Welche Dienste laufen auf Ihrem System? Welche davon lauschen auf Besucher aus dem Internet/LAN? Müssen Web-, SSH- oder FTP-Server permanent auf einem Desktop oder Laptop laufen? Fragen über Fragen, die Christoph Langner im Ubuntu User 2/2011 beantwortet.
Auf einem Linux-Rechner laufen nicht nur Programme, die der Benutzer bewusst über die Menüs oder Terminals startet. Viele Anwendungen erledigen ihre Aufgaben still und leise im Hintergrund, ohne dass Sie davon Wind bekommen. Sie räumen Log-Dateien auf (Logrotate), führen zu fixen Zeiten Befehle aus (Cron/Anacron) und mixen den Sound diverser Anwendungen (PulseAudio).
Bei diesen Diensten unterscheidet man zwischen rein lokalen Dienstprogrammen und Serverdiensten, die sich über das lokale Netzwerk oder gar das Internet ansprechen lassen. Lokale Dienste (im Englischen “Daemons”) wie Cron oder Logrotate arbeiten so gut wie auf jedem Linux-System. Einmal installiert und eingerichtet, werkeln sie ohne Ihr Eingreifen im Hintergrund.
Dagegen stehen Serverdienste wie der SSH-Daemon, Web- oder FTP-Server aber auch Multimedia-Server wie PulseAudio in direktem Kontakt mit anderen Rechnern oder Programmen im Netzwerk.





