Google spendiert Testprogrämmchen für Speicheranbindung

Der weniger als 200 KByte große “Stressful Application Test”, den Google nach eigenen Angaben selbst benutzt, steht unter der Apache-Lizenz 2.0 .

Um eine hohe Belastung zu simulieren, sorgt “Stressapptest” für möglichst hohen Input seitens CPU und Ein-/Ausgabekanälen. Nach Googles Angaben erzeugt die Software Threads, die Teile des Arbeitsspeichers kopieren und schreibend sowie lesend auf die Festplatte zugreifen. Zweck ist, möglichst viel Speicher eines Systems zu belasten.

Der Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zum Speicher und seinen Busverbindungen, nicht – wie bei Memtest86 – auf der Funktionalität der Speicherzellen. Google gibt an, im Vergleich mit anderen Speicherdiagnoseprogrammen ein Fünftel der Speicherriegel-bezogenen Fehler eines Systems nur mit Stressapptest gefunden zu haben.

Google-Team des Stressapptests. Von links nach rechts: Matthew Blecker, John Huang, Rapahel Menderico, Nick Sanders, John Hawley, James Vera. Foto: Google, Taral Jogelkar.

Google-Team des Stressapptests. Von links nach rechts: Matthew Blecker, John Huang, Rapahel Menderico, Nick Sanders, John Hawley, James Vera. Foto: Google, Taral Jogelkar.

Die Software liegt als gezipptes Tar-Archiv auf der Projektseite von Googles Hosting-Plattform bereit.

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