Die Cloud-Management-Suite Proxmox VE gibt es ab sofort in der neuen Version 2.2. Zwar bringt die nicht viele neue Features, dafür einige Updates bei diversen Paketen und verspricht bessere Netzwerk- und Hardware-Unterstützung.
Von Kernel 2.6.32-13, der bei der Vorgängerversion (das Linux-Magazin berichtete in Ausgabe 10/12) zum Einsatz kam, hat das Team auf dessen Version 2.6.32-042stab062 upgraded, die Intel-Treiber für Netzwerkdevices liegen jetzt ebenfalls in neueren Varianten vor (e1000e: 2.1.4, ixgbe: 3.11.33, igb: 4.0.17). Auch Qemu und Vzctl wurden aktualisiert.
Bessere Hardware-Unterstützung
Neu ist, dass Proxmox jetzt anstatt Vzctl eine eigene Konsole verwendet und die Live-Snapshots des Qcow2-Formats unterstützt. KVM erlaubt es jetzt auch, SCSI-Hardware auszuwählen und kann jetzt SATA-, aber auch bis zu 32 Netzwerk- oder 16 Virtio-Devices verwalten.
Nebenbei haben die Entwickler die Cluster-Pakete updatet und auf die neue Debian-Version 6.0.6 umgestellt. Details zu den Bugfixes bietet der Bugtracker und das Git des Projektes.




