Der Neuauflage seiner Ende 2008 erstmals auf den Markt gebrachten Wind Box spendiert das taiwanische Unternehmen MSI einen externen DVD-Brenner – aber nur in der Linux-Version .
Das hinten abflachende Gehäuse enthält für 280 Euro einen Atom-Prozessor 330 mit zwei Kernen, den Intel-Chipsatz 945GC und die Mobil-Grafikkarte Radeon HD 4330 von ATI. Die Festplatte fasst 320 GByte, an RAM sind zwei GByte DDR2 verbaut. Mit dem Netzwerk verbindet sich die Wind Box via Gigabit-Ethernet oder WLAN 802.11 b/g/n. Mit den zusätzlich zu VGA, 4 x USB 2.0 und Mic-in/Speaker-out verbauten Schnittstellen HDMI, S/PDIF und 6-in-1-Kartenleser positioniert Micro-star International (MSI) den nur knapp vier Kilogramm leichten Minirechner als Multimedia-Zentrum. Neben Windows 7 Home Premium (320 Euro) ist als Betriebssystem auch der Suse Linux Enterprise Desktop 11 zu haben (280 Euro) – und aus unerfindlichen Gründen legt MSI bei der Linux-Version einen externen Slim-DVD-Brenner dazu.
Der Hersteller MSI mit Hauptsitz in Taipei, der in Frankfurt am Main eine Vertriebs- und Service-GmbH ausgegründet hat, begann im Sommer 2008 mit dem Wind U100 auf der Linux-Netbook-Welle mitzuschwimmen. Gleich darauf darauf brachte er auch mehrereMini-PCs für den Schreibtisch heraus. Zuletzt saß MSI mit Novell in einem Boot, als das Netbook Wind U135 mit Moblin angekündigt wurde, das auf dem deutschen Markt aber bis auf weiteres nicht erhältlich ist. Linux für den deutschen Markt hat MSI also noch nicht ganz aufgegeben, wie die neue Wind Box beweist.
- Wind Box hinten: Mic-in/Audio-out, 2 x USB, HDMI, VGA und S/PDIF.
- Die warme Luft pustet die Wind Box oben heraus.
- Eigen, aber schnittig: Die Wind Box fällt nach hinten schräg ab.
- Wind Box vorn: Zwei mal USB und der 6-in-1-Kartenleser (XD, SD, SD-HC, MMC, MS)






