LTR-Update: KVM-Cluster mit freiem SAN

Warum gibt es überhaupt noch Systemausfälle, die man technisch verhindern könnte? Weil Hochverfügbarkeit meist teuer ist. Etwas anders sieht die Rechnung allerdings für den aus, der Open-Source-Komponenten verwendet, bei denen keine hohe Lizenzgebühren anfallen. Dieser Beitrag demonstriert einen Linux-Cluster mit iSCSI-SAN ganz auf Basis freier Software.

Webserver fallen fast immer in die Kategorie besonders schützenswerter Software, denn ihr Versagen hat nicht nur häufig direkte finanzielle Ausfälle wie entgangene Umsätze zu Folge, sondern auch einen großen Imageschaden. Es nützt allerdings nicht viel, nur den eigentlichen Webserver-Prozess zu beschirmen, denn er hängt seinerseits von Netzwerkanbindung und Massenspeicher ab. Diese Komponenten müssen also ebenfalls gegen Ausfälle gefeit sein. Aus diesem Grund verwendet der Open-Source-Cluster, den dieser neue Artikel der Linux Technical Review vorstellt, eine dreistufige Architektur: Der Webserver läuft in redundanten virtuellen Maschinen, deren Hosts sind geclustert und der Shared Storage wird repliziert. Der Autor erläutert den Aufbau Schritt für Schritt, erklärt außerdem die Grundlagen und veröffentlicht die wichtigsten Konfigurationsdateien. So ist das Beispiel leicht nachvollzieh- und erweiterbar.
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