Test- und Entwickler-Plattform: Gnome OS kommt im März 2014

Gnome sei besser als sein Ruf, meinen die Entwickler - und geben Linus eine Retourkutsche.

“Auf keinen Fall ein Ersatz für Distributionen” soll Gnome OS werden, schreibt Gnome-Entwickler Allan Day und erläutert die Überlegungen der Entwicklercommunity auf der Guadec.

Innerhalb von nur 18 Monaten soll das Gnome-eigene Betriebssystem fertig sein, schreibt der Entwickler Allan Day in seinem Post. Dabei verweist er auf einen Vortrag von Xan Lopez and Juan José Sánchez Penas auf dem Developer-Treffen Guadec, in dem die beiden bereits eine einfache Rechnung aufmachten: “Gnome 3.12 = Gnome 4.0 = Gnome OS”. Dabei soll Gnome OS eher Entwicklern und Testern von Applikationen für die freie Desktop-Umgebung eine Hilfe sein, man will keine eigene Distribution bauen.

Die Gnome-Entwickler sind sich vieler Probleme rund um den freien Desktop durchaus bewusst, sowohl der Vortrag als auch Days Blogpost sprechen die Schwierigkeiten an, die auch prominente User wie Linus Torvalds zu heftiger Kritik an der jüngsten Entwicklung des Projektes veranlasst hatten.

Gnome sei besser als sein Ruf, meinen die Entwickler - und geben Linus eine Retourkutsche.

Gnome sei besser als sein Ruf, meinen die Entwickler – und geben Linus eine Retourkutsche.

Um das zu verbessern und gleichzeitig für mehr Gnome-Anwendungen zu sorgen, soll das schon im März 2014 erscheinende Gnome OS viele Aufgaben vereinfachen, von Treibern über die Verbesserung der Touch-Bedienung, ein geeignetes SDK und einer Umgebung für Softwaretest reicht das Vorhaben. Vor allem letzteres soll bald verfügbar sein, unter dem Namen Testable Gnome wollen die Entwickler das Build-System überarbeiten und automatisierte Software-Tests ermöglichen.

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