Diesen Monat bekommen DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis – eine DVD-9. Die war nötig, um das umfangreiche Videomaterial der CCC-Konferenz von Ende Dezember unterzubringen, aber auch eine hackbereite Metasploit-Distribution.
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Inhalt |
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56 Bitparade Sieben Tools, die HTML-Galerien auf der Kommandozeile erstellen. 62 Fontforge Fehlt in einer Schriften ein Symbol, greifen Linuxer zum freien Schrifteditor. 66 Tooltipps Fastfwd, Log Watcher, Droopy, Rabbit, Fsarchiver und Mbuffer im Sterne-Kurztest. 70 Projekteküche Mars-Sim macht sich den roten Planeten untertan, Gwibber macht soziale Netze überschaubarer und Huhn macht den Magen voll. |
Neben einem normalen Linux-Magazin und dem Abonnement ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem neuen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, die in der jeweiligen Magazin-Ausgabe getestet und besprochen sind. Zudem gibt es nicht im Heft abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt – alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche. Innovativ ist die Virtualisierungslösung, die Redakteure ausgetüftelt haben.
In diesem Monat gibt es wieder einen Datenträger mit doppelter Kapazität, eine DL. Von ihr bootet die “System rescue CD 1.3.4”, eine Live-Distribution, die hilft zerschossene Systeme zu reparieren oder zumindest von dort wichtige Daten zu retten. Das Linux ist auf Werkzeuge spezialisiert wie Parted, Partimage und die Fstools, Editoren oder den Midnight Commander (Abbildung 2).
Wer die DVD nur so in seinen Rechner einlegt, den weist die HTML-Oberfläche unter dem Punkt »Exklusiv« zu einem umfänglichen E-Book. Das PDF macht den Weg frei zur dritten Ausgabe der “Linux Technical Review” (LTR) zum Thema Storage und Backup. Das Werk kostete in gedruckter Form bis vor Kurzem 87 Euro (Abbildung 1), Besitzer der DELUG-DVD bekommen es einfach so.
Gast oder auch Mitbewohner
Der Punkt »Virtual Appliance« führt zu einer fertig eingerichteten Soft-Appliance, die auf jeder VMware-Virtualisierung startfähig ist. In diesem Monat bootet darin die Distribution Clear OS, die früher Clarkconnect hieß und sich als Kommunikationserver, Gateway und Firewall in einem versteht. Die Mailserver-Komponente von Clear OS ist mit Spam- und Virenfilter angereichert, die Webproxy-Komponente hat einen Contentfilter. Ein Modul zur Bandbreitenbegrenzung rundet das Bundle ab. Wer Spaß an der Eier legenden Wollmilchsau findet, kann sie über die ebenfalls auf der DVD befindliches ISO-Image auf dem eigenen Hof heimisch machen.
Die DVD-Oberfläche des Datenträgers verweist auch auf die im gedruckten Heft besprochene Software, so die aus der “Bitparade” oder den “Tooltipps”. Der Hit ist aber das Systemscan-Framework zum Aufspielen auf einen USB-Stick, wie es der Sicherheitsartikel in der Sysadmin-Rubrik des Linux-Magazins beschreibt. Das Debian-System enthält Metasploit und Autopwn, die scannen und danach automatisierte Angriffe auf Windows-Hosts starten. Das Ganze ergibt einen prima Werkzeugkasten für professionelles Penetration Testing. Wer will, darf auch externe Vulnerability-Scanner wie Amap, Nessus oder Open VAS einbinden.
Zaungast beim Chaos-Gipfel
Für Anhänger scharfer nichtstaatlichen Kontrolle der zunehmenden staatlichen Bürgerüberwachung ist das traditionelle Jahresend-Treffen des Chaos Computer Club in Berlin eine Art verpflichtende Pilgerreise. Wer aus irdischen Gründen verhindert war oder auch ohne großen religiösen Eifer wissen will, was mit gerade bei Vorratsdatenspeicherung oder Wahlcomputern so geplant ist, findet auf der DVD mehrere Stunden spannendes Videomaterial vom CCC-Treffen.






