Anlässlich unseres Titelthemas ruft die Redaktion des Linux-Magazins zu einem Programmierwettbewerb auf. Gesucht ist die beste Admin-Lernsoftware. Vielleicht kommt sogar ein richtiges Projekt dabei heraus?
Eigentlich herrscht an Linux-Software kein Mangel. Der Wettbewerb nimmt sich jedoch eines Teilgebiets an, bei dem es noch klemmt: Die Redaktion ruft dazu auf, ein Lernprogramm zu entwickeln, das Admins ein oder mehrere Protokolle detailliert verstehen hilft. Das oder die Protokolle wählt jeder Programmierer selbst, etwa IP, IPsec, Irda, X.25, SSH … Den Weg zum fachlichen Hintergrund weisen Suchmaschinen, RFCs und Skripte von Informatikvorlesungen.
Was ist ein gutes Programm?
Getreu dem Motto “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte” haben Programme mit durchdachten und animierten Grafiken bei den Benutzern und bei der Jury bessere Chancen als reine Textlösungen. Beispielsweise bieten Protokollstacks Möglichkeiten der grafischen Umsetzung. Anders als bei der sehr anspruchsvollen Umsetzung auf[1] soll die Software aber ihren Benutzern viel Raum für Interaktionen bieten. Je nach Thema sollten sie zum Beispiel Paketlängen oder Timeouts ändern dürfen. Ein gutes Programm sollte zudem:
- intuitiv bedienbar sein,
- keine Sicherheitslücken besitzen,
- möglichst portabel sein, wobei vielleicht der Beitrag ab
Seite 30 hilft, - vorbereitet sein für eine multilinguale
Menüführung.
Teilnehmen kann jeder QT/C++- oder Kylix-Programmierer – die kostenlose Open Edition sollte reichen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2003. Unter der Mail-Adresse [redaktion@linux-magazin.de] und dem Betreff “Programmierwettbewerb” erwartet die Jury, sie besteht aus den Redakteurinnen und Redakteuren des Linux-Magazins sowie einigen Autoren der Rubrik “Programmieren”, drei Dinge: eine kurze Beschreibung des Programms, dessen Entwicklungsstand und den Quellcode.
Alle Lösungen wird die Jury eingehend beraten. Bewertungskriterien sind neben der Einhaltung der oben genannten Punkte die Originalität des Ansatzes, der Umfang und die Eleganz der Implementation. Die mehrheitlich am besten bewerteten Einsendungen wird das Linux-Magazin in einer der nächsten Ausgaben vorstellen. Der Programmautor mit der herausragendsten Software bekommt einen zur gestellten Aufgabe passenden Sachpreis (siehe Kasten “Gewinnprämie”). Viel Spaß beim Hacken!
Und wie weiter?
Der Wettbewerb soll kein Selbstzweck sein: Die Jury wird nach dem Contest alle Entwickler ermuntern, gemeinsam ein oder mehrere Projekte zu gründen. Das Linux-Magazin würde sich freuen, wenn dabei viel sinnvolle Open-Source-Software herauskommt, und wird das Fortkommen publizistisch begleiten.
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Infos |
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[1] Lernvideo: [http://www.warriorsofthe.net] [2] Kylix 3 Enterprise: [http://www.borland.de/kylix/enterprise] |






