Aus Linux-Magazin 06/2002

Auf den Punkt gebracht

Haben Sie Anregungen, Statements oder Kommentare? Dann schreiben Sie an [redaktion@linux-magazin.de]. Die Redaktion behält es sich vor, die Zuschriften und Leserbriefe zu kürzen. Alle Beiträge werden mit Namen veröffentlicht, sofern nicht ausdrücklich Anonymität gewünscht wird.

Bilder ins Internet

Wir benutzen in der Firma eine Digitalkamera und wollen die Bilder schnell von der Kamera ins Netz stellen. Ein einfaches Tool für Linux haben wir dafür leider nicht gefunden und deshalb selber ein Shellskript geschrieben, das eben diesen Zweck erfüllt. Die Software kann unter [http://www.foobar-cpa.de/index.php?mmm=;sw;freesw;tools;&lang=de] von Interessenten aus dem Internet heruntergeladen werden.

Carsten Dinkelmann, per E-Mail

Backup-Roboter

Ich nutze unter Linux einen alten CD-Brenner für die Datensicherung. Da man sehr komfortabel mit

eject /dev/srXX

und

eject -t /dev/srXX

die Schublade des Brenners öffnen oder schließen kann, würde ich gern für automatische Backups einen Roboter benutzen, um gebrannte CD-Rs zu wechseln und leere einzulegen. Kennen Sie ein Projekt, das nicht viel Geld kostet oder das man selbst bauen könnte? Vielleicht hat ja jemand so etwas in Lego oder Fischertechnik schon gebaut. Oder wäre das mal ein Bastel-Projekt fürs Linux-Magazin?

Holger Böken, per E-Mail

Uns ist leider kein Projekt bekannt. Als relativ aussichtsreich kann ich mir vorstellen, einen alten CD-Wechsler für den PC und den Brenner mechanisch zu verheiraten. Mit Fischer-Technik oder Ähnlichem wird dauerhaft wohl nur eine pneumatische Lösung funktionieren, die aber steuerungstechnisch sehr anspruchsvoll sein kann. Ich fürchte, dass Sie dann mit einem DVD-Brenner bei ähnlichem finanziellen Aufwand die zuverlässigere Lösung finden werden. (jk)

Linux-Cluster

05/02: Drei Anmerkungen zum Cluster-Schwerpunkt aus meiner Sicht:

  • Bei der Bandbreiten-Angabe schneller Interconnects/Netzwerke stimmt die Maßeinheit nicht ganz. Es sind wohl MByte/s statt MBit/s gemeint.
  • Unabhängig davon liegt bei diesen schnellen Netzwerken das Hauptaugenmerk eher auf einer geringen Latency (Antwortzeit) für den Austausch kleiner Nachrichten als Teil der parallelen Inter-Process-Kommunikation (via MPI) über Knotengrenzen hinweg. Hier wird auch sehr schnell der Unterschied zwischen Gigabit-Ethernet (via TCP/IP-Stack) und Myrinet (über das eigene Userspace-Protokoll GM) von der Größenordnung her klar. Eine Ausnahme bilden hoch performante Cluster-Filesysteme wie GPFS. Da kommt es wirklich auf die Bandbreite an.
  • Bei der Planung oder Anschaffung eines Linux-Clusters sollten die Infrastrukturkosten nicht unbeachtet bleiben, wie das bereits im Artikel “Sequenzen auf Alpha” am Beispiel der Klimaanlage anklingt, damit es kein böses Erwachen gibt. Man stößt halt mit einer großen Anzahl einzelner Linux-Rechner in einem Cluster schnell in nicht alltägliche Größenordnungen vor, die Projektmanagement-Qualitäten verlangen.

Dennoch: Glückwunsch zu dem recht vollständigen und trotzdem kompakten Linux-Cluster-Überblick!

Andreas Thomasch, per E-Mail

OpenNMS

05/02, S. 53: Danke für den informativen Artikel. Eine Alternative zur vorgestellten Lösung könnte beispielsweise die Telemetrybox sein. Das ist eine installationsfertige, auf Debian basierende Distribution mit vorkonfiguriertem Netsaint, Nmap und MySQL. Innerhalb von fünf Minuten ist damit eine komplette Monitoring-Station zu installieren, inklusive E-Mail-Benachrichtigung, Datenbank-Logging und Web-Interface. Das Ganze läuft unter der GPL, Download unter: [http://www.telemetrybox.org]

Wolfgang Kirsch, per E-Mail

Easy Gate

Zum Kurztest im Linux-Magazin 04/02, S. 63, gibt es ein paar Ergänzungen und Korrekturen: Gegenstand der Abhandlung war der Server “Easy Gate Workgroup 4.2”, nicht die Version 4.1, wie es Haupt- und Kastenüberschrift suggerieren.

Die diesen Irrtum förderlichen Modellbezeichnungen des Herstellers finden demnächst ein glückliches Ende, denn “Easy Gate Standard” (mit POP3- und IMAP-Mail), “Easy Gate Workgroup” und die Open-Source-Variante “BILL Open Workgroup” verschmelzen zu einem einzigen Produkt. Die aktuelle Workgroup-Version 4.2 (Rel 65 Build 376) enthält schon den Support für alle Client-Protokolle.

Die im Test bemängelte Abwesenheit der IMAP-Unterstützung fällt im Übrigen wenig ins Gewicht, da der Hersteller Client-seitig das Windows-MAPI auf eine CORBA-Schicht des Workgroup-Servers abbildet.

LINUX-MAGAZIN KAUFEN
EINZELNE AUSGABE Print-Ausgaben Digitale Ausgaben
ABONNEMENTS Print-Abos Digitales Abo
TABLET & SMARTPHONE APPS Readly Logo
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben