichert. Neu: Der Sourcecode ist fast komplett überarbeitet und viele Funktionen sind neu implementiert. Erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten. Lizenz: Kostenlos für den nicht-kommerziellen Einsatz. [http://koti.kontu.la/jsalonen/jani/main_code.html]

Vertrieb von Cedega in
Deutschland
Das amerikanische Unternehmen Transgaming und die deutsche Firma Ixsoft schließen eine Partnerschaft für Cedega, ein Softwareprodukt, das den Einsatz bestimmter Windows-Spiele unter Linux ermöglicht.

Bei dem Programm handelt es sich um ein aufgebohrtes Wine, das
die Cedega-Programmierer in regelmäßigen Abständen
um die Direct-X-Funktionen erweitern. Ixsoft verkauft Cedega in
einer Retail-Version für knapp 20 Euro. Darin enthalten sind
ein dreimonatiges Abo für die Updates zu aktuellen Spielen. Im
regulären Vertrieb biete

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