“Qt everywhere” lautet das Motto von Nokias GUI-Toolkit-Schmiede. Nun hat der Entwickler Morten Sorvig Qt-Anwendungen in den Firefox-Browser verpflanzt .
Dazu verwendet der Nokia-Mitarbeiter Googles Technologie Native-Client (NaCl). Dieses Browser-Plugin führt nativen Code aus, was derzeit für 32-Bit-Intel-Rechner funktioniert. Da das Ausführen von Code aus dem Web ein Sicherheitsrisiko darstellt, verwendet NaCl ein Sandbox-Modell, das ähnliche Sicherheitsregeln an den Code anlegt wie der Browser an Javascript.
Morten Sorvig hat nun grundlegende Bestandteile von Qt für den Native Client angepasst und erste Qt-Demo-Anwendungen wie beispielsweise das Wiggly Widget in den Firefox-Browser gebracht. Sein Blogeintrag zeigt auch das Qt-Beispiel Elastic Nodes in einem Video.
Der Quellcode von Qt for NaCl steht unter LGPL in einem Gitorius-Repository bereit.


