
Turnkey Linux unterstützt rund 60 neue Anwendungen, darunter Bamboo Invoice, eine Software zu erstellen von Rechnungen für kleine Unternehmen.
Version 12 der Cloud-fertigen Linux-Distribution schwenkt von Ubuntu auf Debian um, unterstützt eine Menge neuer Anwendungen und liegt in Form von sieben virtuellen Appliances vor. Die erste Release erschien vor genau vier Jahren.
Die Entscheidung für Debian und gegen Ubuntu habe man sich nicht leicht gemacht, schreibt Projekt-Initiator Liraz Siri, doch technische Gründe hätten den Ausschlag gegeben. Erstens würde Ubuntu nur ein Viertel der Pakete mit Security-Updates versorgen. Zweitens seien Debian-Releases weniger fehlerbehaftet und stabiler. Und schließlich sei Canonicals kommerzieller Support für Turnkey eh nicht verfügbar, der aber ein ursprünglicher Mit gund gewesen sei, sich für Ubuntu zu entscheiden.

Turnkey Linux unterstützt rund 60 neue Anwendungen, darunter Bamboo Invoice, eine Software zu erstellen von Rechnungen für kleine Unternehmen.
Das Projekt Turnkey Linux liefert “schlüsselfertige” virtuelle Apliances. Es arbeitet mit einem Kern und darauf aufsetzende Appliances. Der Kern besteht weitgehend aus Debian-Paketen, der Rest entsteht im Hause Turnkey. Als eine der wichtigsten Komponenten bezeichnet das Team das GPLv3-lizenzierte “TKLBAM”, das TurnKey Linux Backup and Migration. Diese Komponente liegt ab Version 12 von Turnkey als eigenes Github-Projekt vor. die interne Zählung ist Version 1.2 und besitzt eigene TKLBAM-Release Notes.
Turnkey Linux gibt es neben dem ISO als optimierte Versionen für Amazon EC2, Open Stack, OpenVZ und Xen. Weitere Details und Download-Queöllen verlinkt das Turnkey-Linux-Announcement.




