Alfresco bietet für seine Content-Plattform nun Cloud Services an und zielt damit auf Kunden aus dem Enterprise Content Management (ECM).
Wie der Anbieter wissen lässt sind bereits während der beta-Phase rund 15.000 Unternehmen mit einem Testaccount auf Erkundung der Services gegangen. Dem Nutzer des kommerziellen Dienstes stehen nach Anmeldung 10 GByte Speicher zur Verfügung. Alfresco versteht sich allerdings nicht als bloßer Online-Speicherplatz, obwohl das reine Filesharng auch eine Funktion ist, sondern bietet in der Cloud vielmehr die SaaS-Version seines Content-Managements an. Bezahlt wird, je nach Nutzung, nach einem monatlichen Preismodell. Das kostenpflichtige Angebot startet laut Anbieter für fünf User bei einem Jahr Laufzeit ab 49 US-Dollar im Monat. Eine Beschränkung für die angelegten Sites gibt es prinzipiell nicht, abgesehen von der Zehn-GByte-Grenze.
Informationen zu den Cloud-Angeboten in den unterschiedlichen Ausprägungen hat Alfresco hier zusammengetragen. Derzeit, so lässt Alfresco wissen, sind die Daten bei in Amazons US-East-Data-Center in Virginia, USA gespeichert. Alfresco hat sein Hauptquartier in Großbritannien, fällt aber als US-Firma unter die regeln des Patriot Act. Im Angebot von Alfresco ist deshalb auch ein Hybrid-Modell, in dem Firmen ihre Daten im eigenen Rechenzentrum vorhalten können, und nur unbedenkliches über die Management-Software Alfresco Enterprise Sync-Connector in der Cloud teilen und aufbewahren. Später im Jahr soll ein API folgen, das dann unter anderem die Datenmigration ermöglicht.



