Polka: neuartige Adressbuch-Anwendung

Diese Gruppenansicht der Anwendung Polka entstand aus einem Gruppenfoto bei einem Entwicklertreffen.

Ein “menschenfreundliches Adressbuch für das Cloud-Zeitalter” möchte der KDE-Entwickler Cornelius Schumacher mit seiner Anwendung Polka schaffen.

Schumacher, der bereits vor 10 Jahren an der Überarbeitung der Bibliothek für das KDE-Adressbuch beteiligt war, stellt sich unter einer zeitgemäßen Anwendung etwas anderes vor als eine alphabetische Liste. Mit seinem Modell möchte sich der Entwickler stärker an zwischenmenschlichen Kategorien orientieren. Dazu gehört die Bildung von Gruppen, Bilder sollen den erfassten Personen ein Gesicht geben, und auch unstrukturierte (“fuzzy”) Information soll sich speichern lassen. Daneben soll Polka die Dimensionen Zeit und Raum abbilden, die in menschlichen Beziehungen eine Rolle spielen.

Diese Gruppenansicht der Anwendung Polka entstand aus einem Gruppenfoto bei einem Entwicklertreffen.

Diese Gruppenansicht der Anwendung Polka entstand aus einem Gruppenfoto bei einem Entwicklertreffen.

Außerdem, betont Cornelius Schuhmacher, seien digitale Daten kein Adressbuch aus Papier: Man kann sie speichern, kopieren und beispielsweise auch per Cloud Computing vorhalten.

Weitere Informationen sowie Screenshots gibt es in Schumachers Blogeintrag zum Thema. Die GPL-lizenzierte Software befindet sich derzeit im experimentellen Stadium und steht für neugierige Anwender und interessierte Entwickler in einem Git-Repository bereit. Der Code verwendet C++ und Qt und generiert einzelne Ansichten in HTML und CSS, die von Webkit angezeigt werden.

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