Kmod, eine Sammlung von Tools für Linux-Kernelmodule, ist in Version 11 verfügbar.
Die neue Release versteckt die Rmmod-Option “–wait”, denn die Kernelentwickler planen, das Feature zu entfernen. So verschwand die Option aus der Manpage und der Kommandozeilenhilfe. Sie funktioniert weiterhin, lässt den Benutzer aber 10 Sekunden warten. So möchten die Kmod-Entwickler herausfinden, wer die Option einsetzt.
Daneben wurde die Performance von Depmod verbessert, insbesondere für komprimierte Module. Die Entwickler haben zudem ein Speicherloch behoben und die Testsuite verbessert.
Kmod kommt mittlerweile bei vielen Linux-Distributionen zum Einsatz. Es ersetzt die nicht mehr betreuten Module-Init-Tools. Der GPLv2-lizenzierte Quelltext der Software findet sich im Git-Repository auf Kernel.org.



