Nach Tegernsee hatte der oberbayerische Backup-Hersteller SEP seine Partner eingeladen. SEP berichtete dort von rund 2800 Kunden, die die in Teilen quelloffene Backupsoftware mit Enterprise-Plugins nutzen und stellte neue Features vor.
Mit einer neuen Benutzeroberfläche im Partner-Portal und einer Niederlassung in den USA will SEP seine Produkte zudem besser vermarkten. Erste Großprojekte seien in den Staaten schon unter Dach und Fach, etwa die Hafenverwaltung von San Diego, die seit kurzem SEP Sesam einsetze. Als neue technische Features nennt Vorstand Georg Moosreiner im Gespräch mit dem Linux-Magazin die automatische Deduplikation: “Backup und Recovery alleine, dass kann und wird es nicht mehr sein. Unsere großen Mitbewerber, die in dem heterogenen Kundensegment anzutreffen sind, bieten etwa Archivierungs- und Deduplizierungslösungen an. Bei diesen Kundenanforderungen mussten wir in der Vergangenheit unseren Mitbewerbern das Feld überlassen.”
Doch auch Virtualisierungsplugins (VMware, CitrixXENSever, XEN, HyperV und in Kürze auch RHEV) und die Zusammenarbeit mit dem Open-Source-Archivierungs-Spezialisten Grau Data standen als Neuigkeiten auf dem Partner Summit im Fokus. Für Citrix und Marathon-HA-Cluster soll es demnächst eine API geben, die konsistente Backups von VMs erstellt, auch wenn diese im Everrun als “protected” gekennzeichnet seien, so Moosreiner.






